Switzerland

Ruhe vor dem Ansturm: Morgen eröffnet die erste Filiale der österreichischen Möbelkette «mömax»

Auf dem Parkplatz vor der neuen Filiale der österreichischen Kette «mömax» in Spreitenbach tut sich um 11 Uhr noch herzlich wenig. Zwei Verkehrslotsen in gelben Westen stehen beieinander und unterhalten sich: Es gibt nichts zu lotsen. Am sogenannten «Pre-Opening»-Tag, geht es noch gemütlich zu und her. Dieser dient hauptsächlich dazu, die Abläufe zu testen, um auf den potenziell grösseren Ansturm von heute Mittwoch vorbereitet zu sein, wenn das Möbelgeschäft, das neu statt «Interio» beim doppelspurigen Kreisel in Spreitenbach zu finden ist, offiziell eröffnet – mit vielen Spezialangeboten.

In Spreitenbach und zeitgleich auch in Emmen LU machen heute die ersten beiden Filialen von «mömax» in der Schweiz ihre Türen auf. Ende November 2019 hatte die Migros sechs ihrer elf Interio-Filialen an den österreichischen Konzern «XXXLutz» verkauft. Der wiederum machte aus ihnen einen Ableger seines Discounters, genannt «mömax». Damit ist die Discount-Kette von «XXXLutz» ab heute in der Schweiz präsent. «XXXLutz» hat auch das Traditionshaus Möbel Pfister in Suhr übernommen, wo sich heute der Hauptsitz befindet.

Dort hat «mömax Schweiz»-Chef Régis Paudex normalerweise seinen Arbeitsplatz, doch in den nächsten Wochen wird er vermehrt herumreisen: Er wird zwischen Spreitenbach und Emmen pendeln, aber auch im Regionallager in Pfäffikon SZ anzutreffen sein, in dem das Sortiment von allen sechs Filialen gelagert wird. Ende September erfolgen bereits die nächsten Eröffnungen in der Deutschschweiz. Paudex freut sich, dass es mit «mömax» nun endlich auch in der Schweiz losgeht: «Wir bringen neue Frische in die Branche, sind modern und trendig und mit der Preis- und Qualitätsleistung besser als unsere Mitbewerber.»

Dass die Interio-Filiale zugeht, hat traurig gestimmt

Wenn man sich bei den ersten Besucherinnen und Besuchern des Tages umhört, sind die Meinungen zum neuen Möbelhaus so unterschiedlich wie die Geschmäcker. Mirjam, 47, und Elena Knecht, 25, aus Turgi werden mit dem Sortiment und dem Auftritt von «mömax» nicht wirklich warm: «Die Farbkombination von Grün und Pink gefällt uns persönlich nicht.» Diese Farben gehören zum Logo und ziehen sich durch das ganze Einrichtungshaus. Das Sortiment sei einfach eine Mischung aus allem, fügen die beiden Frauen hinzu.

Philipp Heim, 38, aus Urdorf hingegen freut sich über die Einrichtungsvorschläge: «Ich mag die Kombos, die hier angeboten werden.» Er finde es immer sehr anstrengend, selbst Ideen für Kombinationen zu kreieren, und sei froh um diese Inspirationen.

Dass die Interio-Filiale zugeht, das hat Susanne Stocker, 54, aus Würenlos traurig gestimmt: «Das Dekosortiment bei Interio hat mir immer sehr gefallen.» Als sie aber am Montag am Möbelhaus vorbeigefahren sei, habe sie das Plakat zur Eröffnung von «mömax» gesehen: «Da wollte ich mir die Dekorationsartikel hier auch einmal ansehen.» Aber sie müsse diese erst noch finden.

Interio-Feeling im neuen Möbelhaus

Susanne Stocker sollte fündig werden: «Unser Sortiment besteht aus 35 Prozent Dekorationsartikeln, inklusive Teppiche und Textilien», sagt «mömax Schweiz»-Chef Régis Paudex. Ein wenig Interio-Feeling gibts für die Würenloserin aber auch im «mömax»: Filialleiterin Manuela Fausch konnte 90 Prozent der früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen. Sie schwärmt vom neuen ­Groove: «Es ist unglaublich, was hier in den letzten Wochen geleistet worden ist. Wir sind nach rund fünf Wochen Weiterbildung im Ausland wieder zurückgekommen und haben mit der Ladeneinrichtung begonnen», erzählt sie.

Noch vor zwei Monaten stand alles leer. Die Fortschritte, wie die Einrichtung langsam Form annahm, die habe man täglich sehen können: «Und damit ist auch die Begeisterung und Vorfreude auf die Eröffnung bei den Mitarbeitenden und mir täglich gewachsen», bekräftigt Manuela Fausch.

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