Switzerland

Coronavirus weltweit: Mehr als 1300 positive Tests in Grossbritannien ungültig, über 13 Millionen Infektionen in den USA

Die neusten Entwicklungen

Über 61,7 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 1,44 Millionen Infizierte sind verstorben, über 39,3 Millionen genesen.

Auch Moderna meldet, dass der von ihm entwickelte Impfstoff eine hohe Wirksamkeit aufweise. – Blutproben einer klinischen Studie des amerikanischen Pharmakonzerns in Miami, 2. September 2020.

Auch Moderna meldet, dass der von ihm entwickelte Impfstoff eine hohe Wirksamkeit aufweise. – Blutproben einer klinischen Studie des amerikanischen Pharmakonzerns in Miami, 2. September 2020.

Taimy Alvarez / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Frankreich, Italien und Belgien lockern die Massnahmen. Seit Samstag (28. 11.) dürfen in Frankreich auch nicht lebensnotwendige Geschäfte wieder öffnen – allerdings nur unter Auflagen. Zudem ist mehr Zeit im Freien erlaubt: Neu sind Spaziergänge und Sport während drei statt einer Stunde am Tag im Radius von 20 statt einem Kilometer erlaubt. In Belgien dürfen ab Montag (1. 12.) sämtliche Läden unter strengen Hygienevorgaben wieder öffnen. Auch in mehreren Regionen Italiens wurden die Regeln gelockert: Die Lombardei, Piemont sowie Kalabrien werden ab Sonntag zur «Orangen Zone», womit Geschäfte wieder öffnen dürfen. Ligurien und die Insel Sizilien werden neu zu «Gelben Zonen» mit den lockersten Regelungen. 
  • In Grossbritannien ist mehr als 1300 Menschen fälschlicherweise ein positives Corona-Testergebnis ausgestellt worden. 1311 Bürgern aus mehr als 100 Kommunen, die sich zwischen dem 19. und 23. November hätten testen lassen, sei ein positives Ergebnis ausgestellt worden, das jedoch ungültig sei, teilte die britische Gesundheitsbehörde am Freitagabend (27. 11.) mit. Es habe Probleme mit den verwendeten Chemikalien gegeben. Die Betroffenen würden benachrichtigt und sollten sich einem weiteren Test unterziehen.
  • Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb hat wegen Überfüllung des Stadtzentrums Geschäfte vorzeitig schliessen lassen. Das sei am Abend in Absprache mit den Ladenbesitzern geschehen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Freitag (27. 11.). Wegen der Verkaufsaktion «Black Friday» seien viele Menschen zum Shoppen gekommen. Appelle, davon abzusehen, hätten nicht geholfen. Wie der Sender NOS berichtete, dürfen Geschäfte unter den Corona-Bestimmungen in der Regel bis 20 Uhr geöffnet haben. Die niederländische Regierung hatte Mitte des Monats die Massnahmen vorsichtig gelockert. Seit Mitte Oktober gilt ein Teil-Lockdown.
  • In den USA sind seit dem Beginn der Pandemie bereits mehr als 13 Millionen bestätigte Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet worden. Das ging am Freitag (27. 11.) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die Zahl der bekannten Infektionen nahm damit innerhalb von nur sechs Tagen um eine Million zu. Der Bezirk Los Angeles in Kalifornien verschärft vor diesem Hintergrund ab Montag (30. 11.) für drei Wochen die Corona-Auflagen. In der Öffentlichkeit gilt Maskenpflicht, alle öffentlichen und privaten Versammlungen mit Personen aus einem anderen Haushalt sind verboten. Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste und Demonstrationen, die von der Verfassung besonders geschützt sind, wie es weiter hiess. Die Massnahmen betreffen rund 20 Millionen Menschen, die in der zweitgrössten Metropole der USA leben.
  • Nach Ansicht von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Pandemie nötig. Studien zeigten, dass diese Anzahl notwendig sei, um die Herdenimmunität zu erreichen, sagte die oberste Impf-Expertin der WHO, Katherine O’Brien am Freitagabend (27. 11.) in Genf. Doch die Zahl der geimpften Menschen alleine sei nicht der entscheidende Faktor, wie die Experten bei grossen Masern-Ausbrüche in einigen afrikanischen Ländern im Vorjahr beobachten konnten. «Es geht immer darum, wo genau das Virus ist und wie gross der Schutzwall dagegen in der Gesellschaft ist», so O’Brien. Es gebe zudem weiterhin viele Fragen, etwa inwiefern eine Impfung gegen Sars-CoV-2 die Schwere einer möglichen Infektion abschwächt und wie gut sie eine Übertragung des Virus verhindern kann. 
  • In Deutschland überschreitet die Zahl der Corona-Infektionen zum ersten Mal die Millionengrenze. Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitagmorgen (27. 11.) 22 806 Neuinfektionen. 426 Menschen sind innerhalb von 24 Stunden in Deutschland an oder mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Toten erreichte damit 15 586.

