Switzerland

Acht Super-Ligisten wollen weiterspielen: Dieser Klub fordert einen Saison-Unterbruch

Was für ein Gegensatz. Noch vor vier Wochen herrscht in der Super League eine grosse Vorfreude: Ab Oktober können die Stadien wieder zu zwei Dritteln ausgelastet werden. Doch jetzt, es ist noch nicht mal November geworden, herrscht wieder Tristesse pur. Es geht zurück zu den Geisterspielen, auch wenn offiziell die absurde Anzahl von 50 Zuschauern erlaubt ist.

Nur einen Monat nach der Öffnung steht der Schweizer Profi-Fussball wieder vor der Existenzfrage. Mit jedem Geisterspiel wird das Loch in der Kasse grösser. Weil die Super-League-Klubs sich im Gegensatz zu den grossen Ligen im Ausland nicht alleine durch üppige TV-Gelder finanzieren können, sind die Zuschauereinnahmen ein substanzieller Posten im Budget.

Der nun eben für unbestimmte Zeit wegfällt. Dasselbe Problem haben die Eishockey-Klubs. In der National League wollen Biel, Lausanne und Zug die Meisterschaft zumindest vorerst unterbrechen.

Im Fussball sind die Vereine einheitlicher für die Fortsetzung des Liga-Betriebs, wie eine BLICK-Umfrage zeigt. Nur CC meldet aus Sion: «Wir sind für einen Unterbruch der Meisterschaft, bis die Lage klarer ist.»

Doch acht der zehn Klubs stützen die Linie der Swiss Football League, die bereits am Mittwoch nach dem Bundesratsentscheid mitteilt: «Die Liga setzt alles daran, den Spielbetrieb weiterzuführen.»

Befürworten die Klubs einen Abbruch oder Unterbruch der Liga? Die Antworten der Vereine:

YB: Ein klares Nein. So schwierig und traurig die Situation auch ist: Wir sind ein Fussballklub, der Spiele austragen will.

St. Gallen: Die Espen nehmen auf Anfrage keine Stellung.

Lugano: «Wir sind für weiterspielen, wenn ein nationales Protokoll erlaubt, dass nicht ganze Mannschaften in Quarantäne müssen», sagt Generaldirektor Michele Campana bei RSI.

Lausanne: Für den Moment sind wir für eine Weiterführung der Meisterschaft.

Basel: «Solange es die Umstände erlauben, das heisst, solange die Gesundheit der Spieler nicht gefährdet ist, soll weitergespielt werden», sagt FCB-CEO Roland Heri.

Servette: «Servette will weiterspielen», sagt Medienchef Loïc Luscher.

Zürich: Der FC Zürich will trotz den verschärften Massnahmen des Bundesrates im Kampf zur Bewältigung der Coronakrise die Meisterschaft unter allen Umständen weiterführen, auch wenn dem FCZ pro Geisterspiel weiterhin ein grosser finanzieller Schaden entstehen wird.

Sion: «Wir sind für einen Unterbruch der Meisterschaft, bis die Lage klarer ist», sagt Klub-Boss Christian Constantin.

Luzern: Der FCL spricht sich dafür aus, die Meisterschaft fortzusetzen.

Vaduz: Nein. Der FC Vaduz ist Stand jetzt klar fürs Weiterspielen.

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