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Heute feiern die Amerikaner: Was Sie wissen sollten über Thanksgiving

Am 26. November wird in den USA Thanksgiving gefeiert. Das amerikanische Erntedankfest fällt jeweils auf den vierten Donnerstag im November, wird traditionell im Familienkreise oder unter Freunden verbracht und ist von einem reichhaltigen Festmahl gekrönt.

In den USA ist Thanksgiving sogar ein staatlicher Feiertag und geniesst einen hohen Stellenwert als eines der wichtigsten Familienfeste im Jahr. Auch die Kanadier feiern Thanksgiving – allerdings schon im Oktober.

Überschattet von der Corona-Pandemie

In diesem Jahr aber fällt der Feiertag mit der Corona-Pandemie zusammen. Die Behörden raten daher dringend von Reisen und Familienbesuchen ab. Es wird empfohlen, Thanksgiving lieber zu Hause mit Personen aus demselben Haushalt zu verbringen. «Wenn du jemanden liebst, dann sag ihm: ‹Ich liebe dich so sehr, dass ich dich dieses Thanksgiving nicht besuchen kommen werde›», rät New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo.

Auch der gewählte US-Präsident Joe Biden hält die Bevölkerung an, auf grosse Feiern zu verzichten. Angesichts des «dramatischen Anstiegs» der Neuinfektionen fordert er eine «Verdopplung» der Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie.

«Ich weiss, dass das Land des Kampfes überdrüssig geworden ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns im Krieg mit dem Virus befinden, nicht miteinander, nicht untereinander», sagte Biden am Mittwoch in seinem Heimatort Wilmington im Bundesstaat Delaware.

Ein Dankesfest – aber wer dankt wem?

Das Wort «Thanksgiving» – Danksagung – wurde nicht zufällig gewählt. An Thanksgiving wird traditionell ein Dankesgebet gesprochen. Oder es geht der Reihe nach und die Anwesenden erzählen, wofür sie im vergangenen Jahr besonders dankbar waren. Allerdings variieren solche Bräuche stark.

Zur Tradition gehört auch die Proklamation des Feiertags durch den US-Präsidenten, der dabei in der Regel zurückliegende Ereignisse aufgreift.

Was hat der Truthahn damit zu tun?

«Ohne Truthahn kein Thanksgiving» – gilt für die meisten Amerikaner. Die Traditionsspeise wird in der Regel gefüllt, gebraten und mit Beilagen wie Cranberry-Sauce, Süsskartoffeln und Gemüse wie Kürbis oder Mais serviert. Süssspeisen wie Kürbis- oder Apfelkuchen runden die Mahlzeit ab. Eine üppige Schlemmerei ist Tradition bei diesem Fest. Jedes Jahr werden in den USA an Thanksgiving rund 45 Millionen Truthähne verspeist, so das US-Landwirtschaftsministerium.

Der Truthahn nimmt in den USA eine wichtige Stellung ein. Den amtierenden Präsidenten werden alljährlich Truthähne für das Fest überreicht. Seit der Präsidentschaft von George Bush Senior werden die Tiere traditionell begnadigt.

Erntedank – wie kommts?

Mutmasslich entstand das amerikanische Thanksgiving im Jahre 1621, als die Pilgerväter bei Plymouth Rock im heutigen Massechusetts ein dreitägiges Erntedankfest feierten. Sie luden aus Dankbarkeit die benachbarten Wampanoag Indianer ein. Ohne deren Hilfe wären sie wohl nicht durch den folgenden Winter gekommen. Geschichtlich ist das Fest nicht belegt. 1941 wurde daraus ein nationaler Feiertag.

Wie denken die Indianer darüber?

Die Wampanoag wurden mit dem Einfall der Weissen Siedler durch eingeschleppte Krankheiten und Kriege dezimiert, aus ihrer Heimat verdrängt und in Reservate gesperrt. Während der Ausbreitung der Europäer in Amerika wurden ganze Indianerstämme vernichtet und die übrigen zu einem Leben in Reservaten gezwungen. Die meisten Nachkommen sehen in Thanksgiving daher keinen Anlass zu einer Feier.

Einige Amerikaner haben sich deshalb für einen «Nationalen Tag der Trauer» entschieden und verzichten auf die Festlichkeiten.

Wie kommts vom Kalorien-Donnerstag über den Schwarzen Freitag zum Cyber Montag?

Die US-Wirtschaft profitiert von Thanksgiving. Viele Amerikaner nehmen sich nämlich den Freitag frei und machen aus Thanksgiving ein verlängertes Wochenende. Die zusätzliche Freizeit wird meist für Weihnachtseinkäufe genutzt. Der Freitag wurde zum inoffiziellen Shopping-Tag. Enorme Staus und Menschenansammlungen in den Grossstädten sind die Folge.

Der Einzelhandel reagiert mit einer Rabatt-Schlacht, die bereits weitere Länder erreicht hat – so auch die Schweiz. 2018 gingen in den USA zwischen Donnerstag und Montag rund 165 Millionen Menschen einkaufen, wobei jeder im Schnitt 313 Dollar ausgab, so die «Süddeutsche Zeitung». Am sogenannte «Cyber Montag» verschiebt sich die Rabatt-Schlacht dann ins Internet und Online-Shopping-Plattformen setzen die tiefen Preise noch weiter hinunter. (SDA)

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