In Georgien, Serbien und Slowenien gibt es derzeit die meisten Neuinfektionen

Neu bestätigte Infektionen und Todesfälle in den letzten 14 Tagen, pro 100 000 Einwohner, nach Land

Land Tote
Georgien 1313,6 14,1
Serbien 1066,3 5,9
Slowenien 977,2 27
Kroatien 970,9 15,3
Österreich 953,9 13,2
Litauen 858,4 7,3
Portugal 801,3 10
Polen 788,9 17,1
Schweiz 746,6 15,2
Italien 733,8 15,3

Die Entwicklungen in der Schweiz finden Sie hier.

Die Entwicklungen in Deutschland finden Sie hier.

Informationen zu den beliebtesten Feriendestinationen finden Sie hier.

Die wichtigsten Antworten zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus finden Sie hier.

Die zweite Welle hat Europa fest im Griff. In vielen Ländern werden die Massnahmen wieder verschärft. Frankreich und Grossbritannien gingen zum zweiten Mal in den Lockdown.

Wo Covid-19 in Europa am stärksten verbreitet ist

Coronavirus-Fälle pro 100 000 Einwohner in der letzten Woche, nach Region

In Deutschland steigen die Zahlen der Neuinfektionen stark. Seit Anfang November gelten neue Massnahmen, die das öffentliche Leben weitgehend einschränken. In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen, insgesamt höchstens fünf Personen. Bars, Klubs und Restaurants müssen bis 20. Dezember schliessen. Über Weihnachten werden die Kontaktbeschränkungen gelockert. Vom 23. Dezember bis längstens 1. Januar dürfen sich maximal zehn Personen treffen. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet mit ersten Impfungen noch in diesem Jahr.

Neuinfektionen in Deutschland steigen an

Bestätigte Coronavirus-Fälle in Deutschland, nach Status der Patienten (in Tausend)

Genaueres zur Situation in Deutschland erfahren Sie hier.

In Frankreich gilt seit Ende Oktober ein neuer Lockdown. Bars und Gaststätten bleiben bis 20. Januar geschlossen. Allgemein soll von zu Hause aus gearbeitet werden. Spazieren darf man nur im Umkreis von 20 Kilometern zur eigenen Wohnung während drei Stunden pro Tag. Mitte Dezember soll diese Ausgangssperre auf die Nachtstunden reduziert werden. Der Detailhandel ist seit Ende November wieder geöffnet.

Einen Überblick der Massnahmen in Frankreich finden Sie hier.

In Österreich gilt bis 6. Dezember ein harter Lockdown. Geschäfte und Schulen müssen schliessen, das Verlassen des privaten Wohnraums ist nur aus triftigen Gründen erlaubt. Bereits seit Anfang November sind Kultureinrichtungen, Hotels (ausser für Geschäftsreisende) und Sportstätten geschlossen, nicht aber Bibliotheken und Parks. Generell dürfen sich nur noch Menschen aus zwei Haushalten treffen. Das Land plant ausserdem, ab dem 4. Dezember Massentests bei der Bevölkerung durchzuführen.

In Italien hat die Regierung den Notstand bis zum 31. Januar verlängert. Das Land überschritt im November die Schwelle von einer Million registrierter Corona-Fälle. Es gilt überall im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht sowie eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Die Regierung hat Italien in drei Gefahrenzonen eingeteilt: Mit je nach Zone unterschiedlich strengen Einschränkungen des öffentlichen Lebens soll die Ausbreitung von Sars-CoV-2 gebremst werden. Ende November hat Italien in mehreren Regionen die Massnahmen gelockert, darunter auch in der Lombardei, dem bevölkerungsstärksten Gebiet.

In Spanien hat das Parlament den Notstand bis Mai 2021 verlängert. Im Rahmen des Notstandes kündigten mehrere Regionen eine Abriegelung ihres Territoriums an, unter anderem Katalonien mit der Metropole Barcelona, Madrid sowie Kantabrien. Seit Ende Juli gilt in Spanien eine umfassende Maskentragpflicht, nicht nur in geschlossenen öffentlichen Räumen, sondern auch im Freien – ausser auf den Kanarischen Inseln.

