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Zeitmanagement im Homeoffice: «Dringendes hält vom Wichtigen ab»

Die deutsche Autorin Cordula Nussbaum spricht im Interview über Zeitfresser in Büro und Homeoffice und erklärt, wie To-Do-Listen wirklich funktionieren können.

Pausen machen ist im Homeoffice aus der Mode gekommen, ständig müssen Mails, Anrufe oder Chatanfragen beantwortet werden.

Pausen machen ist im Homeoffice aus der Mode gekommen, ständig müssen Mails, Anrufe oder Chatanfragen beantwortet werden.

Foto: imago

Frau Nussbaum, arbeitet man im Homeoffice effizienter oder vertrödelt man genauso viel Zeit wie früher im Büro?

Cordula Nussbaum: Es kommt drauf an. In den meisten Fällen ist es leider so, dass man die Zeitfresser aus dem Büro mit ins Homeoffice genommen hat. Vertrödeln würde ich das aber nicht nennen, das Problem ist eher die ständige Unterbrechung. Es ist fast unmöglich geworden, konzentriert und ungestört ein paar Stunden am Stück zu arbeiten. Stattdessen will ständig irgendjemand etwas «nur ganz kurz». Das führt dazu, dass man die ganze Zeit beschäftigt ist, sich aber in den wirklich wichtigen Bereichen kaum etwas bewegt. Das vermeintlich Dringende hält uns oft vom Wichtigen ab.

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