Luxembourg
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Mögliches Einschussloch auf Wahlplakat von Sam Tanson entdeckt

Vandalismus

Das beschädigte Wahlplakat im Raum Grosbous.

Das beschädigte Wahlplakat im Raum Grosbous. Foto: Déi Gréng Norden Facebook

Am Sonntagabend meldeten sich déi Gréng Norden mit einem Facebook-Post zu Wort. Die Regionalsektion der Partei teilte mit, dass ein Wahlplakat im Raum Grosbous beschädigt worden sei. Auf der Stirn der Spitzenkandidatin Sam Tanson, die auf dem Plakat abgebildet ist, ist ein Loch zu sehen. Es sieht aus wie ein Kopfschuss. Offenbar geht die Partei davon aus, dass das Plakat tatsächlich mit einer Schusswaffe durchlöchert wurde.

Die Partei spricht von einer „neuen Stufe des Hasses“. Mit Meinungsfreiheit habe das nichts mehr zu tun. „E Schoss duerch de Kapp vun eiser Spëtzekandidatin Sam Tanson. Wat ass de nächste Schratt?“, heißt es im Facebook-Beitrag von déi Gréng Norden.

Dies ist nicht der erste Fall von Vandalismus an Wahlplakaten. Auch andere Parteien haben damit zu kämpfen, dass ihre Wahlaffichen beschmiert, zerstört oder ganz heruntergerissen werden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass das Poster von Sam Tanson beschossen wurde, würde dies eine neuerliche Eskalation bei der politisch motivierten Kriminalität in Luxemburg darstellen.

Auch im Gemeindewahlkampf waren déi Gréng vermehrt Anfeindungen ausgesetzt. In Echternach legten Unbekannte im Juni eine tote Katze auf ein Plakat der Klimaschutz-Partei.

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Weitere Hintergründe möchte die Partei im Laufe des Tages in einer Stellungnahme mitteilen.