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Quarantöne und Nikolaus Zuhause

Würzburg

Freude für Jung und Alt, der Nikolaus war unterwegs.
Foto: Hermann Müller, Mitglied Hätzfelder Kreis e.V. | Freude für Jung und Alt, der Nikolaus war unterwegs.

Leider mussten wir, resultierend aus den beschlossenen Covid-19 Beschränkungen in diesem Jahr, unsere bekannte Veranstaltung Nikolaus am Salmannsturm, am 6. Dezember, absagen. Ein fester Termin im Kalender auf den sich jung und alt immer sehr freuten, bei Glühwein, Punsch und Köstlichkeiten vom Grill das Jahr zu beschließen. Leider im aktuellen Lockdown light unpraktikabel, obgleich vor Monaten Hygiene- und to-go-Konzepte unsererseits ausgearbeitet wurden.

Am Ende wollten wir es uns dann doch nicht ganz nehmen lassen, unserer Gemeinnützigkeit als Verein und verankert in unseren Statuten nachzukommen und Rechnung zu tragen.

Nikoläuse für die Kindergärten

Wir sind gewiss ein geselliger Verein, dem jedoch neben Kulturveranstaltungen die Gesundheit und das Gemeinwohl sehr am Herzen liegen. Insbesondere für Jung und Alt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und dafür einzutreten.

Deshalb haben wir eine Nikolausaktion, diesmal in den Kindergärten St. Paul und St. Laurentius, jährlich rollierend, für die jüngsten in unserer Gesellschaft ins Leben gerufen, um in diesen schwierigen und für Kinder äußerst befremdlichen Zeiten ein wenig Normalität zu schaffen. Also sagten wir uns, wenn am Salmannsturm das nicht möglich sein kein, dann kommt der Nikolaus eben zu den Familien nach Hause, denn Kinder sind unsere Zukunft. Gesagt und getan: Wir stellten den Kindergärten Schokonikoläuse für ihre Nikolaussocken.

„Quarantöne“ für den Wohnstift

Aber auch den älteren und bedürftigeren Menschen in unserer Mitte wollten wir etwas Schönes zur Weihnachtszeit ermöglichen und dabei entstand die Idee der „Quarantöne“. Im  evangelischen Wohnstift St. Paul und allen anderen Einrichtungen fühlen sich die Bewohner in der aktuellen Zeit wie von der Außenwelt abgeschirmt, der Eindruck eines Quarantäne ähnlichen Zustandes entsteht.

Mit einer kleinen Auswahl an vorweihnachtlichen Leckereien beschenkten wir St. Paul und beschallten am 6. Dezember, also an Nikolaus, das Wohnstift St. Paul mit weihnachtlichen Tönen aus dem Akkordeon. Echte Quarantöne eben, gespielt von Günther Grabbe, so Dominic Hoffmann, Vorstandsvorsitzender vom Hätzfelder Kreis.

Leider muss der Hätzfelder Kreis e.V. auch den gesetzten Termin, das Stärketrinken am Salmannsturm im kommenden Jahr, am 6. Januar absagen, somit schließt sich der Kreis. Jedoch hat der Verein in den vergangenen Wochen und Monaten, durch viel Engagement in der Vorstandschaft die Zeit genutzt, um sich getreu seines neu auferlegten Credos "alles bleibt. anders"  für eine Zeit nach Corona zu rüsten und gestärkt in eine zweite Hälfte 2021 zu starten, so Hoffmann weiter. Im Zuge dessen seien Sie auf ein neues Erscheinungsbild gespannt, mit vielen neuen Möglichkeiten und vor allem auf eine spannende Alternative zum klassischen Stärketrinken.

Von: Dominic Hoffmann, neuer Vorstandsvorsitzender des Hätzfelder Kreis e.V., Würzburg

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