Switzerland

National League: Keine Revanche, dafür ein Debakel für die ZSC Lions

Im zweiten Duell mit dem EV Zug innert 24 Stunden gibt es für chancenlose Zürcher beim 2:8 eine schallende Ohrfeige.

Trotz acht Gegentoren einer der besten Lions: Goalie Ludovic Waeber.

Trotz acht Gegentoren einer der besten Lions: Goalie Ludovic Waeber.

Foto: Marc Schumacher (freshfocus)

Tobias Geisser hatte Platz. So viel Platz, dass der EVZ-Hüne sich die Scheibe vor Ludovic Waeber ungehindert auf die Backhand legen und in die hohe Ecke versenken konnte. Es war das 5:1, und die Entscheidung. Dies nur 85 Sekunden, nachdem Justin Siegrist mit dem ersten ZSC-Treffer einen Funken Hoffnung zurückgebracht hatte.

Die Szene war symptomatisch: Die Zuger kamen immer wieder ungestört zum Abschluss, Waeber war der einsamste Mann in der Bossard-Arena, und mit Geisser hatte sogar ein Verteidiger vor seinem Tor freien Auslauf.

Von einer Reaktion auf war von den Lions nichts zu sehen. Die Folge: Die zweite Niederlage in Serie, zuletzt war dies Ende Januar gegen Freiburg und Lausanne passiert.

Begonnen hatte das Malheur schon im Startdrittel, trotz eines Schussverhältnisses von 12:9. Die Versuche der Lions waren zwar zahlreich, oft aber aus ungünstiger Position abgegeben. Zugs Luca Hollenstein, der zum zweiten Mal in dieser Saison den Vorzug vor Leonardo Genoni erhielt, konnte sich mehrfach auszeichnen.

Lions: Diskussionsbedarf

Umgekehrt verwerteten die Einheimischen ihre Chancen eiskalt. Der immer stärker werdende kanadische Edmonton-Leihstürmer Ryan McLeod nützte nach fünf Minuten einen Fehler von Johann Morant aus und traf solo. Für den ehemaligen Zuger blieb es der einzige Einsatz in den ersten 30 Minuten. 45 Sekunden später profitierte Sven Leuenberger von einem glücklichen Abpraller von der Bande hinter dem Tor, und auch dem 3:0 ging eine unerwartete Richtungsänderung hinter dem Tor voraus, die Waeber überraschte. Diesmal profitierte Yannick-Lennart Albrecht. Ohne einige Glanztaten Waebers hätte die Niederlage noch höher ausfallen können.

Ein Symbolbild für das Spiel zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions: Während sich die Zuger über ihre Effizienz freuen, herrscht bei den Zürchern Ernüchterung.

Ein Symbolbild für das Spiel zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions: Während sich die Zuger über ihre Effizienz freuen, herrscht bei den Zürchern Ernüchterung.

Foto: Marc Schumacher (freshfocus)

Nach der 3:6-Heimpleite sollte eigentlich die Revanche in Zug folgen. Trotz mehr Torschüssen müssen die Lions aber eine bittere 2:8-Klatsche hinnehmen.

Nach der 3:6-Heimpleite sollte eigentlich die Revanche in Zug folgen. Trotz mehr Torschüssen müssen die Lions aber eine bittere 2:8-Klatsche hinnehmen.

Foto: Marc Schumacher (freshfocus)

1 / 10

Die beiden Duelle innert 24 Stunden brachten auf Zuger Seite viele positive Erkenntnisse, vor allem bezüglich der offensiven Durchschlagskraft. Hatten die Zentralschweizer vorher in fünf Partien magere zehn Törchen totalisiert, haben sie diesen Wert nun in zwei Partien übertroffen. Belohnt wurden sie im Schlussdrittel mit mehreren «sitting ovations» ihres Anhangs.

Im Team von Rikard Grönborg besteht hingegen in den nächsten Tagen wohl vor allem eines: viel interner Diskussionsbedarf. In der Form dieser beiden Partien verdienen die Lions den Begriff Spitzenteam nicht ansatzweise.

Football news:

Bei Жоты 8 8 Tore in den letzten spielen für Liverpool
Mächtiger Cyberangriff auf Manchester United: Hacker erpresst und der Staat droht mit einer Geldstrafe (bis zu 18 Millionen) für die Entleerung von fandaten
Wir möchten Sie besser kennenlernen - bitte gehen Sie durch diesen Fragebogen und erzählen Sie uns, welche anderen Sportmedien Sie Lesen!
Pavel zanosin: Utkin und maslachenko hatten eine etwas angespannte Beziehung. Vasya wurde Chefredakteur von NTV-Plus, es gab Eifersucht
Messi, de Jong und Busquets - in Barcelonas Bewerbung um das Spiel gegen Osasuna hat der FC Barcelona die Bewerbung des Teams für das Spiel der 11.Runde der La Liga gegen Osasuna eingereicht. Zurück im Kader sind Lionel Messi und Frankie de Jong, denen Trainer Ronald kouman Mitte der Woche Ruhe gewährte, sowie der nach der Verletzung wieder genesene Serge Busquets
Klopp über Wijnaldum: ich will, dass er bleibt. Aber noch ist nichts entschieden, alles ist möglich
Ich habe gar nicht die Größe von Maradona gefunden. Aber ich kann nicht aufhören, an ihn zu denken