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Bundesratswahlen 2022 - Liveblog

Die grünliberale Fraktion hat mit klarer Mehrheit Eva Herzog den Vorzug gegeben. 

Tiana Angelina Moser

Fraktionen lassen ihren Mitgliedern freie Hand


Die letzten Anhörungen vor den Bundesratswahlen am Dienstag haben zumindest offiziell keine Vorentscheidungen gebracht. Fast keine der Fraktionen legte sich zunächst öffentlich fest, wen sie für die Nachfolge Ueli Maurers und Simonetta Sommarugas wählen will. Auf offizielle Wahlempfehlungen verzichteten die FDP, die SVP, die Mitte und die Grünen. Lediglich die Grünliberalen liessen sich etwas in die Karten blicken.
 

Die GLP werde mehrheitlich Eva Herzog (BS) anstatt der jurassischen Ständerätin Elisabeth Baume-Schneider die Stimme für die Nachfolge Sommarugas geben, erklärte GLP-Fraktionschefin Tiana Angelina Moser am Dienstag im Bundeshaus. Bei der Nachfolge Ueli Maurers (SVP) würden sich die Stimmen aufteilen zwischen dem Berner Nationalrat Albert Rösti und dem früheren Zürcher Nationalrat Hans-Ueli Vogt.
 

Moser begründete die Präferenz für Herzog damit, dass die Ständerätin aus dem Kanton Basel-Stadt in der Anhörung "ihr klares Verständnis für den Wirtschaftsstandort Schweiz und ihren klaren Willen für eine Stabilisierung des Verhältnisses zu Europa" gezeigt habe. Nebst der SP wird mit der Mitte mindestens eine zweite Fraktion am frühen Mittwochmorgen nochmal zu einer Sitzung zusammentreten.