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Real und Barça weiterhin im Gleichschritt +++ ManCity wohl lange ohne Agüero

Sport-News

Real und Barça weiterhin im Gleichschritt +++ ManCity wohl lange ohne Agüero

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Real Madrid zieht mit Heimsieg nach

Real Madrid und der FC Barcelona liefern sich in der Meisterschaft weiterhin ein totes Rennen. 24 Stunden nach Barça siegte in der 31. Runde auch Real – daheim mit einem 2:0 gegen Mallorca.

Sieben Runden vor Schluss der «Liga» sind die beiden Grossen des spanischen Fussballs allein auf weiter Flur und untereinander punktgleich. Im Heimspiel gegen das vom Abstieg bedrohte Mallorca erzielten Junior Vinicius in der ersten und Sergio Ramos in der zweiten Halbzeit die Tore.

SC Kriens verpasst den Sprung auf den 2. Platz

Der SC Kriens verpasst in der 25. Runde der Challenge League den Vorstoss auf den alleinigen 2. Platz. Die Luzerner müssen daheim Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy

Die Mannschaft von Trainer Bruno Berner nutzte den günstigen Spielplan beim Wiederbeginn (nach dem 3:0 vom letzten Samstag gegen Schaffhausen) nur halbwegs. Unter den ersten vier der Liga hätten die Krienser als einziges Team mit dem Punktemaximum aus den zwei Runden nach der langen Pause hervorgehen können. Aber hierfür fehlten ihnen im Match gegen Stade Lausanne-Ouchy neun Spielminuten.

Mit einem Kopfballtor von Igor Tadic antwortete Kriens kurz vor der Pause nur zwei Minuten nach dem Rückstand. Daniel Follonier erzielte nach 55 Minuten das vermeintlich entscheidende 2:1. Nach 87 Minuten glich jedoch der eingewechselte Dylan Tavares für die Waadtländer aus. Fernab von Leader Lausanne-Sport bleibt der Kampf um den 2. Platz und die Teilnahme an der Barrage spannend. Kriens liegt weiterhin einen Punkt hinter Vaduz und den Grasshoppers. (zap/sda)

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New York Marathon fällt Corona zum Opfer

Der für den 1. November geplante New York Marathon 2020 findet wegen des Coronavirus-Pandemie nicht statt. Die Organisatoren der mit rund 50'000 Läufern weltweit grössten Marathon-Veranstaltung schätzen das gesundheitliche Risiko bei einer Durchführung des Rennens trotz sinkender Fallzahlen als zu hoch ein. Die Stadt New York war eines der Epizentren der Pandemie in den Vereinigten Staaten.

Mit New York fiel der dritte von insgesamt sechs Läufen der World Marathon Majors der Pandemie zum Opfer. Die Rennen in Boston und Berlin wurden bereits abgesagt, in Tokio Anfang März durften nur Elite-Läufer an den Start. Der im Frühjahr verschobene London Marathon (4. Oktober) sowie das Rennen in Chicago (11. Oktober) sind für den Herbst geplant, ob die beiden Läufe tatsächlich stattfinden, hängt aber vom weiteren Verlauf der Pandemie in diesen Städten statt. (zap/sda)

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Agüero fällt wohl lange aus

Manchester City muss wohl mehrere Wochen auf Stürmer Sergio Agüeroam linken Knie operiert werden.

Wie lange Agüero ausfällt, ist noch nicht bekannt, ebenso wenig wie die genaue Verletzung, die Agüero erlitten hat. Bei Manchester City hoffen sie, dass Agüero bis zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid wieder fit ist. Dieses findet Anfang August statt. (ram/sda/dpa)

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Ivorer Cissé neuer Sportdirektor in Lausanne

Lausanne-Sport hat einen neuen Sportdirektor. Der Ivorer Souleymane Cissé (42) tritt beim designierten Super-League-Aufsteiger per sofort die Nachfolge des Anfang Juni freigestellten Pablo Iglesias an.

