Switzerland

Gangster erbeuten bei Juwelier in Lausanne nur defekte Uhren: Diese Räuber ticken nicht richtig!

Juwelier Frédéric Casadei (53) sitzt der Schreck noch in den Knochen. «Ich wurde überfallen, mit Pistolen bedroht und gefesselt. Das will man nicht erleben», sagt er zu BLICK. Und fügt an: «Ich bin einfach nur froh, dass ich nicht verletzt worden bin.»

Es geschah mitten in Lausanne, kurz vor Mittag. Der Uhrenhändler erinnert sich: «Eine Frau ohne Maske klingelte an der Tür. Ich öffnete. Dass ihre zwei Begleiter maskiert waren, sah ich zuerst nicht.» Casadei weiter: «Dann zogen sie gleich nach dem Eintreten die Pistolen!» Doch die Gangster bissen auf Granit.

«Ich weigerte mich, den Tresor zu öffnen!»

«Sie wollten, dass ich den Tresor öffne. Doch ich weigerte mich», sagt der Bijouterie-Besitzer. Seit er 2013 schon einmal überfallen worden ist und die Räuber in den Vitrinen viele teure Uhren erbeuteten, schliesst er alle Wertgegenstände sicher ein.

«Als sie sahen, dass ich den Safe unter keinen Umständen öffnen würde, fesselten sie mich und sperrten mich in die Toilette ein. Das Einzige, was sie mitnehmen konnten, waren zwei bis drei Uhren, die zur Reparatur auf dem Tisch lagen.» Danach verzog sich das Trio.

Für die Räuber heisst es jetzt: Ausser Spesen nichts gewesen! Denn: Die defekten Uhren können sie nicht verkaufen. Ausserdem war das Gesicht der Frau nicht maskiert, und die Polizei konnte ein Fahndungsbild erstellen. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Trio den Ermittlern ins Netz geht.

Der Juwelier rüstet auf

Dennoch hat Casadei nach dem zweiten Überfall keine Lust mehr auf neue Täter und will es den Gangstern in Zukunft noch schwerer machen. Sein konkreter Plan: «Ich werde beim Eingang eine Schleuse einbauen. Die zweite Tür öffnet sich nur, wenn die erste wieder geschlossen ist. Es kann dann immer nur eine Person auf einmal eintreten», sagt der Juwelier. «Dann kann fast nichts mehr passieren.»

Vom Einsatz der Polizei ist der Juwelier tief beeindruckt: «Die Beamten kamen innert weniger Minuten mit einem riesigen Aufgebot.» Von seinem privaten Sicherheitsdienst ist er hingegen schwer enttäuscht: «Ich drückte den Alarmknopf um 12.58 Uhr, sie kamen aber erst um 13.25 Uhr.» Sein Urteil: «Die hätten gleich zu Hause bleiben können!»

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