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Sie soll Vergewaltigungsgeschichte geklaut haben: Ex-Assistentin packt über Amber Heard aus

Der Prozess in London ist in vollen Gang. Johnny Depp (57) und Amber Heard (34) packen Tag für Tag weitere Demütigungen über ihre Beziehung aus. Im Verleumdungsprozess von Depp gegen «The Sun» will der Schauspieler beweisen, dass die Zeitung ihn zu Unrecht als «Frauenschläger» betitelt hatte.

Depps Ex-Frau Amber Heard wirft ihm vor, sie misshandelt zu haben, wenn er getrunken oder Drogen konsumiert hatte. Doch nun wird Heards Glaubwürdigkeit in Frage gestellt. Grund ist ihre ehemalige Assistentin Katee James.

Vergewaltigungsstory «geklaut»?

Sie sagt, Heard habe die Geschichte einer von James erlebten Vergewaltigung in einer Zeugenaussage als ihre eigene Story dargestellt. Die Mitarbeiterin war von 2012 bis 2015 bei Heard angestellt. Laut «Daily Mail» sagte die Assistentin vor Gericht über Heard: «Sie bezog sich auf eine brutale Vergewaltigung, die mir vor 26 Jahren widerfahren ist. Sie verwob sie in ihre eigene Geschichte und verwendete sie zu ihren eigenen Gunsten.» James sei empört, dass Heard es wage, «die schrecklichste Erfahrung meines Lebens als ihre eigene Geschichte auszugeben».

Depp betont vor Gericht stets, nie die Hand gegen seine Ex-Frau erhoben zu haben. Er sagte zwar, dass sie eine sehr explosive Beziehung geführt hätten, aber geschlagen hätte er Heard nicht. Heard darf noch diese Woche vor Gericht sprechen.

Assistent sollte Falschaussage machen

Doch die Aussage von James dürfte es für Heard schwer machen. Insgesamt 14 Tätlichkeiten wirft Heard Depp vor. Auch Depps ehemaliger Assistent Kevin Murphy sagte bereits aus – und wirft Heard vor, ihn zu einer Falschaussage vor einem australischen Gericht gezwungen zu haben.

Es ging darum, dass sie illegalerweise ihre Hunde nach Australien gebracht hatte. Im Juli 2015 wurde Heard angeklagt, weil sie die beiden Yorkshire Terrier Pistol und Boo ohne die entsprechenden Papiere mit nach Australien genommen hatte. Murphy sagt, Heard zwang ihn, die Schuld für die fehlenden Papiere auf sich zu nehmen, wenn er seinen Job behalten wolle. Heard wurde in diesem Fall nicht verurteilt, weil sei Reue zeigte. Murphy sagte: «Wie bei mehreren anderen Fällen dachte sie, sie stehe über dem Gesetz.»

Der Prozess in London startete am 7. Juli und soll insgesamt drei Wochen dauern. (paf)

Deshalb kommt es zur Verhandlung

Keystone

Auch wenn die dreiwöchige Verhandlung zwischen Johnny Depp und Amber Heard einer grossen Abrechnung gleicht, sind die Gründe für den Gerichtsprozess andere: Johnny Depp verklagt die britische Zeitung «The Sun», nachdem diese ihn als «Frauenschläger» betitelt hat. Die Aussage der Zeitung nahm auf einen Artikel Bezug, in dem Heard behauptete, Gewalt in ihrer Beziehung erlebt zu haben, ohne ihren Ex-Mann beim Namen zu nennen. Deshalb entschied der Richter, dass auch die Schauspielerin an dem Prozess teilnehmen muss. Ebenfalls sollen auch Depps Ex-Partnerinnen Vanessa Paradis (47) und Winona Ryder (48) per Videoschaltung aussagen müssen, um zu klären, ob es sich bei der Aussage der Zeitung um Verleumdung handelt.

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