Zuletzt hatte Cissé die gleiche Position beim Ligue-1-Verein Bordeaux inne gehabt. In Frankreich machte sich der frühere Mittelfeldspieler, der Ende der Neunzigerjahre auch für Etoile Carouge tätig war, vorab im Bereich der Nachwuchsförderung einen Namen. Als Juniorentrainer der AS Monaco trug er seinen Teil zum Aufstieg von Kylian Mbappé bei. (abu/sda)

Meier ist Sharks-Spieler des Jahres

Timo Meier hat für seine starken Leistungen in der unterbrochenen NHL-Saison eine besondere Ehre erfahren. Der Appenzeller ist zum Spieler des Jahres der San Jose Sharks gewählt worden. In der vom regionalen Medienkonzern Bay Area Media organisierten Wahl wird jener Spieler der Sharks ausgezeichnet, der den grössten Beitrag zum Erfolg des Teams geleistet hat. Der 23-jährige Meier hat in seiner persönlichen Bilanz nach 70 Spielen 22 Tore und 27 Assists stehen. Im Durchschnitt hat er 17 Minuten und 17 Sekunden auf dem Eis gestanden – so lange wie noch nie in seiner vor vier Jahren begonnenen Karriere als NHL-Spieler.

Meiers Leistungen genügten allerdings nicht, um San Jose im Kampf um die Playoff-Teilnahme zu positionieren. Das Team aus Kalifornien lag im März beim durch die Corona-Pandemie bedingten Unterbruch der Meisterschaft in der Western Conference auf dem letzten Platz. Die Saison wäre für die Sharks damit auch bei einem Wiederbeginn zu Ende. Sollte der Spielbetrieb noch einmal aufgenommen werden, würden die ausstehenden Partien der Regular Season nicht nachgeholt und würde direkt mit den Playoffs begonnen. (pre/sda)

NBA-Center Jokic infiziert sich bei Djokovic-Turnier

Das Coronavirus hat die NBA erreicht. Der serbische All-Star-Center Nikola Jokic von den Denver Nuggets und sechs weitere Spieler sind gemäss mehreren Medienberichten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jokic soll in seiner Heimat, wo er am 15. Juni in Belgrad einen Show-Match gegen Novak Djokovic und Co. bestritten hat, in Quarantäne sein. Dazu sollen zwei Spieler der Phoenix Suns und vier einer anderen Mannschaft aus der Western Conference in der vergangenen Woche positive Tests abgeliefert haben, schreiben verschiedene Medien.

Jokic hätte diese Woche nach Denver zurückkehren sollen. Symptome soll er keine zeigen. Die NBA will die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison Ende Juli mit einem Turnier auf dem Gelände des Vergnügungsparks Disney World in Orlando fortsetzen. Davor sollen sich die 22 beteiligten Teams für längere Zeit in Quarantäne begeben. (pre/sda)

Bild: AP/AP

Rakitic schiesst Barcelona zum Sieg

Der FC Barcelona ist dank Ivan RakiticAthletic Bilbao gekommen. Der kurz zuvor eingewechselte Basler sorgte mit seinem Treffer in der 71. Minute dafür, dass die Katalanen im Meisterrennen vorlegen konnten. Real Madrid liegt nun drei Punkte zurück, kann aber mit einem Sieg gegen Mallorca am Mittwoch wieder an die Tabellenspitze vorstossen.

Xhaka zurück im Training, Entwarnung bei Leno

Arsenal hatte nach den beiden Niederlagen zum Neustart für einmal bessere Nachrichten zu verkünden. Die Verletzung von Goalie Bernd Lenoweniger schlimm als befürchtet. Der 28-Jährige zog sich bei einem Zusammenprall mit Brightons Neal Maupay im rechten Knie eine Bänderdehnung zu und fällt rund sechs Wochen aus. Erste Untersuche hatten auf eine schwerwiegende Knieverletzung hingedeutet.

Granit Xhaka, der sich beim Neustart gegen Manchester City in den Startminuten verletzt hatte, ist bei den Londonern derweil wieder voll ins Training eingestiegen. Der Schweizer Internationale hatte sich den rechten Knöchel verstaucht. (dab/sda)

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Challenge-League-Spitzenteams lassen Punkte liegen

Die Grasshoppers konnten nicht an ihre beeindruckende Leistung zum Neustart der Challenge League anknüpfen. Vier Tage nach dem Kantersieg gegen Aarau reichte es in der 25. Runde gegen den FC Winterthur nur zum . Nur in der ersten Halbzeit dominierte der Rekordmeister und führte zur Pause dank Giotto Morandi. Dem 21-jährigen Mittelfeldspieler gelang der vierte Skorerpunkt nach der Corona-Pause. In der zweiten Halbzeit gaben dann andere den Ton an, etwa der eingewechselte Winterthurer Luka Sliskovic, der in der 58. Minute das 1:1 von Roman Buess vorbereitete.

