Luxembourg
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Abwärtstrend setzt sich fort

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Ukraine-Krieg

17.05.2022, Russland, Moskau: An einer Wechselstube in einem Einkaufszentrum der russischen Hauptstadt leuchten die Wechselkurse. Wer einen Euro verkaufen will, erhält dafür aktuell nur 65,50 Rubel (Anfang März waren das noch 145 Rubel oder mehr). Wer Euro kaufen will, muss hingegen 90 Rubel hinblättern. (zu dpa «Starker Rubel trotz Sanktionen - Wie Putin die Währung manipuliert») Foto: Ulf Mauder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Sanktionen wegen Ukraine-Krieg

European Commission President Ursula von der Leyen delivers a statement on the Commission's proposals on the topic of "REPowerEU, defence investment gaps and the relief reconstruction of Ukraine" at the EU headquarters in Brussels on May 18, 2022. - EU chief Ursula von der Leyen proposed extra aid to Ukraine this year of up to nine billion euros ($9.5 billion) to help it cope with the ravages of war. (Photo by JOHN THYS / AFP)

Sanktionen wegen Ukraine-Krieg

European Commission President Ursula von der Leyen delivers a statement on the Commission's proposals on the topic of "REPowerEU, defence investment gaps and the relief reconstruction of Ukraine" at the EU headquarters in Brussels on May 18, 2022. - EU chief Ursula von der Leyen proposed extra aid to Ukraine this year of up to nine billion euros ($9.5 billion) to help it cope with the ravages of war. (Photo by JOHN THYS / AFP)

2,5 Milliarden Euro russisches Vermögen hat Luxemburg in den ersten Kriegswochen aufgespürt und eingefroren. Eingefroren bedeutet nicht enteignet.

Hohe Inflation

Eine Erhöhung um 0,5 Prozentpunkte hatte es zuletzt vor 22 Jahren gegeben.

Eine Anhebung des Zinsniveaus um jeweils 0,5 Prozentpunkte bei den nächsten Sitzungen deutet sich als wahrscheinlich an.

Der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch in der Luxemburger Wirtschaft deutliche Spuren.

Konjunktur

Der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch in der Luxemburger Wirtschaft deutliche Spuren.

(ndp) - Nach der Corona-Pandemie schwächt nun der Ukraine-Krieg die Luxemburger Wirtschaft weiter. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Einzelhandelsumsätze sind im März in Luxemburg deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem „Conjoncture Flash“ des Statec, der am Dienstag veröffentlicht wurde, hervor. 

Während sich das Vertrauen im Bereich der nichtfinanziellen Dienstleistungen weiterhin gut hält, leidet der Finanzsektor unter der Verschlechterung des Börsenumfelds zu Beginn des Jahres, so der Statec.

Die Industrieproduktion ging im März um 3,2 Prozent zurück, die Produktion im luxemburgischen Baugewerbe um 2,2 Prozent. Dieser Rückgang sei jedoch nicht besorgniserregend, wenn man die guten Ergebnisse der beiden Vormonate betrachtet, nämlich 5,7 Prozent im Januar und 1,3 Prozent im Februar. Laut Statec scheinen die Auftragsbücher im Baugewerbe nach wie vor gut gefüllt zu sein, jedoch könnte die aktuelle Lage die Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung verstärken und somit die Produktionszeiten verlängern. 

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Für den luxemburgischen Finanzsektor hat sich das Umfeld nach sehr guten Ergebnissen im Jahr 2021 ebenfalls verschlechtert. "Das Börsenumfeld war bereits vor dem Konflikt in der Ukraine unter dem Einfluss der wieder steigenden Inflation gestört, was insbesondere die Ergebnisse der OPAs in Luxemburg belastete. Dies dürfte sich im ersten Quartal auf die Wertschöpfung des Sektors auswirken", schreibt der Statec.

Autoverkäufe weiterhin schwach

Der Mangel an Materialien und Komponenten beeinträchtigt weiterhin die Automobilproduktion, der Konflikt in der Ukraine erzeugt zusätzliche Lieferschwierigkeiten für die europäischen Hersteller. Nach einer leichten Erholung zum Jahresende 2021 gingen die Neuzulassungen von Personenkraftwagen wieder zurück. Im April 2022 gingen sie in Luxemburg und im Euroraum im Jahresvergleich um 22 Prozent zurück, so der Statec. Auch bei Elektro- und Hybridmodellen ist keine verbesserung festzustellten. In den ersten vier Monaten des Jahres gingen die Pkw-Verkäufe in Luxemburg im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent zurück. 

Gasverbrauch sinkt

Im April 2022 geht der Gasverbrauch weiter zurück, er beträgt -20 Prozent im Jahresvergleich. Die beobachteten Rückgänge beim Verbrauch könnten darauf hindeuten, dass die Industrieproduktion im April weiter zurückgehen würde. Die hohen Gaspreise dürften sich auch im gesamten Jahr 2022 auf den Gasverbrauch auswirken, nicht nur aufgrund der Verbrauchsrückgänge aus der Industrie, sondern auch aus der gesamten Wirtschaft. 

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Schließlich erreichte die Inflationsrate in Luxemburg im April 7 Prozent, und der Druck dürfte zumindest kurzfristig hoch bleiben. Laut Statec werden im Dienstleistungssektor mehr Preiserhöhungen erwartet.

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