Das Vereinigte Königreich hat durch die Corona-Pandemie eine der höchsten Todeszahlen in Europa zu beklagen - es registrierte Ende November bereits über 55 000 Tote. In England gilt seit Anfang November bis Anfang Dezember ein zweiter Lockdown. Offen bleiben Geschäfte zur Grundversorgung. Treffen von Angehörigen verschiedener Haushalte in geschlossenen Räumen sind untersagt. Im Gegensatz zum ersten Lockdown im Frühjahr bleiben Schulen und Universitäten geöffnet. Am 23. November gab die Regierung eine Lockerung bekannt: Regionen werden in drei Risikostufen – mittel, hoch oder sehr hoch – eingeteilt. Die Gastronomie darf unter bestimmten Auflagen ab dem 3. Dezember in Regionen mit niedrigeren Stufen wieder öffnen. Zwischen dem 23. und dem 27. Dezember dürfen bis zu drei Haushalte zusammenkommen, um Weihnachten zu feiern.

Bestätigte Coronavirus-Fälle in europäischen Ländern, absolut, nach Status der Patienten (in Millionen)

0,00,51,01,52,0FrankreichRusslandSpanienGrossbritannienItalienDeutschlandPolenUkraineBelgienTschechienNiederlandeRumänienSchweizPortugalÖsterreichSchwedenUngarnSerbienBulgarienWeissrussland

Belgien hat eine der höchsten Todesraten weltweit. Dort sind Anfang November wegen der dramatisch gestiegenen Fallzahlen neue Massnahmen in Kraft getreten. Geschäfte, die nicht unbedingt notwendige Waren verkaufen, bleiben geschlossen. Personen dürfen ausserhalb des eigenen Haushalts nur noch zu einer anderer Person engeren Kontakt pflegen. Ausgenommen sind Alleinstehende, die zwei sogenannte «Kuschelkontakte» haben dürfen. An den Hochschulen gilt bis mindestens 1. Dezember Fernunterricht. Die Massnahmen sollen nach Angaben der Regierung bis zum 13. Dezember gelten.

Schweden wird wegen hoher Fallzahlen von den meisten Nachbarn und EU-Ländern weitgehend isoliert, mit Ausnahme von Dänemark. Der im internationalen Vergleich sehr lockere Sonderweg Schwedens führte bisher zu viermal mehr Todesfällen als im restlichen Skandinavien. Im November hat das Land jedoch mehrmals schärfere Regeln eingeführt. Bei Treffen in der Öffentlichkeit gilt künftig eine Höchstgrenze von acht Personen. Schulen und Lokale sollen weiter geöffnet bleiben, aber Restaurantbetreiber müssen nun darauf achten, dass pro Tisch nicht mehr als acht Gäste Platz nehmen. Nach 22 Uhr darf kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden. Schweden hatte mit seiner unorthodoxen Reaktion auf die Pandemie für internationale Aufmerksamkeit gesorgt, indem es statt auf Abriegelungen auf freiwillige Massnahmen setzte.

In den Niederlanden sinken die Infektionszahlen. Das Land lockert die Schutzmassnahmen leicht. In allen öffentlichen Räumen gilt aber eine allgemeine Maskenpflicht. Trotz der Erleichterungen geht die Regierung davon aus, dass der Teil-Lockdown erst in der zweiten Januar-Hälfte 2021 aufgehoben werden kann.

In Dänemark dürfen sich seit Ende Oktober nicht mehr als zehn Personen an einem Ort versammeln. Die Bevölkerung ist aufgefordert, ihre persönlichen Kontakte auf zehn Personen zu beschränken. Bis 2. Januar 2021 gilt zudem eine Maskenpflicht für alle Räume, die öffentlich zugänglich sind. Die Regierung hat zudem angekündigt, dass die Bevölkerung sich gratis impfen lassen kann, sobald ein Corona-Impfstoff zur Verfügung steht.

Die Norweger dürfen seit Ende Oktober nicht mehr als fünf Gäste in ihren eigenen vier Wänden begrüssen. Reisende aus Ländern mit hohen Infektionsraten müssen einen negativen Corona-Test vorweisen und zehn Tage in Quarantäne gehen. Ausgenommen sind Berufspendler aus Schweden und Finnland.

Die Todesfälle in ausgewählten europäischen Ländern

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), Schweiz, Österreich, Deutschland sowie fünf europäische Länder mit den meisten Todesfällen

Die Todesfälle in ausgewählten europäischen Ländern - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), Schweiz, Österreich, Deutschland sowie fünf europäische Länder mit den meisten Todesfällen

Russland hat Mitte August den weltweit ersten Corona-Impfstoff zugelassen. Anfang September wurde im Rahmen der Phase-III-Studie für den Corona-Impfstoff «Sputnik V» mit Impfungen an Freiwilligen begonnen. Bis Ende Jahr sollen 2 Millionen Impfdosen bereitstehen. Es gilt eine allgemeine Maskenpflicht, einen nationalen Lockdown sieht Präsident Wladimir Putin jedoch nicht vor. In Moskau dürfen Senioren über 65 Jahre ihr Haus allerdings bis am 15. Januar nicht verlassen.

