Switzerland

Tiere: Junger Steinadler im Neuenburger Jura ausgeflogen

Die Vogelliebhaber wählten diesen Namen zu Ehren ihrer Heimatregion, dem Val-de-Travers. «Artemis war bei den Griechen die Göttin der Wildnis und der Jagd, die der Wermutpflanze, Artemisia absinthium, ihren Namen gab», heisst es in einem Communiqué des Naturhistorischen Museums La Chaux-de-Fonds vom Mittwoch.

Die Eiablage fand im März statt. Am 27. Juli wurden die Ornithologen Zeugen davon, wie der Jungvogel nach einem Aufenthalt von etwa 80 Tagen auf seinen breiten Schwingen den Horst verliess.

Während der Aufzucht braucht ein Jungtier viel tierisches Eiweiss. In der rund drei Monate dauernden Entwicklung bis zum ersten Ausflug aus dem Horst frisst der junge Adler täglich bis zu 500 Gramm Fleisch.

Das Nahrungsspektrum des Greifvogels mit einer Spannweite von bis zu 2,30 Metern ist enorm vielfältig. In den Alpen ist das Murmeltier die Hauptbeute. Doch auch junge Gemsen, Steinböcke, Rehe, Füchse sowie verschiedene Vogelarten stehen auf dem Menüplan.

Im Winter ernährt sich der «König der Lüfte» hauptsächlich von Aas. Der im Val-de-Travers ausgeflogene Vogel wurde mit einer Vielzahl von Beutetieren gefüttert, von Wühlmäusen bis zu Graureihern.

Jahrzehntelang wurde der Steinadler in Mitteleuropa von den Menschen rücksichtslos verfolgt. Nur ein strenger Schutz rettete den Greifvogel vor der Ausrottung. Heute ist der Bestand in den Alpen mit rund 350 Paaren nahezu gesättigt. Tödliche Verletzungen durch Artgenossen wegen Revierkämpfen sind mittlerweile die häufigste Todesursache.

Nun holt sich der Steinadler auch den Jura als Lebensraum zurück. 2009 entdeckten lokale Vogelschützer ihn im Solothurner Jura. Zwei aufeinanderfolgende Jahre wurde ein Jungadler flügge. Ihnen gelang damit der erste Nachweis einer Steinadlerbrut im Schweizer Jura seit rund 150 Jahren. Im französischen Jura flog bereits 1994 ein junger Steinadler aus.

Mit der erfolgreichen Brut im Val-de-Travers setzt der Steinadler seine Rückeroberung des Jurabogens fort. «Zwei bis drei weitere Paare sind dabei, sich in dem von den Kantonen Neuenburg und Jura gebildeten Gebiet anzusiedeln», heisst es im Communiqué weiter.

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