Leader Lausanne konnte sich am zweitplatzierten Vaduz nur halbwegs für die Heimniederlage in der Herbstrunde revanchieren. Beim auf der Pontaise erzielte der eingewechselte Offensivspieler Anthony Koura das Waadtländer Führungstor nach 51 Minuten mit einem Halbvolleyschuss von der Strafraumgrenze. Wenig später glich Nicolae Milinceanu aus.

Der FC AarauGC zum Wiederbeginn. Die Aarauer gerieten gegen Wil in Rückstand, drehten aber den Match und gewannen am Ende deutlich mit . Der Kosovare Donat Rrudhani benötigte nach seiner Einwechslung nur eine Minute für das 2:1 nach 57 Minuten. (dab/sda)

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Siutsou wegen Dopings für vier Jahre gesperrt

Der 37-jährige Weissrusse Konstantin Siutsou, früherer Etappensieger am Giro d'Italia, ist nach einem positiven EPO-Befund für vier Jahre gesperrt worden. Das gab der Radsport-Weltverband UCI bekannt. Die positive Probe stammt von 2018, Siutsou wurde danach suspendiert. Die Karriere hat er unterdessen beendet.

Siutsou fuhr 2018 für den Rennstall Bahrain-Merida und galt als wichtiger Helfer von Vincenzo Nibali. Zuvor war er bis 2015 für die britische Gruppe Sky (jetzt Ineos) gefahren. Zweimal brachte es Siutsou unter die besten zehn in der Gesamtwertung des Giro. (dab/sda/dpa)

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Lustenberger bleibt beim FC Luzern

Der zurückgetretene langjährige Captain Claudio Lustenberger wird weiter für den FC Luzern tätig sein. Wie der Klub mitteilt, wird «Lusti» auch nächste Saison dem Staff der 1. Mannschaft von Cheftrainer Fabio Celestini angehören. Zudem wird die Luzerner Identifikationsfigur das Erreichen des UEFA-A-Diploms anstreben.

Nach dem am Ende der Saison 2018/19 erfolgten Rücktritt vom Spitzensport arbeitete Lustenberger als Talentmanager. Ebenso gehörte der 33-jährige gebürtige Krienser unter Celestini zum Trainerstaff, der die Mannschaft in der Rückrunde zurück auf die Erfolgsspur geführt hat. Künftig soll Lustenberger für die Videoanalysen verantwortlich sein. (dab/sda)

Reichelt will es mit 39 noch wissen

Mit 39 Jahren hat Hannes Reichelt auf den Gletschern in Sölden das Schneetraining wieder aufgenommen - 178 Tage nachdem er sich in der Weltcup-Abfahrt in Bormio einen Kreuzbandriss und weitere Verletzungen im rechten Knie zugezogen hatte.

Die Rehabilitation sei sehr gut verlaufen, und er habe auf den Skis keine Schmerzen gespürt, sagte der österreichische Speed-Spezialist, Weltmeister 2015 im Super-G und Sieger von 13 Weltcuprennen, nach dem Comeback. «Jetzt möchte ich die guten Bedingungen auf den Gletschern nutzen und dem Knie die Zeit geben, sich wieder an die Belastung zu gewöhnen.» (dab/sda/apa)

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Captain Trimmel bereut Klassenerhalts-Party von Union Berlin

Captain Christopher Trimmel bereut die Feierlichkeiten zum Klassenerhalt von Union Berlin in der vergangenen Woche. «Wenn man das verhindern kann, würde ich das nicht mehr machen», sagte der österreichische Nationalspieler in einer Video-Medienrunde. Am vergangenen Dienstag hatten Trimmel und Sheraldo Becker nach dem 1:0 des Teams von Coach Urs Fischer gegen Paderborn in der Stadion-Einfahrt mit den eigenen Fans gejubelt. Dabei wurden die Corona-Abstandsregeln nicht eingehalten. Erst später schritten die Ordner ein und separierten Fans und die anwesenden Union-Spieler.

«Man muss ein bisschen Verständnis zeigen und jetzt aus den Fehlern lernen», sagte Trimmel: «Ich bin froh, dass nichts passiert ist. Ich wurde jetzt sehr, sehr oft negativ getestet.» Die Deutsche Fussball Liga hatte Trimmel und Becker zu einer Geldstrafe in insgesamt fünfstelliger Höhe verurteilt. «Ich bin ordentlich bestraft worden von der Liga, damit ist die Sache auch abgeschlossen», sagte Trimmel. (dab/sda/dpa)

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Ligue 1 bleibt bei 20 Teams - Amiens und Toulouse steigen ab

Die französischen Profi-Fussballklubs entschieden an ihrer Generalversammlung mit einer Mehrheit von knapp 75 Prozent, die Ligue 1 für die kommende Saison bei 20 Teams zu belassen. Damit müssen Amiens und Toulouse den Gang in die Ligue 2 antreten. Sie hatten beim Abbruch der Saison wegen der Coronavirus-Pandemie die letzten beiden Plätze belegt und beantragten eine Aufstockung auf 22 Mannschaften.

