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Verurteilter Straftäter in Saarbrücken auf der Flucht

Deutschland

Kurz nach seiner Verurteilung konnte der 28-Jährige vom Gelände des Gerichts entkommen. Er wurde zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Der Mann war am Mittwoch am Landgericht wegen Bandendiebstahls von Kraftfahrzeugen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden.

Der Mann war am Mittwoch am Landgericht wegen Bandendiebstahls von Kraftfahrzeugen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Foto: Carsten Rehder/dpa

Der nach seiner Verurteilung am Landgericht Saarbrücken geflüchtete Straftäter ist weiter auf der Flucht. „Wir haben ihn noch nicht, er ist noch auf freiem Fuß“, sagte der Sprecher des Landespolizeipräsidiums am Donnerstag in Saarbrücken. Die Ermittlungen liefen, die Fahndung dauere an. Unter anderem versuche man, mögliche Kontaktanlaufstellen des 28-Jährigen zu ermitteln.

Der Mann war am Mittwoch am Landgericht wegen Bandendiebstahls von Kraftfahrzeugen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Kurz danach konnte er vom Gelände des Gerichts entkommen. Wie das Justizministerium am Donnerstag mitteilte, sollen die genauen Umstände der Flucht in einer vom Ministerium eingeleiteten Untersuchung geklärt werden. Der Geflüchtete war zuvor in Untersuchungshaft.

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Mann gelang zu Fuß die Flucht

Laut Justizministerium wurde der Mann nach dem Urteil zunächst in eine Zelle des Landgerichts gebracht, wo ihm Handschellen angelegt wurden. Als er aus dem Gebäude zum Transportfahrzeug gebracht werden sollte, um zur JVA gefahren zu werden, sei ihm zu Fuß die Flucht gelungen. „Er machte hierbei eine schnelle Ausfallbewegung nach rechts und lief zwischen der geöffneten Beifahrertür des Transportfahrzeugs und der Hauswand des Landgerichts um den vorderen Bereich des Fahrzeugs herum“, teilte der Ministeriumssprecher mit.

Ein Beamter habe noch versucht, den Mann zu ergreifen, habe aber dabei seinen Stand verloren. „Die sofort unter polizeilicher Mithilfe veranlasste Nacheile erbrachte keinen Erfolg“, hieß es.