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Fix: Der FC Zürich tritt gegen Basel und YB mit der U21 an

FCB-Leitwolf Valentin Stocker bekommt es morgen nicht mit Kevin Rüegg, sondern dessen jüngeren Klubkollegen zu tun. Bild: KEYSTONE

Fix: Der FC Zürich tritt gegen Basel und YB mit der U21 an

Die Super League geht weiter wie geplant. Die Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich findet am Dienstagabend wie vorgesehen statt. Das teilt der FCZ mit. Weil sich ein Grossteil der Mannschaft in Quarantäne oder Isolation befindet, treten die Zürcher mit der U21-Mannschaft an. Auch für das Heimspiel am Samstag gegen Meister YB wird das Promotion-League-Team der der Zürcher unter Trainer Marinko Jurendic auflaufen.

«Wir befinden uns alle in einer sehr schwierigen Situation. Besonders erschwerend ist für uns auch die Tatsache, dass einige Spieler der ersten Mannschaft nicht im Kanton Zürich wohnhaft sind und deshalb unterschiedliche Gesundheitsbehörden zuständig sind», lässt Präsident Ancillo Canepa verlauten. Er selber wurde ebenfalls positiv getestet.

Für zwei Spiele Super-League-Trainer: U21-Coach Marinko Jurendic. Bild: KEYSTONE

Wettbewerbsverzerrung droht

Der FC Zürich habe alle Pros und Contras abgewogen und sei zum Schluss gekommen, «im Interesse des Schweizer Fussballs die beiden Spiele gegen Basel und gegen YB austragen zu wollen.» Leidtragender könnte im Titelkampf der FC St.Gallen sein – denn alles andere als Siege für den FCB und YB wären eine faustdicke Sensation. Die U21-Mannschaft des FC Zürich hat in der vergangenen Woche zwei Testspiele absolviert, davor aber monatelang keine Partien bestritten. Canepa dazu: «Es handelt sich zwar um eine junge Mannschaft. Sie verfügt aber bereits über Erfahrung im Männer-Elitefussball.»

Was dabei herauskommen kann, wenn Junioren gegen gestandene Teams antreten müssen, sah man vor wenigen Wochen in Russland. Als nach dem Restart das ganze Team von Rostow in Quarantäne musste, liefen Nachwuchsspieler auf, von denen keiner älter als 19 Jahre alt war. Sie waren gegen Sotschi chancenlos und gingen 1:10 unter.

Insgesamt haben sich beim FC Zürich sechs Spieler, drei Mitglieder des Betreuerstabs und Präsident Canepa mit dem Coronavirus infiziert. Die Zürcher Kantonsärztin hatte deshalb am Freitag einen Grossteil der Mannschaft in eine zehntätige Quarantäne geschickt. Das Spiel vom Samstag gegen den FC Sion war deshalb abgesagt worden. Es soll zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden. Doch der Terminplan ist bereits jetzt dicht gedrängt. (ram)

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