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Nati-Star ist Gunners-Erfolgsfaktor: So schlecht ist Arsenal ohne Xhaka

Haben die Nordlondoner Kanoniere ihr Pulver für diese Saison bereits verschossen? Nur Platz zehn nach 30 Runden. Elf Punkte Rückstand auf die Champions-League-Plätze. Leader Liverpool hat mehr als das Doppelte an Zählern auf dem Konto. Die «Gunners» sind daran, ihre Chancen auf das europäische Parkett in der nächsten Saison gänzlich zu verballern.

Woran liegt das? Die Zahlen der laufenden Saison zeigen: Nati-Star Granit Xhaka spielt eine entscheidende Rolle, was die Performance von Arsenal betrifft. Der missglückte Re-Start nach der Corona-Pause ist nur ein Beispiel: Im Kracher gegen Manchester City muss der 27-Jährige schon nach acht Minuten runter – Knöchelverletzung! Am Ende setzt es fürs Team von Mikel Arteta eine 0:3-Klatsche ab. Wenige Tage später folgt – ohne Xhaka – das 1:2 gegen den Tabellen-15. Brighton. Wieder eine herbe Pleite.

Die Saison-Statistik veranschaulicht: Mit dem Schweizer Mittelfeldpuncher auf dem Feld ist die Erfolgsquote deutlich höher als ohne ihn. In bislang 30 Spielen, in denen Xhaka auf dem Platz stand, gabs 13 Siege und elf Remis – und nur sechs Niederlagen. 1,67 Punkte holt Arsenal im Schnitt pro Spiel, wenn Xhaka aus dem Zentrum die Fäden zieht. Nur 1,23, wenn er fehlt – wie zuletzt verletzungsbedingt oder wie im vergangenen Herbst, als er nach dem Fan-Eklat vom damaligen Trainer Unai Emery für kurze Zeit nicht mehr berücksichtigt wurde.

Mit Xhaka auf dem Platz kassiert Arsenal klar weniger Gegentore (1,10 pro Spiel, im Vergleich zu 1,77 ohne ihn), erobert mehr Bälle (58,5 im Vergleich zu 57,4) und spielte markant öfter zu Null (11:2).

Allerdings: Auf die Offensive wirkt sich Xhakas Fehlen positiv aus. Ohne ihn schoss die Mannschaft 2,08 Tore pro Spiel. Mit ihm lediglich 1,5.

Unter dem Strich zeigen die Zahlen aber: Wenn Arsenal tatsächlich noch einmal die europäischen Plätze anvisieren will, dann braucht Coach Arteta einen fitten Granit Xhaka. Immerhin: Nach seiner Knöchelverletzung ist der Linksfuss wieder im Mannschaftstraining. Obs für einen Einsatz am Donnerstag in Southampton reicht, ist aber noch offen. Besser wärs für die «Gunners». (mpe)

Grafik: SofaScore

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