Switzerland

Preisüberwacher: ÖV-Billette sollen um zwei Prozent günstiger werden

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Bahnbetreiber müssen ab 2021 weniger für die Bahninfrastruktur zahlen. Darum müssten nun auch die Billette günstiger werden, so der Preisüberwacher.

Schweizer Bahnkunden sollen von der vom Bundesrat beschlossenen Senkung der Trassenpreise profitieren. Dies fordert Preisüberwacher Stefan Meierhans in seinem aktuellen Blog.

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Sollen SBB & Co. die Preise nun rasch senken?

Der Bundesrat hatte am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Bahnbetreiber ab Anfang 2021 für die Benützung der Schieneninfrastruktur jährlich 90 Millionen Franken im Jahr weniger zahlen sollen. Die Landesregierung will mit der Massnahme mehr Güter auf die Schiene bringen.

Rasche Weitergabe gefordert

Meierhans fordert nun, dass die «folgerichtigen Preissenkungen» auch rasch an die Kunden weitergegeben werden sollten – denn dasselbe sei bei den Erhöhungen in den letzten Jahren passiert. Er fordert, dass die Billettpreise um mindestens zwei Prozent sinken.

«Die Trassenpreise wurden vor zwei Jahren um 100 Millionen Franken erhöht. Die Branche setzte Preiserhöhungen von drei Prozent auf die Billettpreise durch. 2012 waren es gut fünf bei einer Trassenpreiserhöhung von 200 Millionen Franken.» Aus dieser Logik müssten deshalb Preissenkungen von zwei Prozent realisiert werden.

Über eine Preissenkungen wird die ÖV-Branche im Februar diskutieren. Meierhans: «Ich bin gespannt, wie meine diesbezügliche Anfrage an die Branche vom August 2019 beantwortet wird.»

(sda/pam)

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