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Serie-A-Klubs wollen Zuschauer +++ Bruder von Tottenhams Aurier bei Schusswechsel getötet

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Serie-A-Klubs wollen Zuschauer +++ Bruder von Tottenhams Aurier bei Schusswechsel getötet

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Serie-A-Klubs wollen wieder vor Zuschauern spielen

Die Serie-A-Klubs wollen sich beim italienischen Verband FIGC und bei der Regierung in Rom dafür stark machen, die Stadien teilweise wieder für Zuschauer zu öffnen.

«Wir stellen ein Regelwerk zusammen, das in den nächsten Stunden dem FIGC-Präsidenten Gabriele Gravina vorgelegt wird, damit er es in seinen Gesprächen mit Regierungsvertretern verwenden kann», teilte die Serie A rund vier Monate nach dem Lockdown mit.

Noch in den letzten Spielen der laufenden Saison solle jedem Verein die Möglichkeit gegeben werden, sein Stadion für eine begrenzte Anzahl von Fans wieder zu öffnen, hiess es.

Die Spiele waren am 12. März zunächst unterbrochen worden. Seit der Wiederaufnahme des Profi-Spielbetriebs im Juni gibt es in Italien nur Geisterspiele, denn wegen der Corona-Pandemie sind Grossveranstaltungen weiter verboten.

Derzeit sind in der Serie A noch sechs Runden bis zum 2. August angesetzt. Die Regierung in Rom arbeitete aktuell an einem neuen Dekret zum Verlängerung des Corona-Notstands. Dabei wurde allgemein erwartet, dass grosse Events zunächst weiter untersagt bleiben. (sda/dpa)

Momentan vor leeren Rängen im Einsatz: Milans Ibrahimovic gegen Napolis Rui. Bild: keystone

Ex-Servicemann aus Österreich verurteilt

Der ehemalige Techniker und Servicemann Emanuel M., der kurzfristig auch für Swiss-Ski tätig war, ist am Montag am Landesgericht Innsbruck wegen Beitrags zum Sportbetrug zu zwölf Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Der 35-Jährige soll unter anderem vom deutschen Sportmediziner Mark S. Wachstumshormone für mehrere Sportler besorgt haben. Zudem muss der 35-Jährige eine Busse von 3360 Euro bezahlen.

Der Angeklagte soll auch Fahrten für den Sportmediziner übernommen haben. Ausserdem habe er selbst gemeinsam mit Mark S. Blutdoping praktiziert, gab der Angeklagte zu, der sich zu Prozessbeginn teilweise schuldig bekannt hatte. Der Servicemann war 2018 nach einer Vakanz von einem Ausrüster zu Swiss-Ski gestossen. Die österreichischen Behörden und Swiss-Ski verkündeten aber stets, dass die Untersuchungen gegen den nun Verurteilten in keinem Zusammenhang mit dem Engagement in der Schweiz stünden. (sda/apa)

Bild: AP/AP

Bruder von Tottenhams Aurier bei Schusswechsel getötet

Der jüngere Bruder des ivorischen England-Legionärs Serge Aurier von Tottenham Hotspur ist bei einem Schusswechsel in Toulouse getötet worden. Um 5.00 Uhr morgens erreichten die Notfallkräfte den Tatort, der 26-jährige Christopher Aurier hatte einen Bauchschuss erlitten und erlag wenig später im Spital seinen schweren Verletzungen.

Anwohner hatten die Polizei gerufen, als ein Mann mit einer Schusswunde gefunden wurde. Zum flüchtigen Täter gibt es bisher noch keine Angaben, die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. Christopher Aurier hatte beim Fünftligisten Toulouse Rodeo gespielt.