Ungarn hat nach einem rekordhohen Anstieg der Infektionen Anfang September die Grenzen geschlossen. Die Bestimmungen gelten vorerst bis 30. November. Im ganzen Land gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 20 Uhr und 5 Uhr. Seit dem 24. November dürfen Personen unter 65 Jahren Läden und Einkaufszenter zwischen 9 Uhr und 11 Uhr morgens nicht betreten. Es wird empfohlen, dass Senioren in diesem Zeitfenster einkaufen gehen.

Tschechien ist stark betroffen von einer zweiten Welle. Der Corona-Notstand wurde bis mindestens 12. Dezember verlängert. Anfang November zeichnete sich aber eine allmähliche Entspannung ab, so dass die Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte abends länger offenbleiben dürfen. Die meisten anderen Massnahmen bleiben unverändert, etwa die Schliessung der Restaurants und die allgemeine Maskenpflicht.

In der Türkei gilt seit dem 22. 11. wieder ein Teil-Lockdown. Kinder und Jugendliche sowie Senioren dürfen sich nur während drei Stunden pro Tag im Freien aufhalten. Am Wochenende gilt von acht Uhr abends bis zehn Uhr früh eine allgemeine Ausgangssperre. Alle Schulen bleiben bis Ende des Jahres geschlossen. Generell herrschte schon zuvor eine Maskenpflicht. Es ist verboten, in öffentlichen Verkehrsmitteln stehend mitzufahren, sollten die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Zudem dürfen über 65-Jährige das Haus nur zwischen 10 Uhr und 20 Uhr verlassen. Nach monatelanger Kritik hat die Regierung am 26. 11. entschieden, entgegen der bisherigen Praxis die täglichen Fallzahlen der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen bekanntzugeben – auch wenn die Betroffenen noch ohne Symptome sind.

In Serbien steigt die Infektionszahl seit Anfang Oktober wieder. Es bahnt sich eine dritte Welle an, einen zweiten Höhepunkt hatte es im Juli gegeben. Es gilt eine Maskenpflicht, wenn in der Öffentlichkeit Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Private Treffen sind auf fünf Personen beschränkt. Zudem müssen alle Geschäfte, Restaurants oder Bars bis am 1. Dezember zwischen 9 Uhr abends und 5 Uhr morgens ihre Türen schliessen.

Die Regierung des Kosovo hat Anfang November einen teilweisen Lockdown verfügt. Öffentliche Veranstaltungen sind untersagt.

In Griechenland steigen die Fallzahlen erneut. Besonders in der Hafenstadt Thessaloniki im Norden des Landes ist die Situation in den Spitälern angespannt. Bis zum 7. Dezember gilt ein Lockdown für das ganze Land, auch die Schulen sind geschlossen. Alle auf dem Landweg einreisenden Personen müssen einen maximal 72 Stunden alten, negativen Corona-Test vorlegen.

Die USA sind das Land mit den weltweit am meisten bestätigten Corona-Fällen. Sie verzeichnen 4 Prozent der Weltbevölkerung, aber etwa einen Fünftel der Infektionen. Auch die Zahlen der Hospitalisierungen und Toten liegen weit über denjenigen anderer moderner Industriestaaten. Der amtierende Präsident Donald Trump schliesst «drakonische Lockdowns» wie in Europa für die USA trotz stark allem aus. Sein designierter Nachfolger Joe Biden und dessen Vizepräsidentin Kamala Harris haben einen 7-Punkte-Plan aufgestellt, um die Pandemie auf nationaler Ebene zu bekämpfen. Biden strebt unter anderem eine landesweite Maskenpflicht an.

Die USA haben weltweit absolut die meisten bestätigten Coronavirus-Infektionen

Bestätigte Coronavirus-Fälle in den USA, nach Status der Patienten (in Millionen)

Für Kanada besteht derzeit eine Einreisesperre. Je nach Region ist das Tragen einer Maske in öffentlichen Innenräumen und Verkehrsmitteln Pflicht. Für die Stadt Toronto und einen ihrer Vororte wurde am 20. November ein vierwöchiger Lockdown angeordnet. Die Schulen bleiben jedoch geöffnet.

