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​Deutsche Börse übernimmt Luxemburger Fondsplattform

Wertpapiervertrieb

Handelsplatzbetreiber baut sein Angebot an Digital-Dienstleistungen weiter aus.

„Dieser Schritt erweitert unsere Distributionskapazitäten“, sagt Philippe Seyll, Chef des Clearstream Fund Centre.

„Dieser Schritt erweitert unsere Distributionskapazitäten“, sagt Philippe Seyll, Chef des Clearstream Fund Centre. Foto: Lex Kleren


Die Gruppe Deutsche Börse hat am Freitag den Erwerb der verbleibenden Anteile an FundsDLT angekündigt. Das in Luxemburg ansässige Unternehmen betreibt eine auf Distributed Ledger-Technologie (Blockchain) basierende Plattform, die alle Prozessschritte des Fondsvertriebs und der Fondsverarbeitung abdeckt. Die Übernahme wird voraussichtlich im vierten Quartal 2023 oder im ersten Quartal 2024 abgeschlossen. Mit ihrer Luxemburger Tochter Clearstream hatte sich die Deutsche Börse 2020 an DLT beteiligt.

Zu den weiteren Eignern des Unternehmens zählten bislang die Börse Luxemburg, Credit Suisse Asset Management und Natixis Investment Managers.

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Natixis, Credit Suisse und die UBS als Nachfolger der Schweizer Großbank würden weiterhin als Kunden die Weiterentwicklung der Plattform unterstützen, so die Deutsche Börse in der Mitteilung.

„Dieser Schritt erweitert unsere Distributionskapazitäten, vereinfacht Prozesse und bringt Vermögensverwalter durch den Einsatz der Blockchain näher an Privatkunden heran. Wir werden messbare Vorteile für Marktteilnehmer sehen, einschließlich einer kürzeren Markteinführungszeit und eines günstigeren Zugangs zu Fonds“, erklärt Philippe Seyll, Chef des Clearstream Fund Centre. Letztes Jahr hatte die Deutsche Börse den Fondsdatenspezialisten Kneip übernommen.