Tottenham bestätigte den Vorfall. «Der Klub ist zutiefst betroffen und bestätigt die Medienberichte, nach denen Serge Auriers Bruder in den frühen Stunden diesen Morgen gestorben ist. Alle im Klub senden ihr tiefstes Mitgefühl an Serge und seine Familie. Unsere Gedanken sind mit ihnen allen», hiess es in einem kurzen Statement auf Twitter. (pre)

Küng bei der Heim-WM am Start

Stefan Küng wird bei der Heim-WM Aigle-Martigny 2020 im Zeitfahren am Start stehen. Dies gibt der 26-Jährige gegenüber «Blick» und «SRF Sport» bekannt. Der Thurgauer bestätigte somit die Vermutungen, wonach er die Tour de France frühzeitig verlassen wird, um sich optimal auf das Zeitfahren der Weltmeisterschaften vorzubereiten. Dieses findet am Sonntag, 20. September, statt.

An diesem Tag werden seine Mannschaftskollegen des Groupama-FDJ-Teams nach drei Wochen Tour de France in der Champs-Elysées einfahren. Im Zeitfahren hat Küng die grössten Medaillenchancen, obschon er 2019 im Strassenrennen in der nordenglischen Region Yorkshire WM-Bronze gewann. (pre/sda)

Bild: keystone

Kein Sieger zwischen Napoli und Milan

Napoli und die AC Milan haben sich im Duell um einen der letzten Europacup-Plätze der Serie mit einem getrennt. Aussenverteidiger Theo Hernandez brachte die Gäste nach 20 Minuten in Führung, in der 73. Minute glich Franck Kessié vom Penaltypunkt aus. Dazwischen hatten Giovanni Di Lorenzo und Dries Mertens für Napoli getroffen.

Wertvolle drei Punkte sicherte sich dagegen der FC Genoa mit Valon Behrami im Abstiegskampf. Mit dem gegen das Schlusslicht SPAL Ferrara schob sich Genoa wieder über den Strich. Valon Behrami half bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute tatkräftig mit. (dab/sda)


Tore:
Bemerkungen: 87. Gelb-Rote Karte gegen Saelemaekers (Milan). (sda)


Tore:
Bemerkungen: Genoa mit Behrami (bis 74./verwarnt). 37. Falque (Genoa) scheitert mit Foulpenalty. (sda)

Bild: keystone

Plagiat? Renault legt Protest gegen Racing-Point-Auto ein

Der Grand Prix der Steiermark hat ein Nachspiel. Die Gesetzeshüter der FIA werden sich mit einem Protest der Verantwortlichen des Teams Renault gegen die Bauart der Autos der Equipe Racing Point in den nächsten Tagen beschäftigen.

Bei Renault sehen sie in den aktuellen pinkfarbenen Autos ein Plagiat des in der vergangenen Saison von Mercedes eingesetzten Modells. Sie werfen Racing Point Verstösse gegen mehrere Artikel des für die Formel 1 massgebenden Sportgesetzes vor. Im Zentrum des Vorstosses stehen die Bremsbelüftungen.

Die Zeit nach dem zweiten Rennen in Spielberg war für die Entscheidungsträger des Weltverbandes FIA zu kurz, um ein abschliessendes Urteil zu fällen. Eine Anhörung der involvierten Parteien ist auf einen «späteren Zeitpunkt» angesetzt. Zu diesen Parteien gehören auch Vertreter von Mercedes. Sie sind gebeten worden, die Bremsschächte des letztjährigen Autos zwecks Vergleich mit den von Racing Point verwendeten Komponenten zur Verfügung zu stellen. (dab/sda)

Bild: keystone

PSG feiert Sieg in Testspiel vor 5000 Zuschauern

Paris Saint-Germain bestreitet nach vier Monaten Pause wieder eine Partie. Im Testspiel gegen den Zweitligisten Le Havre liess der französische Serienmeister nichts anbrennen.