Die Todesfälle in Nordamerika

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), nordamerikanische Länder

Die Todesfälle in Nordamerika - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), nordamerikanische Länder

In Lateinamerika haben trotz monatelanger Quarantäne viele Länder den Höhepunkt der Pandemie noch nicht erreicht. Regionale Charakteristiken geben Erklärungen dafür: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in Lateinamerika im informellen Sektor. Es handelt sich um Hausangestellte oder Strassenhändler. Ausgangssperren sind für sie keine Option. Sie müssen das Haus verlassen, um Geld zu verdienen. Viele Menschen leben in den Armenvierteln von Ballungszentren auf engem Raum, was die Verbreitung des Virus begünstigt.

Diese fünf lateinamerikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf mittel- und südamerikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf lateinamerikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf mittel- und südamerikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Die Ausbreitung des Coronavirus in Mexiko, Peru, Chile, Argentinien und Ecuador hat lange wenig internationale Aufmerksamkeit erhalten.

Argentinien hatte Mitte März Ausgangssperren verhängt, womit die Ausbreitung des Virus gebremst werden konnte. Die Anzahl Infektionen stieg im Herbst aber wieder an. Trotzdem erlaubt Argentinien seit Ende Oktober erstmals seit April wieder internationale Flüge und öffnet die Grenzen zu Brasilien.

Brasilien ist nach den USA und Indien das Land mit den drittmeisten Infizierten und verzeichnet die zweitmeisten Corona-Tote (Stand Ende November). Brasilien testet wenig, weshalb von einer höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Besonders betroffen von Infektionen sind indigene Volksgruppen. Trotz den hohen Ansteckungszahlen sind die Grenzen für Flugreisende aus dem Ausland wieder geöffnet, die Einreise auf dem Landweg ist beschränkt. Grössere Veranstaltungen wie die Silvesterparty an der Copacabana und der Karneval in Rio wurden jedoch abgesagt.

Neben den Ländern mit dramatischem Verlauf gibt es in Lateinamerika einen Staat, der die Pandemie bisher erstaunlich gut überstanden hat: Uruguay. Präsident Luis Lacalle Pou hielt am 29. Oktober erneut fest, dass die Grenzen geschlossen bleiben. Es ist das erste Mal überhaupt, dass keine Touristen und Gäste in das Land einreisen dürfen.

Diese fünf asiatischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf asiatische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf asiatischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf asiatische Länder mit den meisten Todesfällen

China war Anfang des Jahres das Zentrum der Pandemie. Durch einschneidende Massnahmen hat das Land das Virus unter Kontrolle bekommen – wie viele andere asiatische Länder auch. Allerdings steigen in vielen Regionen Asiens die Infektionszahlen wieder. Auch in China kommt es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen. China reagiert auf lokale Infektionen mit Massentests, lokalen Lockdowns und rigider Nachverfolgung der Infektionsketten. Ausserdem gibt es ein Notfallprogramm zur vorzeitigen Impfung gegen das Coronavirus, bei dem gemäss Angaben von Sinopharm bis Mitte November annähernd eine Million Chinesen geimpft worden sind.

Indien liegt bezüglich Infektionszahlen weltweit auf Platz zwei der meistbetroffenen Länder. Trotzdem lockert das Land die Einschränkungen, da Millionen von Menschen arbeitslos geworden sind. Laut einer Erhebung im Auftrag der indischen Regierung hat fast jede dritte Person in der Hauptstadt Delhi Antikörper gegen das Coronavirus im Blut. Die Todesrate ist trotz der hohen Infektionsrate niedriger als in vielen anderen Ländern. Das könnte mit der relativ jungen Bevölkerung Indiens zusammenhängen. Allerdings ist hierbei auch zu beachten, dass in Indien viele Tote nie erfasst werden und die Testrate tief ist.

Angesichts steigender Corona-Zahlen hat Pakistan die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärft. In grösseren Städten würden Öffnungszeiten der Geschäfte eingeschränkt, als Corona-Hotspots identifizierte Gegenden abgeriegelt sowie Maskenpflicht in der Öffentlichkeit eingeführt, teilte die Regierung Ende Oktober mit. Nachdem Mitte November eine Rekordzahl an Neuinfektionen seit 4 Monaten gemeldet wurde, wurden einige Viertel der Hauptstadt Islamabad erneut abgeriegelt. Ende November gab die Regierung bekannt, dass sämtliche Bildungseinrichtungen bis am 10. Januar geschlossen werden.

Südkorea gilt wegen seiner Test- und Quarantänemassnahmen als Vorbild. Das Land hat die Pandemie trotz gelegentlichen Ausbrüchen insgesamt gut unter Kontrolle und musste nie einen landesweiten Lockdown einführen. Wegen steigender Fallzahlen hat das Land im November jedoch erneut Versammlungsbeschränkungen eingeführt, unter anderem die Obergrenze von 100 Personen. Bars und Nachtklubs mussten schliessen. Vorerst sind jedoch nur die Region um die Hauptstadt Seoul und ein grosser Teil der nordöstlichen Provinz Gangwon betroffen.

