Switzerland

Städtische Bäder wieder offen für alle

Ab Freitag gilt in Zürcher Badis unbeschränkter Einlass. Die Sonnenhungrigen müssen selber schauen, dass sie einander nicht zu nahe kommen.

Leeres Becken in der Badi Letzigrund. So viel Platz wird man künftig kaum mehr haben in den Zürcher Bädern.

Leeres Becken in der Badi Letzigrund. So viel Platz wird man künftig kaum mehr haben in den Zürcher Bädern.

Foto: Sabina Bobst

In gewisse Zürcher Badis kam man diese Woche schwieriger hinein als in einen exklusiven Nachtclub. Wer unter Sportamt.ch nachschaute, wie viele freie Plätze es noch gab im Unteren Letten, bekam oft die Zahl 0 zu sehen. Auch die Frauenbadi und das Utoquai waren regelmässig ausgebucht.

Damit ist nun Schluss. Die Zugangsbeschränkungen fallen. Ab Freitag kontrolliert die Stadt nicht mehr, wie viele Menschen ihre Hallenbäder und Freiluft-Badis besuchen. Zudem baut das Sportamt die Absperrungen beim Seebad Katzensee und beim Flussbad Au-Höngg wieder ab. Das ermöglicht den freien Zugang zum Wasser. Mit dieser Öffnung folgt sie dem Lockerungsprogramm des Bundesrats.

Ausgeschlossen bleiben Kranke. Wer Symptome wie Husten hat, darf die Bäder nach wie vor nicht betreten.

Pünktlich auf das erste heisse Wochenende

Die Stadt setzt auf die Eigenverantwortung der Gäste. «Wir vertrauen auf die Menschen, dass sie die vom Bundesamt für Gesundheit empfohlenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten», sagt Manuela Schläpfer, die Zuständige vom städtischen Sportamt. Das sei nichts Neues. Die Badis seien auch sonst darauf angewiesen, dass sich Besucherinnen und Besucher verantwortungsvoll verhalten und etwa ihre Kinder beaufsichtigen.

Auf der Sportamt-Website lässt sich weiterhin sehen, welche Bäder gerade stark und welche schwach besucht sind. «So haben die Zürcher die Möglichkeit, Stosszeiten zu umgehen.» Im Zweifelsfall könne man auch noch an der Kasse fragen.

Manuela Schläpfer glaubt nicht, dass es an vielen Orten zu Menschenballungen kommen wird. Es gebe genug Platz. Als Beispiel nennt sie die Badi Allenmoos. Dort würden unter Einhaltung der neuen Abstandsregeln von 1,5 Metern theoretisch gut 10000 Leute gleichzeitig Platz finden. «Im letzten Jahr kamen an keinem Tag so viele Besucherinnen.» Bei den meisten Badis sei dies der Fall.

Eng werden könnte es in den zentralen Fluss- oder Seebädern, dem Utoquai, der Frauenbadi oder den beiden Letten. «Hier hängt es von den Gästen ab, dass sie sich schützen», sagt Schläpfer.

Überall in der Schweiz

Die Öffnung der Badis ist national abgestimmt mit der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter (Assa). «In den meisten Badeanstalten der Schweiz herrscht nun praktisch wieder Normalbetrieb», sagt Assa-Generalsekretär Sébastien Reymond. Dass die Öffnung mit dem ersten Hitzewochenende zusammenfällt, sei eine Herausforderung, sagt Reymond. Bisher hätten sich die Badigäste aber zurückhaltend und vorsichtig verhalten. «Und bei einer offensichtlichen Überbelegung haben die Bäder weiterhin die Möglichkeit, eine Limite zu setzen und niemanden mehr hineinzulassen.»

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