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Bruder von Tottenhams Aurier bei Schusswechsel getötet +++ Küng bei der Heim-WM am Start

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Bruder von Tottenhams Aurier bei Schusswechsel getötet +++ Küng bei der Heim-WM am Start

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Bruder von Tottenhams Aurier bei Schusswechsel getötet

Der jüngere Bruder des ivorischen England-Legionärs Serge Aurier von Tottenham Hotspur ist bei einem Schusswechsel in Toulouse getötet worden. Um 5.00 Uhr morgens erreichten die Notfallkräfte den Tatort, der 26-jährige Christopher Aurier hatte einen Bauchschuss erlitten und erlag wenig später im Spital seinen schweren Verletzungen.

Anwohner hatten die Polizei gerufen, als ein Mann mit einer Schusswunde gefunden wurde. Zum flüchtigen Täter gibt es bisher noch keine Angaben, die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. Christopher Aurier hatte beim Fünftligisten Toulouse Rodeo gespielt.

Tottenham bestätigte den Vorfall. «Der Klub ist zutiefst betroffen und bestätigt die Medienberichte, nach denen Serge Auriers Bruder in den frühen Stunden diesen Morgen gestorben ist. Alle im Klub senden ihr tiefstes Mitgefühl an Serge und seine Familie. Unsere Gedanken sind mit ihnen allen», hiess es in einem kurzen Statement auf Twitter. (pre)

Küng bei der Heim-WM am Start

Stefan Küng wird bei der Heim-WM Aigle-Martigny 2020 im Zeitfahren am Start stehen. Dies gibt der 26-Jährige gegenüber «Blick» bekannt. Der Thurgauer bestätigte somit die Vermutungen, wonach er die Tour de France frühzeitig verlassen wird, um sich optimal auf das Zeitfahren der Weltmeisterschaften vorzubereiten. Dieses findet am Sonntag, 20. September, statt.

An diesem Tag werden seine Mannschaftskollegen des Groupama-FDJ-Teams nach drei Wochen Tour de France in der Champs-Elysées einfahren. Im Zeitfahren hat Küng die grössten Medaillenchancen, obschon er 2019 im Strassenrennen in der nordenglischen Region Yorkshire WM-Bronze gewann. (pre/sda)

Bild: keystone

Kein Sieger zwischen Napoli und Milan

Napoli und die AC Milan haben sich im Duell um einen der letzten Europacup-Plätze der Serie mit einem getrennt. Aussenverteidiger Theo Hernandez brachte die Gäste nach 20 Minuten in Führung, in der 73. Minute glich Franck Kessié vom Penaltypunkt aus. Dazwischen hatten Giovanni Di Lorenzo und Dries Mertens für Napoli getroffen.

Wertvolle drei Punkte sicherte sich dagegen der FC Genoa mit Valon Behrami im Abstiegskampf. Mit dem gegen das Schlusslicht SPAL Ferrara schob sich Genoa wieder über den Strich. Valon Behrami half bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute tatkräftig mit. (dab/sda)


Tore:
Bemerkungen: 87. Gelb-Rote Karte gegen Saelemaekers (Milan). (sda)


Tore:
Bemerkungen: Genoa mit Behrami (bis 74./verwarnt). 37. Falque (Genoa) scheitert mit Foulpenalty. (sda)

Bild: keystone

Plagiat? Renault legt Protest gegen Racing-Point-Auto ein

Der Grand Prix der Steiermark hat ein Nachspiel. Die Gesetzeshüter der FIA werden sich mit einem Protest der Verantwortlichen des Teams Renault gegen die Bauart der Autos der Equipe Racing Point in den nächsten Tagen beschäftigen.

Bei Renault sehen sie in den aktuellen pinkfarbenen Autos ein Plagiat des in der vergangenen Saison von Mercedes eingesetzten Modells. Sie werfen Racing Point Verstösse gegen mehrere Artikel des für die Formel 1 massgebenden Sportgesetzes vor. Im Zentrum des Vorstosses stehen die Bremsbelüftungen.

Die Zeit nach dem zweiten Rennen in Spielberg war für die Entscheidungsträger des Weltverbandes FIA zu kurz, um ein abschliessendes Urteil zu fällen. Eine Anhörung der involvierten Parteien ist auf einen «späteren Zeitpunkt» angesetzt. Zu diesen Parteien gehören auch Vertreter von Mercedes. Sie sind gebeten worden, die Bremsschächte des letztjährigen Autos zwecks Vergleich mit den von Racing Point verwendeten Komponenten zur Verfügung zu stellen. (dab/sda)

Bild: keystone

PSG feiert Sieg in Testspiel vor 5000 Zuschauern

Paris Saint-Germain bestreitet nach vier Monaten Pause wieder eine Partie. Im Testspiel gegen den Zweitligisten Le Havre liess der französische Serienmeister nichts anbrennen.

Vor 5000 Zuschauern, für die eine Maskentragpflicht galt, setzte sich PSG gleich mit durch. Dabei stand der Grossteil der Stars in der ersten Halbzeit auf dem Platz. Neymar (2), Mauro Icardi (2) und Kylian Mbappé gehörten zu den Torschützen. «Jetzt ist es real...wir sind zurück», schrieb Mbappé vor Spielbeginn auf Instagram. (dab/sda)

Arsenal verliert trotz Xhaka-Assist gegen Tottenham

Arsenal hat im Kampf, die missratene Saison mit der Qualifikation für die Europa League zumindest halbwegs zu retten, wieder einen Dämpfer erlitten. Die Gunners verloren das Nord-London-Derby gegen Tottenham nach Führung und mussten dem Stadtrivalen den 8. Platz wieder überlassen.