Nordkorea zählt zu den wenigen Ländern weltweit, die bisher keine Corona-Infektionen bestätigt haben. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt Nordkorea Tests durch, die Schulen sind geschlossen, im öffentlichen Leben gilt eine Maskenpflicht.

Japan verzeichnete im Frühjahr und im Sommer zwei Corona-Wellen, Mitte November zeigten steigende Fallzahlen vor allem in Hokkaido und Tokio eine dritte Welle an. Seit in der Hauptstadt am 19. November mit 534 Infektionsfällen der höchste Tageswert gemessen wurde, gilt dort wieder die höchste Corona-Warnstufe. Insgesamt kam Japan bisher jedoch relativ glimpflich durch die Pandemie. EndeNovember wurden in dem Land mit 126 Millionen Einwohnern insgesamt 135 000 Infizierte registriert – eine Zahl, wie sie die USA mit 330 Millionen Einwohnern im November täglich erreichten. Japan gilt als vorbildlich bei der gesellschaftlichen Hygiene: Fast alle tragen freiwillig Masken. Die Regierung steht allerdings wegen anhaltend niedriger PCR-Testzahlen in der Kritik.

Australien verzeichnete Anfang August einen Höhepunkt der Fallzahlen. Nach diesen Ausbrüchen, die sich vor allem auf den südlichen Gliedstaat Victoria und die Millionenstadt Melbourne konzentrierten, sind in Teilen des Landes wiederholt weitreichende Einschränkungen verhängt worden. Seitdem sinken die Fallzahlen, inzwischen sind sie verschwindend klein. Die australischen Behörden testen regelmässig die Abwassersysteme in den Städten, um mögliche Hotspots schon früh zu entdecken. Neuseeländer aus Corona-freien Landesteilen dürfen seit dem 16. Oktober wieder quarantänefrei einreisen. Für andere Touristen aus dem Ausland bleiben die australischen Grenzen bis mindestens Mitte 2021 geschlossen.

Neuseeland konnte das Coronavirus bereits zweimal unter Kontrolle bringen. Aktuell werden nur sehr wenige Neuinfektionen verzeichnet. Mittlerweile sind daher die meisten Massnahmen im Land aufgehoben. Trotzdem gelten für Ausländer, die das Land besuchen wollen, nach wie vor Beschränkungen. Nur Neuseeländer und Australier sowie Personen mit einer permanenten Aufenthaltsgenehmigung dürfen einreisen. Für andere können Sondergenehmigungen erteilt werden. Alle Einreisenden müssen sich für zwei Wochen in Hotel-Quarantäne begeben.

Fidschi und andere Inselstaaten im Südpazifik haben internationale Flüge gestrichen und weisen Kreuzfahrtschiffe ab. Es gibt vereinzelte Fälle.

Diese fünf Länder im Nahen Osten verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf Länder aus dem Nahen Osten mit den meisten Todesfällen

Diese fünf Länder im Nahen Osten verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf Länder aus dem Nahen Osten mit den meisten Todesfällen

Die Corona-Krise trifft die Länder im Nahen Osten unterschiedlich stark. Einige wohlhabende Länder, vor allem Israel und die Golfstaaten, können ihre Gesundheitssysteme der Lage anpassen. Ärmere Länder, jene unter Sanktionen, im Kriegszustand oder mit riesigen Flüchtlingsbevölkerungen stehen vor einer Tragödie.

Iran hatte sich kurz nach Beginn der Pandemie zu einem der am stärksten betroffenen Länder weltweit entwickelt. Die Regierung erliess Reisebeschränkung innerhalb und ausserhalb der Landesgrenzen. Schulen, Moscheen, Geschäfte und Restaurants sind seit Anfang Oktober geschlossen. Weil die Fallzahlen im November wieder stark anstiegen, verhängte die Regierung in der Hauptstadt Teheran und 160 anderen Städten einen strengen Lockdown. Schulen, Universitäten und Basare wurden geschlossen. Zwei Drittel der Beamten im öffentlichen Dienst müssen von zu Hause aus arbeiten. Ausserdem dürfen zwischen 21 Uhr abends und 4 Uhr früh ausser Taxis keine Autos unterwegs sein.

Nach einem erneuten einmonatigen Lockdown lockert Israel die Beschränkungen seit dem 18. Oktober. Ende November stiegen die Infektionszahlen jedoch wieder über 1000 Fälle pro Tag an.

