Switzerland

Alfa Romeo auch nächste Saison mit Räikkönen und Giovinazzi

Die Spekulationen haben ein Ende, das Werweissen, das vor allem die sportliche Zukunft von Giovinazzi zum Inhalt gehabt hat. Die Chancen des Italieners für die Fortsetzung des Engagements als Stammfahrer von Alfa Romeo waren als nicht allzu gut eingestuft worden. Zu selten hatte Giovinazzi überzeugt und sein Talent bewiesen. Seine Absetzung schien beschlossene Sache.

Der Beschluss, Mick Schumacher im ersten Training für den Grand Prix der Eifel auf dem Nürburgring anstelle Giovinazzis ins Auto zu setzen, wurde als letztes deutliches Indiz für eine Rochade gewertet. Dass der Test für den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher dem Wetter zum Opfer fiel, hatte auf die Prognosen keinen Einfluss.

Die Verantwortlichen dagegen verloren den Glauben an Giovinazzi offenbar nicht. Den Entscheid fällte die Teamleitung von Alfa Romeo in Absprache mit den Oberen von Ferrari. Die Vereinbarung mit der Scuderia, als Motorenlieferant mit dem Hinwiler Rennstall seit vielen Jahren verbandelt, beinhaltet ein Mitspracherecht beziehungsweise das Anrecht auf die Belegung (mindestens) eines Cockpits mit einem Fahrer ihrer Wahl.

Der in der Gesamtwertung der Formel-2-Meisterschaft führende Mick Schumacher muss nun auf die Option Haas hoffen. Im amerikanischen Team, das ebenfalls eine enge Partnerschaft mit Ferrari pflegt, sind nach dem Abgang der nicht mehr erwünschten Romain Grosjean und Kevin Magnussen am Ende der Saison beide Cockpits neu zu besetzen.

Im Gegensatz zu Giovinazzi hatte sich längst abgezeichnet, dass Räikkönen auch im Alter von 41 Jahren noch keine Lust auf Rücktritt verspürt. Der Finne, mittlerweile der Fahrer mit den meisten Grand-Prix-Teilnahmen, nimmt im nächsten Jahr seine 19. Saison in der Formel 1 in Angriff.

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