Switzerland

Super League: Abstieg – diesmal schafft es der FC Thun nicht

Nach zehn Jahren Zugehörigkeit in der Super League steigt der FC Thun wieder ab. Das 0:2-Handicap aus dem Hinspiel wog in der Barrage gegen den FC Vaduz zu schwer.

So sieht also das Abstiegsgespenst aus: fast keine Zuschauer, ein knapper Sieg und doch kein Glück. Auf diese Weise hat sich der FC Thun am Montagabend nach zehn Jahren aus der Super League verabschiedet. Der FC Vaduz hingegen steigt in die Super League auf. Nach Monaten, in denen die Schweizer Fussballliga von so vielen Grundsatz- und Existenzfragen umtrieben worden ist, tritt nach dreijähriger Absenz wieder der Gast aus Liechtenstein auf die Bühne.

Die Vaduzer verloren am Montagabend das Barrage-Rückspiel 3:4, was nach dem 2:0 im Hinspiel zum Aufstieg reichte. Zwei Tore erzielte Mohamed Coulibaly, ein routinierter Offensivspieler, der einst während zweier Saisons in zehn Spielen total 196 Minuten für GC gespielt hatte. Aus Thuner Sicht stand diese Partie für so vieles, was ihre Saison 2019/20 geprägt hatte: für den Willen zu Offensive und Initiative, für die Schwächen in der Defensive aber auch. Die Thuner wussten, wie sie zu Chancen kamen, aber sie scheiterten zu oft. Und so nahm diese ewig lange Corona-Saison ein Ende, wie es schon so oft erwartet worden war.

Seit dem Aufstieg 2010 gab es keine Saison, die nicht mit der Prognose begann, der FC Thun werde gegen den Abstieg kämpfen. Und doch hielten sich die Berner Oberländer immer wieder erstaunlich souverän in der Super League. Das Abstiegsgespenst war immer irgendwie da, aber niemand hatte es jemals gesehen. Exemplarisch war die Saison 2017/18, die mit vielen Sorgen verbunden war, es gab eine Serie mit sechs Niederlagen hintereinander, darunter ein 2:7 gegen den FC Sion – aber in der Schlussrangliste belegten die Thuner Rang 7, als wäre nie etwas gewesen.

Diese Saison schien einen ähnlichen Verlauf zu nehmen, Thun lag lange im letzten Rang, bei Meisterschaftshälfte standen erst neun Punkte zu Buche. Doch die Thuner hievten sich nach oben, vorübergehend auf den achten Platz, dank viel Ruhe, dank klugen Transfers, sicher auch dank Marc Schneider, der als Trainer-Talent gilt. Doch letztlich entglitt alles, das Glück, der Ligaerhalt, irgendwie die Zukunft.

Gegen den Entwurf eines Notfallplans hatten sich die Thuner stets gewehrt, dem sportlichen Worst Case sollte keine Beachtung geschenkt werden, es sei eine Frage des Fokus und der Haltung, sagte der Präsident Markus Lüthi einmal. Und plötzlich braucht es neue Pläne, in einer Zeit ausgerechnet, in der der Schweizer Fussballbetrieb eine einzige Notfallübung ist, es stellen sich Fragen über Fragen, in der ohnehin schon alles infrage steht.

. 1000 Zuschauer. - Schiedsrichter Jaccottet. - Tore: 19. Coulibaly 0:1. 41. Büchel (Eigentor) 1:1. 47. Bertone 2:1. 51. Coulibaly 2:2. 69. Cicek 2:3. 87. Munsy 3:3. 94. Rapp 4:3. - Thun: Faivre; Joss (53. Tosetti), Havenaar (71. Nicola Sutter), Stillhart, Hefti; Bertone, Karlen, Hasler; Bandé (53. Ahmed), Munsy, Breitenmoser (67. Rapp). - Vaduz: Büchel; Rahimi, Schmid, Simani; Dorn, Lüchinger, Wieser (70. Prokopic), Schwizer (78. Djokic); Cicek (78. Frick); Coulibaly (70. Milinceanu), Manuel Sutter (55. Gasser). - Bemerkungen: Thun ohne Kablan, Salanovic und Castroman (alle verletzt). Vaduz ohne Gajic (verletzt). 90. Gelb-Rote Karte gegen Lüchinger (Foul). Verwarnungen: 24. Dorn (Foul). 25. Cicek (Reklamieren). 27. Hasler (Foul). 30. Schwizer (Unsportlichkeit). 64. Lüchinger (Foul).

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