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Vom Doppelpack-Schützen auf die Tribüne: Seoanes Luxusprobleme mit dem YB-Topkader

Im Heimspiel gegen ZSKA Sofia (3:0) ist der junge Fribourger Stürmer mit einem Doppelpack matchentscheidend. Er schwebt logischerweise auf Wolke sieben. Gegen St. Gallen ist der Youngster Ersatz, kommt in der 67. Minute für Elia. Dann ist Nati-Pause. Mambimbi steht zweimal in der Startformation der U21-Nati, die sich eben für die EM-Endrunde qualifiziert hat. Im ersten Spiel nach dem Break gegen Basel nimmt Mambimbi auf der … Tribüne Platz. Hammerhart!

Coach Gerry Seoane lässt sich in seinen Überlegungen, wer spielen soll, nie von Sentimentalitäten leiten. Und so müssen nur gerade vier Spieler aus dem 29-Kader nicht darum zittern, in der Startelf oder im Aufgebot zu stehen. Dann bedingungslos gesetzt sind einzig Goalie Von Ballmoos, Captain Lustenberger, Rechtsverteidiger Hefti und Toptorschütze Nsame.

Achterbahn der Gefühle

«Das war für Felix sicher eine extreme Achterbahn der Gefühle», sagt denn auch Seoane. «Gegen St. Gallen war er Ersatz, weil es vom Gegner her besser passte mit Elia. Gegen Basel kam eine gewisse Belastungssteuerung nach den Nati-Spielen hinzu. Und ich wollte mit Siebatcheu den robusteren Stürmer auf der Bank haben.» Aber solche Entscheide, betont Seoane, seien nie Entscheide gegen einen Spieler. «Von Felix sind wir voll und ganz überzeugt. Er wird seinen Weg bei YB machen. Er hat sich in seiner Spielstruktur schon klar verbessert und setzt auch seinen Körper deutlich besser ein.»

Der Fribourger selber betont, dass er in letzter Zeit viel gespielt habe. «Da ist es ganz normal, dass der Trainer Wechsel vornehmen muss. Es wäre dumm, wenn wir nicht das ganze Kader ausschöpfen würden.» Was auch heisst: Es müssen ein paar auf die Tribüne, die im nächsten Spiel vielleicht wieder in der Startformation stehen.

«Keiner sagt bei YB: Ich spiele immer»

Kein einfacher Job, das den Spielern zu verklickern. «Es ist eine sehr spannende Aufgabe, die in der Tat nicht immer einfach ist», so Seoane. Denn die Spieler würden es ihm schwierig machen. «Diejenigen, die auf dem Platz stehen, haben zuletzt immer Argumente zu ihren Gunsten geliefert.» Aber bei YB werde die Grundlage bereits beim Transfer geschaffen. Von der ersten Sekunde an wird einem Neo-Berner eingebläut, dass der Teamerfolg über allem stehe, und nicht das persönliche Ego. «Wenn einer das bereits weiss, wenn er hier unterschreibt, macht es das sicher einiges einfacher. Keiner, der zu YB kommt, sagt: Ich spiele immer.»

Immerhin: In Sofia hat Seoane keine Qual der Wahl. Fünf Spieler sind verletzt, unter ihnen neu Cédric Zesiger, der mit Adduktorenprobleme in Bern geblieben ist. Zudem sind Seferi, Seydoux und Maier nicht mitgereist, die diese Saison bislang keine Rolle gespielt haben. Denn die Uefa erlaubt, 23 Spieler aufs Matchblatt zu nehmen. National sind es bloss 18.

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