Vor 5000 Zuschauern, für die eine Maskentragpflicht galt, setzte sich PSG gleich mit durch. Dabei stand der Grossteil der Stars in der ersten Halbzeit auf dem Platz. Neymar (2), Mauro Icardi (2) und Kylian Mbappé gehörten zu den Torschützen. «Jetzt ist es real...wir sind zurück», schrieb Mbappé vor Spielbeginn auf Instagram. (dab/sda)

Arsenal verliert trotz Xhaka-Assist gegen Tottenham

Arsenal hat im Kampf, die missratene Saison mit der Qualifikation für die Europa League zumindest halbwegs zu retten, wieder einen Dämpfer erlitten. Die Gunners verloren das Nord-London-Derby gegen Tottenham nach Führung und mussten dem Stadtrivalen den 8. Platz wieder überlassen.

Granit Xhaka leitete Arsenals Führungstreffer nach einer Viertelstunde mit einem Ballgewinn in der Offensivzone ein, der zugleich als Vorlage für Torschütze Alexandre Lacazette diente. An den beiden Gegentoren durch Son Heung-Min (19. Minute) und Toby Alderweireld (81.) war der Schweizer unbeteiligt.

Tottenhams raschen Ausgleich durch Son Heung-Min servierte Sead Kolasinac dem Gegner mit einem haarsträubenden Rückpass auf dem Silbertablett, das 1:2 fiel nach einem Corner. (dab/sda)


Tore:
Bemerkungen: Arsenal mit Xhaka. (sda)

Küng erneut Schweizer Zeitfahr-Meister

Stefan Küng hat sich im vierten Jahr in Folge zum Schweizer Zeitfahr-Meister gekürt. Der 26-jährige Profi des französischen Team Groupama-FDJ sicherte sich den Sieg auf der 30,6 km langen Strecke in Belp mit 54 Sekunden Vorsprung auf den Aargauer Silvan Dillier. Das 22-jährige Radsport-Talent Stefan Bissegger klassierte sich im 3. Rang.

Auch bei den Frauen ging der Sieg im Kampf gegen die Uhr mit Marlen Reusser an die Titelverteidigerin. Die Bernerin verwies Elise Chabbey und Mountainbikerin Kathrin Stirnemann auf die weiteren Plätze. (dab/sda)

Bild: keystone

Auch Ancillo Canepa hat das Coronavirus

Im FC Zürich wird ein nächster Coronavirus-Fall publik. Auch Präsident Ancillo Canepa hat sich mit dem Virus angesteckt, wie der Klub in einem Communiqué bekannt machte. Der Präsident schreibt auf der Vereinsseite, er habe sich testen lassen, weil er gemeinsam mit der Mannschaft im Car nach Neuenburg und zurück nach Zürich gereist war. «Das Ergebnis ist positiv ausgefallen, obwohl ich keine Symptome aufweise und ich mich gut fühle», so Canepa.

Am Freitag hatte der FCZ einen positiven Coronatest von Innenverteidiger Mirlind Kryeziu vermeldet, darauf liess sich das gesamte Team sowie der Staff der Zürcher testen. Wie sich herausstellte, sind insgesamt sechs Spieler und drei Staff-Mitglieder mit Covid-19 infiziert.

Die kantonale Gesundheitsdirektion ordnete für den FCZ daraufhin eine zehntägige Quarantäne an. Die Partie zwischen den Zürchern und Sion am Samstag musste deshalb verschoben werden. (dab/sda)

Bild: keystone

MLS-Spiel wegen Coronavirus verschoben

Nach der Schweiz sorgt das Coronavirus auch im US-Fussball für eine Spielabsage. In der MLS musste die Partie zwischen dem FC Toronto und DC United kurz vor dem geplanten Spielbeginn am Samstag wegen weiterer Corona-Fälle verschoben werden.

Wie die Liga mitteilte, gab es bei den vorgeschriebenen Tests vor der Partie einen unbestätigten positiven Corona-Fall und einen nicht schlüssigen Test bei einem weiteren Spieler. Die Mannschaften hatten ihre Startaufstellung für das Spiel bereits bekanntgegeben, als gut 20 Minuten vor dem Anpfiff die Absage durch die MLS kam. Beide Teams sollen gemäss Medienberichten betroffen sein, sie müssen sich am Sonntag weiteren Tests unterziehen. (dab/sda)

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