Amiens und Toulouse hatten zuletzt beim französischen Staatsrat einen Teilerfolg erzielt. Das oberste Verwaltungsgericht hatte verfügt, dass die Abstiegsfrage bis zum 30. Juni neu geklärt werden solle. Amiens machte bereits klar, dass es auch gegen den neuesten Entscheid Rekurs einlegen will. (zap/sda/afp)

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Schalke-Fans planen Menschenkette

Die Fans von Schalke 04 machen mobil. Mit einer Menschenkette rund um das Vereinsgelände und die Veltins-Arena wollen die Anhänger am Samstagnachmittag während des letzten Bundesliga-Saisonspiels der Mannschaft in Freiburg gegen Missstände und Fehlentwicklungen beim Traditionsklub demonstrieren. Das kündigten mehrere Fan-Organisatoren an. «Schalke ist kein Schlachthof! Gegen die Zerlegung unseres Vereins», lautet das Motto der Aktion, die sich gegen die Vereinsführung um den Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies richtet. Der milliardenschwere Fleisch-Unternehmer steht derzeit wegen des massenhaften Coronavirus-Ausbruchs in seiner Firma in Rheda-Wiedenbrück stark unter Druck.

Für grössten Unmut unter den Schalke-Fans sorgen nicht die sportliche Talfahrt des Teams in der Rückrunde, sondern der ihrer Meinung nach unfaire Umgang mit Karteninhabern, die ihren Anspruch auf Rückzahlung eines Teils der bereits bezahlten Ticketgelder mit einem Härtefallantrag begründen sollten, sowie die Kündigung von 24 geringfügig Beschäftigen im Fahrdienst der Nachwuchsabteilung Knappenschmiede. Die von Tönnies befeuerte Diskussion um die geplante Ausgliederung der Profi-Abteilung sorgt zusätzlich für Ärger. (ram/sda/dpa)

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Rummenigge glaubt an stagnierende Gehälter

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge erwartet durch die Corona-Pandemie ein Umdenken bei Spielerwechseln. «Der Transfermarkt wird sich verändern. Es ist nicht viel Liquidität vorhanden, es fehlt also an Nachfrage. Nicht aber am Angebot an wechselwilligen Spielern. Das wird die Preise neu justieren», sagte der Vorstandschef des deutschen Meisters dem «Handelsblatt». «Auch die Gehälter werden kaum zu steigern sein, das gilt selbst für Topspieler. Viele europäische Klubs haben angekündigt, ihre Payroll herunterzufahren. Auch wir werden vorsichtiger damit umgehen», kündigte Rummenigge an.

Das Team von Trainer Hansi Flick bezeichnete Rummenigge als «eine Supermannschaft». Trotzdem werde es Transfers geben, kündigte der Bayern-Chef an. «Wir möchten unser Kader etwas breiter aufstellen. Es wird in der nächsten Saison viele englische Wochen mit vielen Spielen geben, da müssen wir mehr einsatzbereite Spieler im Kader haben.» Rummenigge nannte in dem Interview allerdings keine Namen, sprach auch Leroy Sané von Manchester City nicht an. Ablösesummen bis hin zu 100 Millionen Euro seien für ihn aber nicht realisierbar: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dieser Saison in Deutschland oder auch sogar Europa so viel Geld für einen Spieler gezahlt wird.» (ram/sda/dpa)

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Troicki und schwangere Gattin an Corona erkrankt

Mit Viktor Troicki ist ein dritter Tennisspieler nach der von Novak Djokovic organisierten Adria-Tour an Covid-19 erkrankt. Auch seine hochschwangere Frau Aleksandra, die im Juli Mutter wird, wurde positiv auf das Virus getestet.

