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«Ich konnte nichts tun»: Robbie blieb aus Angst drei Jahre daheim auf dem Sofa

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Aufgrund einer Angststörung konnte der Popstar jahrelang das Haus nicht verlassen. Nun verrät er, was ihn zurück auf die Bühne brachte.

Von Robbie Williams gabs von 2006 bis 2009 nichts zu hören und nichts zu sehen. Gegenüber «The Sun» verrät der 45-Jährige jetzt den Grund dafür: Er litt unter starker Platzangst (Agoraphobie) – und traute sich deshalb nicht in die Öffentlichkeit und unter Menschen. Die Folge: Robbie verbrachte gemäss Eigenaussage «drei Jahre auf dem Sofa».

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Die Platzangst beherrschte seinen Alltag «von etwa 2006 bis 2009», wie er sagt. «Diese Jahre habe ich in einem Kaschmir-Kaftan verbracht, ich habe Kettle-Chips gegessen, mir einen Bart wachsen lassen und bin zuhause geblieben», so Robbie.

Der Sänger habe öffentliche Plätze gemieden: «Mein Körper und mein Geist sagten mir, dass ich nirgendwo hingehen sollte. Dass ich nichts tun konnte. Also setzte ich mich buchstäblich einfach hin und wartete.»

Zu dieser Zeit lehnte Robbie auch ein äussert lukratives Job-Angebot ab: Er hätte für rund 19 Millionen Franken die US-Castingshow «American Idol» als Host übernehmen sollen. Er konnte sich nicht dazu überwinden, aus dem Haus zu gehen: «Ich habe das Sofa zu der Zeit nicht verlassen. Ich konnte es einfach nicht.»

Der Wendepunkt kam, als Robbie im Radio «Human» von The Killers hörte. Bei den Lyrics «and sometimes I get nervous when I see an open door» hätte er sich angesprochen gefühlt, so Williams.

Dank dieser Zeile begab er sich in Therapie – und kehrte letztlich auf die Bühne zurück – in vorsichtigen Schritten: «Ich musste wieder lernen, wie man Leute unterhält. Es war kein einfacher Prozess – es war, als müsste ich nach einem Autounfall wieder lernen, wie man geht», meint der Sänger.

2011 tat sich Robbie wieder mit seinen Ex-Band-Kollegen von Take That zusammen und ging mit ihnen auf eine Comeback-Tour. Die Auftritte hätten ihm geholfen, da er sich hinter den Jungs verstecken konnte, so Robbie.

«Ich weiss nicht, ob ich überhaupt zurückgekommen wäre, wenn da nicht Take That und die Wiedervereinigung gewesen wären», so der Sänger. Weiter erklärt der 45-Jährige, er fühle sich heute selbstbewusster als je zuvor und meint: «Ich beginne langsam, mich zu mögen.»

Im Video siehst du, wie Robbie Williams im November 2016 mit 20 Minuten über seine Süchte spricht.

(afa)

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