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Eskalation in Berg-Karabach

(dpa) Die Lage in der Unruheregion Berg-Karabach im Südkaukasus ist nach ungewöhnlich heftigen Kämpfen zwischen den verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan eskaliert. Der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan wertete die Gefechte als Kriegserklärung gegen sein Volk. «Das autoritäre Regime von Aliyev hat seine Feindseligkeiten wieder aufgenommen. Es hat dem armenischen Volk den Krieg erklärt», sagte Paschinjan am Sonntag in Eriwan. «Wir sind zu diesem Krieg bereit.»

Zuvor hatte der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev eine Militäroperation an der Demarkationslinie begonnen sowie von der Eroberung von sieben Dörfern gesprochen. Armenien rief den Kriegszustand aus und kündigte eine Generalmobilmachung des ganzen Landes an. In Aserbaidschan sollte in einigen Landesteilen ab Mitternacht Ortszeit (22.00 Uhr MESZ) der Kriegszustand mit Ausgangssperren gelten.

Schwerste Zusammenstösse seit Jahren

Die von Armenien kontrollierte Region mit geschätzten 145'000 Einwohnern gehört völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan. Es handelt sich um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten. Zwischen den verfeindeten Ländern kam es nach Angaben beider Seiten am frühen Sonntagmorgen zu den Gefechten. Berg-Karabachs Hauptstadt Stepanakert sei beschossen worden, hiess es. Zahlreiche Häuser seien zerstört.

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