Switzerland

«Nicht immer hohle Hand machen»: Thun-Gerber will trotz Corona nicht jammern

Erst der Abstieg, dann der Fehlstart in die Challenge-League-Saison, der Rücktritt von Trainer Marc Schneider, daneben die immer noch gleichen wirtschaftlichen Sorgen aufgrund der Corona-Krise, die sich zuletzt weiter zugespitzt hat. «Ja, auch wir hätten nach diesen Ereignissen der letzten Monate allen Grund, zu jammern», hält Thun-Sportchef Andres Gerber fest. Nur: Der Mann, der die Nachfolge des im Sommer zurückgetretenen Präsidenten Markus Lüthi antreten soll, hat keine Lust dazu.

Gerber sagt: «Natürlich ist unsere Situation besorgniserregend. Doch was wollen wir tun? Wir sind bei Weitem nicht die einzigen. Was wir jetzt brauchen, ist Geduld.»

«... dann gibt es ein Massensterben»

Gerber glaubt, dass bald finanzielle Hilfe für Schweizer Profiklubs kommt. A-fonds-perdu-Beträge, Kurzarbeit. In welcher Form auch immer. «Klar ist das kein Wunschkonzert», meint der Ex-Profi, «aber wenn nichts passiert, dann wirds kritisch. Für uns, aber auch für andere. Dann gibt es ein Massensterben. Und das ist wohl das Ziel von niemandem da draussen.»

Aktuell ist der seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfende Verein aus dem Berner Oberland noch liquid. «Momentan können wir die Löhne noch bezahlen», sagt Gerber. Ohne Unterstützung der Behörden könne sich das aber rasch ändern. Wohl schon in ein paar Monaten.

Hilfe von den Behörden mache Sinn. Auch, weil die Solidarität von Sponsoren, Gönnern und Fans möglicherweise irgendwann an ihre Grenzen stösst. «Wir können nicht immer nur die hohle Hand machen. Wir müssen auch mal liefern und unsere Gegenleistungen erbringen.» Nur wann, wenn nur mit Geisterspielen fortgefahren werden kann? Das ist aktuell kaum absehbar…

Immerhin: Zumindest sportlich ist die Thuner Tendenz positiv. Mit zwei Siegen aus den letzten drei Partien. (mpe)

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