In Afrika ist die Todesrate relativ niedrig, was mit den frühen Beschränkungen sowie der mehrheitlich jungen Bevölkerung (60 Prozent sind weniger als 25 Jahre alt) zu tun haben könnte. Wegen der schwachen Gesundheitssysteme und mangelnden Testkapazitäten wird jedoch eine Dunkelziffer bei der offiziellen Zahl der Infektionen vermutet.

Diese fünf afrikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten

Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf afrikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Diese fünf afrikanischen Länder verzeichnen die meisten Toten - Todesfälle (gleitender 7-Tage-Durchschnitt), fünf afrikanische Länder mit den meisten Todesfällen

Zahlreiche Länder haben Reisebeschränkungen oder Ausgangssperren erlassen. Viele Regierungen in Afrika sind autoritär. Beschränkungen wurden zum Teil unreflektiert verhängt, obwohl viele Menschen von der Hand in den Mund leben. Versicherungen gibt es kaum, versprochene Staatshilfen kommen – wenn überhaupt – zu spät an. Dies führte zu Revolten wie in Kamerun, Simbabwe oder Niger. Die Sicherheitskräfte haben diese bisher gewaltsam niedergeschlagen.

Am stärksten betroffen ist Südafrika. Die Zahl der Neuinfektionen ist jedoch seit dem Sommer zurückgegangen, so dass die Regierung die nächtliche Ausgangssperre Ende September auf sechs Stunden beschränkte. Das Verbot von Alkoholverkäufen, das für viel Unmut sorgte, wurde entschärft. Seit dem 1. Oktober sind die Grenzen wieder geöffnet. Reisende müssen jedoch einen negativen Test vorweisen.

Derzeit gibt es für das neue Coronavirus weder einen Impfstoff noch eine wirkliche Behandlung. Mehrere Impfstoffe stehen jedoch kurz vor dem Durchbruch. Dabei sorgten besonders die Ankündigungen von zwei für Europa relevanten Herstellern im November für Hoffnung. Der RNA-Impfstoff des amerikanischen Pharmakonzerns Moderna habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hiess es in einer Mitteilung von Moderna. Die EU-Kommission verhandelt mit dem Konzern über die Lieferung von bis zu 160 Millionen Impfdosen. Moderna verkündete Ende November, dass der Impfstoff bereits im Dezember an die Europäische Union geliefert werden könnte, sofern das Mittel eine Zulassung erhält. Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein amerikanischer Partner Pfizer meldeten ausserdem, dass ihr RNA-Impfstoff einen Schutz von 95 Prozent gezeigt habe. Biontech und Pfizer rechnen damit, noch in diesem Jahr weltweit bis zu 50 Millionen Impfstoff-Dosen bereitstellen zu können. Im kommenden Jahr kalkulieren sie mit bis zu 1,3 Milliarden Dosen. Am 20. November beantragten Biontech und Pfizer bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Impfstoff. Sollte der Wirkstoff zugelassen werden, könnten besonders gefährdete Personen in den USA bereits Mitte bis Ende Dezember geimpft werden. Auch ein gemeinsam zwischen dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca un der Universität Oxford entwickelte Impfstoff erzielt laut Angaben vom 23. November einen Schutz von mindestens 70 Prozent.

Zudem befinden sich weiterhin über 40 mögliche Impfstoffe in klinischen Studien (WHO-Bericht vom 2. Oktober). Bis Ende Jahr könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen und bis Ende 2021 zwei Milliarden Impfdosen. Die beteiligten Firmen produzierten vorsorglich bereits Millionen von Dosen. Risikogruppen dürfen laut der WHO als erste mit einer Impfung rechnen.

Mehr zur Entwicklung eines Impfstoffs finden Sie hier.

Die neuesten Erkenntnisse aus aktuellen Studien finden Sie hier.

Das Virus hat das Wirtschaftsleben rund um den Globus zeitweise fast zum Erliegen gebracht. Im Sommer sah es in zahlreichen Regionen nach einer gewissen Entspannung aus. Im Spätherbst verschlimmerte sich die Situation in wichtigen Wirtschaftsregionen aber erneut. Die Folgen sind dramatisch – auch für die grossen Industrieländer.

Der internationale Währungsfonds rechnet mit gigantischen Schäden für die Weltwirtschaft. 28 Billionen Dollar könnten durch die Corona-Pandemie bis zum Jahr 2025 global an Wertschöpfung verloren gehen, schätzte die Chefökonomin des IMF, Gita Gopinath, am 24. Oktober. Sie befürchtete, dass 90 Millionen Menschen im laufenden Jahr wieder in extreme Armut zurückfallen könnten.

