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Straßenblockade: Polizei setzt Olivenöl gegen Klimaaktivisten ein

Leipzig -

In Leipzig haben Aktivistinnen und Aktivisten nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa am Montagmorgen eine Straße blockiert. Polizeisprecher Olaf Hoppe sagte demnach, es habe zunächst einige Staus gegeben, dann sei der Verkehr umgeleitet worden.

Die Demonstranten, die sich selbst als „Letzte Generation“ bezeichneten, protestierten unter dem Motto „Stoppt den fossilen Wahnsinn“ für mehr Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe. Eine neue fossile Infrastruktur dürfe es nicht geben, insbesondere keine neuen Öl-Bohrungen in der Nordsee, so ihre Position.

Aktivisten Polizie Leipzig

 Polizisten stehen an einer Straßenkreuzung in Leipzig 

Das Besondere an der Leipziger Aktion: Die überwiegend jungen Menschen klebten sich auf dem Asphalt der Jahnallee mit Sekundenkleber fest, so dass die Einsatzkräfte Probleme hatten, sie wegzutragen.

Leipziger Polizei greift zur Ölflasche

Die „Bild“-Zeitung berichtet, die Polizei habe dann nach mehreren Aufforderungen, die Straße freizugeben, zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen. Die Beamten nahmen Olivenöl, um die Hände der vier festgeklebten Personen von der Straße zu lösen.

Auf Bildern ist zu sehen, wie die Einsatzkräfte das Öl aus Einwegspritzen auf den Kleber träufeln. Die Straße konnte so gegen 9 Uhr wieder freigegeben werden. (dpa, red)