Granit Xhaka leitete Arsenals Führungstreffer nach einer Viertelstunde mit einem Ballgewinn in der Offensivzone ein, der zugleich als Vorlage für Torschütze Alexandre Lacazette diente. An den beiden Gegentoren durch Son Heung-Min (19. Minute) und Toby Alderweireld (81.) war der Schweizer unbeteiligt.

Tottenhams raschen Ausgleich durch Son Heung-Min servierte Sead Kolasinac dem Gegner mit einem haarsträubenden Rückpass auf dem Silbertablett, das 1:2 fiel nach einem Corner. (dab/sda)


Tore:
Bemerkungen: Arsenal mit Xhaka. (sda)

Küng erneut Schweizer Zeitfahr-Meister

Stefan Küng hat sich im vierten Jahr in Folge zum Schweizer Zeitfahr-Meister gekürt. Der 26-jährige Profi des französischen Team Groupama-FDJ sicherte sich den Sieg auf der 30,6 km langen Strecke in Belp mit 54 Sekunden Vorsprung auf den Aargauer Silvan Dillier. Das 22-jährige Radsport-Talent Stefan Bissegger klassierte sich im 3. Rang.

Auch bei den Frauen ging der Sieg im Kampf gegen die Uhr mit Marlen Reusser an die Titelverteidigerin. Die Bernerin verwies Elise Chabbey und Mountainbikerin Kathrin Stirnemann auf die weiteren Plätze. (dab/sda)

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Auch Ancillo Canepa hat das Coronavirus

Im FC Zürich wird ein nächster Coronavirus-Fall publik. Auch Präsident Ancillo Canepa hat sich mit dem Virus angesteckt, wie der Klub in einem Communiqué bekannt machte. Der Präsident schreibt auf der Vereinsseite, er habe sich testen lassen, weil er gemeinsam mit der Mannschaft im Car nach Neuenburg und zurück nach Zürich gereist war. «Das Ergebnis ist positiv ausgefallen, obwohl ich keine Symptome aufweise und ich mich gut fühle», so Canepa.

Am Freitag hatte der FCZ einen positiven Coronatest von Innenverteidiger Mirlind Kryeziu vermeldet, darauf liess sich das gesamte Team sowie der Staff der Zürcher testen. Wie sich herausstellte, sind insgesamt sechs Spieler und drei Staff-Mitglieder mit Covid-19 infiziert.

Die kantonale Gesundheitsdirektion ordnete für den FCZ daraufhin eine zehntägige Quarantäne an. Die Partie zwischen den Zürchern und Sion am Samstag musste deshalb verschoben werden. (dab/sda)

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MLS-Spiel wegen Coronavirus verschoben

Nach der Schweiz sorgt das Coronavirus auch im US-Fussball für eine Spielabsage. In der MLS musste die Partie zwischen dem FC Toronto und DC United kurz vor dem geplanten Spielbeginn am Samstag wegen weiterer Corona-Fälle verschoben werden.

Wie die Liga mitteilte, gab es bei den vorgeschriebenen Tests vor der Partie einen unbestätigten positiven Corona-Fall und einen nicht schlüssigen Test bei einem weiteren Spieler. Die Mannschaften hatten ihre Startaufstellung für das Spiel bereits bekanntgegeben, als gut 20 Minuten vor dem Anpfiff die Absage durch die MLS kam. Beide Teams sollen gemäss Medienberichten betroffen sein, sie müssen sich am Sonntag weiteren Tests unterziehen. (dab/sda)

Überlegener Hamilton gewinnt in Spielberg

Lewis Hamilton gewann im Mercedes überlegen den Grand Prix der Steiermark. Der Weltmeister siegte in Spielberg vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas, der vor einer Woche gleichenorts den Saisonauftakt dominiert hatte. Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull.

Hamilton blieb im zweiten Saisonrennen ungefährdet. Aus der Pole-Position gestartet, setzte er sich früh ab und hielt danach seine Verfolger sicher auf Distanz. Für Hamilton war es der zweite Sieg auf dem Red-Bull-Ring, nachdem er vor vier Jahren schon den Grand Prix von Österreich gewonnen hatte. Insgesamt wurde der Brite zum 85. Mal als Erster abgewinkt.

Schnell zu Ende war das Rennen für die Fahrer von Ferrari. Sebastian Vettel und Charles Leclerc schieden nach einer internen Kollision in der Startrunde aus. Keine Punkte gab es für das Team Alfa Romeo. Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi belegten die Plätze 11 und 14. (dab/sda)

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Griezmann erlitt Muskelverletzung

Der FC Barcelona muss in den beiden verbleibenden zwei Meisterschaftsspielen wohl auf Antoine GriezmannVerletzung des Quadrizeps am rechten Oberschenkel.

Barcelonas Trainer Quique Setién erklärte nach dem Spiel, Griezmann habe um seine Auswechslung gebeten. Der in Barcelona zuletzt glücklose Weltmeister mit Frankreich lief in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf.

Durch den Erfolg ist Titelverteidiger Barcelona wieder bis auf einen Punkt an Leader Real Madrid herangerückt. Der Rekordmeister kann am Montagabend mit einem Sieg in Granada aber wieder auf vier Punkte davonziehen. (dab/sda/dpa)

Bild: EPA

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