Aufgrund der leichten Entspannung im Sommer rechnet Gopinath damit, dass die globale Wirtschaftsleistung in diesem Jahr «nur» um 4,4 Prozent schrumpft. Vor allem Industrieländer wie die USA, aber auch China erholten sich schneller, als zu Beginn der Corona-Pandemie befürchtet. Allerdings sind die Aussichten für einige Entwicklungs- und Schwellenländer eher wieder schlechter geworden. Die Wirtschaftskraft in Lateinamerika und der Karibik wird wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IMF) stark zurückgehen. Für die ganze Region rechneten die Analysten mit einem Minus von 8,1 Prozent, wie der IMF am 1. November mitteilte. Brasilien als grösste Volkswirtschaft Lateinamerikas dürfte demnach ein Minus von 5,8 Prozent verzeichnen.

Der IMF rechnet zwar für das kommende Jahr optimistisch mit einer Erholung der Weltwirtschaft – und einem Wachstum von durchschnittlich 5,2 Prozent. Er wies aber auch darauf hin, dass die Erholung langsam, ungleich, unsicher und anfällig für Rückfälle sein werde.

Die Ökonomen des IMF betonten, dass die längerfristigen Folgen eines Lockdowns – weniger Investitionen der Firmen, zunehmende Arbeitslosigkeit, verlorene Schulbildung – von langer Dauer sein könnten. Der IMF warnte die Länder davor, die milliardenschweren Konjunkturhilfen zu rasch zurückzufahren.

In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten den Verlauf der Krise.

Anfang Januar teilte die WHO mit, dass eine mysteriöse Lungenerkrankung in der zentralchinesischen Metropole Wuhan durch ein neuartiges Coronavirus verursacht werde. Die chinesischen Behörden meldeten die Krankheit der WHO erstmals am 31. Dezember. Laut verschiedenen Studien sind die ersten Fälle von Covid-19 in Wuhan Ende November oder Anfang Dezember aufgetreten. Gleichzeitig gibt es auch Hinweise darauf, dass das neue Coronavirus schon Wochen oder Monate früher in Südchina zirkuliert haben könnte, möglicherweise sogar im August. Der Stammbaum des Virus lässt sich über die Veränderungen in seinem Genom nachvollziehen (Details hier).

Seinen Ursprung soll das Virus auf einem Tiermarkt in Wuhan haben. Dort soll es von einer noch nicht identifizierten Tierart auf den Menschen übergesprungen sein. Die am engsten mit ihm verwandten Viren sind Fledermausviren, was darauf hindeuten könnte, dass Fledermäuse an der Infektionskette beteiligt sind.

Anfang Mai hat die WHO alle Länder dazu aufgefordert, Fälle von Lungenentzündungen von Ende 2019 zu überprüfen. Damit reagierte die WHO auf einen Bericht aus Frankreich, wonach Covid-19 bereits am 27. Dezember bei einem Mann in einem französischen Spital behandelt worden ist, fast einen Monat bevor die französische Regierung die ersten Fälle bestätigte.

Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («severe acute respiratory syndrome coronavirus 2»). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde Covid-19 («coronavirus disease 2019») genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die den Erreger Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Ein ausführliches Glossar mit den zwanzig wichtigsten Begriffen in Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier.

Mitarbeit: toc., wej., ran., kus., ni., slz., koe., gam., nyf., bso., esb., kkl., nbe., tsm., lat., ela., koa., nth., joe., cke. jum. ful., nad., ebl., lat., wde., fma., med., vmo., bet., ann., win., mit Agenturmaterial

Football news:

In Rumänien wurden die Fans durch Schneemänner ersetzt ☃️ Ja-ja, Schneemänner-in clubschals und Mützen!
Zlatan über Mandzukic: er Hat versucht, ihn in verschiedenen Sprachen zu begrüßen, aber er ist nicht einer von denen, die viel reden
Nagelsmann über das Interesse von Real Madrid: Nicht das Schlimmste, was man Lesen kann, definitiv. Aber die Medien haben nicht immer Recht
Hazard erzielte und gab in La Liga zum ersten mal seit Oktober 2019 einen Torschuss ab
Ronald Koeman: Griezmann spielt in den letzten spielen gut. Aber wir brauchen auch Tore von anderen Spielern, sagte Barcelona-Trainer Ronald kouman über Stürmer Antoine Griezmann. Nicht nur Griezmann muss einen Schritt nach vorne machen, wir können ihn nicht zu stark unter Druck setzen. Er kämpft immer
Zlatan Ibrahimovic: Milans Sieg in der ersten Runde kostet nichts. Wir müssen zu uns kommen
Alan Shearer: Foden erinnert an Gascoigne. Pep war geduldig und erntet die Früchte