Switzerland

Öffnung der Skigebiete: Bundesrat will Kantone anhören und Entscheide treffen

(agl) Aktuell sei noch nichts entschieden, was die kommende Skisaison betrifft, sagte Berset an einer Medienkonferenz nach einem Treffen mit der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK). «Wenn unsere Skigebiete offen sind, und alle anderen nicht, würde das zu Spannungen führen», so der Gesundheitsminister. Das müsse zunächst mit den betroffenen Kantonen besprochen werden. Grundsätzlich sei das Ziel, dass die Skigebiete offen bleiben. Es brauche dafür aber Schutzkonzepte, die wirklich vollumfänglich umgesetzt werden können, sagte Berset weiter. Der Bundesrat wolle das Thema an seiner nächsten Sitzung besprechen.

Weiter informierten Bundesrat und GDK über den Stand der Impfung. Gehe alles gut, könnten erste Impfdosen bereits im Januar verteilt werden, sagte der Gesundheitsminister. Aufgrund der komplizierten Logistik werde es aber nicht möglich sein, rasch einen grossen Teil der Bevölkerung zu Impfen. Das Ziel sei, dass die Impfung komplett gratis sein wird, auch mit Übernahme von Franchise und Selbstbehalt. Wie genau die Kosten zwischen Bund, Kantonen und Krankenkassen aufgeteilt werden sollen, muss laut Berset noch zu Ende diskutiert werden.

"Schweizer Skigebiete bleiben offen": Gesundheitsminister Alain Berset trat nach einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertreter der Kantone vor die Bundeshausmedien.

Keine Impfpflicht vorgesehen

Die Hürden für eine Impfung sollen möglichst klein sein, ergänzte GDK-Präsident Lukas Engelberger. Er gehe davon aus, dass es in der Bevölkerung eine hohe Impfbereitschaft geben wird. Bund und Kantone seien sich zudem einig, dass es keine Impfpflicht geben wird. Allenfalls könne es zu einem gewissen Alltagsdruck kommen, sich impfen zu lassen so Engelberger. Dies sei der Fall, wenn gewisse Reiseveranstalter oder Veranstaltungen eine Impfung verlangen.

Engelberger warnte am Donnerstag zudem davor, bei der Coronabekämpfung nachzulassen. «Es ist zu früh, jetzt schon über Lockerungen zu reden», so der GDK-Präsident. Die Rahmenmassnahmen des Bundes sollten so bleiben, wie sie sind.

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