Zuvor wurden schon die Erkrankungen von Grigor Dimitrov und Borna Coric bekannt, sowie jene von Dimitrovs Trainer und Djokovics Fitnesstrainer. Derweil meldeten Alexander Zverev und Dominic Thiem, die ebenfalls an den Tennisturnieren im Balkan teilnahmen, ihre Tests seien negativ. Novak Djokovic, die Weltnummer 1 aus Serbien, sieht sich wegen der Durchführung der Adria-Tour scharfer Kritik ausgesetzt. Er liess sich angeblich in Belgrad testen, heute Abend soll das Ergebnis des Tests vorliegen. (ram)

Manchester City mit Kantersieg

Manchester City hat zum Abschluss der 30. Runde der Premier League einen lockeren Heimsieg eingefahren. Der englische Meister bezwang vor leeren Rängen den Tabellenelften Burnley

Coach Pep Guardiola damit auch das zweite Spiel nach der Corona-Pause deutlich gewonnen. Für die in allen Belangen überlegenen Gastgeber trafen der englische Junioren-Internationale Phil Foden und der Algerier Riyad Mahrez doppelt.

Mit Spannung dürften auch Xherdan Shaqiri und seine Liverpooler Teamkollegen am Montag nach Manchester geschaut haben. Denn mit einem Punktverlust der zweitplatzierten Citizens hätte der FC Liverpool am Mittwoch im Heimspiel gegen Crystal Palace vorzeitig Meister werden können. So aber verschiebt sich die Liverpooler Meisterparty um mindestens eine Woche.

Die nächste Gelegenheit den 19. Meistertitel der Klubgeschichte klarzumachen, bietet sich der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp am 2. Juli im Auswärtsspiel gegen ... Manchester City.


Tore: 23. Foden 1:0. 43. Mahrez 2:0. 45. Mahrez (Foulpenalty) 3:0. 51. David Silva 4:0. 63. Foden 5:0. (rst/sda)

Penaltytor von Ronaldo ebnet Juventus den Weg zum Sieg – auch Milan holt drei Punkte

Juventus TurinBologna. Die Tore für die «Alte Dame» im ersten Serie-A-Spiel nach über dreimonatigem Unterbruch erzielten Cristiano Ronaldo (23.) per Foulpenalty und Paulo Dybala (36.). Juventus baute damit die Tabellenführung auf vier Punkte aus. Der erste Verfolger Lazio Rom kann am Mittwoch bei Atalanta Bergamo nachziehen.

Die AC MilanLecce seine Chancen im Kampf um die Europacup-Plätze. Die Mailänder rückten in der Tabelle in den 7. Rang vor und sind nun punktgleich mit Napoli auf Platz 6. Der frischgebackene Cupsieger spielt allerdings erst am Dienstag gegen Hellas Verona.


Tore: 23. Ronaldo (Foulpenalty) 0:1. 36. Dybala 0:2. - Bemerkung: 91. Gelb-Rote Karte gegen Danilo (Juventus/Foul).


Tore: 26. Castillejo 0:1. 54. Mancosu (Foulpenalty) 1:1. 55. Bonaventura 1:2. 57. Rebic 1:3. 72. Leao 1:4. (rst/sda)

Ronaldos Führung per Penalty. Video: streamja

Danilo fliegt in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz. Video: streamja

Zanardi weiterhin in Lebensgefahr

Auch drei Tage nach seinem schweren Verkehrsunfall schwebt der frühere Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi noch in Lebensgefahr. Sein Zustand sei zwar stabil, sagte Sabino Scolletta, der Leiter der Intensivstation am Spital Siena, gegenüber dem Sender SkyTg24. Jedoch müsse diese Information mit Vorsicht behandelt werden - eine Verschlechterung sei jederzeit möglich.

Scolletta sagte in dem Interview, die Ärzte würden «in den kommenden Stunden, oder vielleicht sollte ich sagen in den kommenden Tagen» entscheiden, ob Zanardi aus dem Koma geholt wird, um seinen Zustand besser begutachten zu können. Der 53-jährige beinamputierte Italiener liegt derzeit in einem künstlichen Koma und wird beatmet.

Zanardi, der 2001 bei einem tragischen Unfall auf dem Lausitzring nahe Cottbus beide Beine verlor, hatte am letzten Freitag die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert. Dabei zog sich der mehrfache Paralympics-Sieger massive Kopf- und Gesichtsverletzungen zu. Auch ein Auge sei sehr schwer betroffen, hiess es. Er war am Freitag drei Stunden lang operiert worden. (sda/dpa)

Bild: keystone

Punkteabzug gegen LASK wird verringert

Die Strafe gegen den österreichischen Bundesligisten LASK Linz für ein verbotenes Mannschaftstraining während der Corona-Pandemie wurde reduziert. Das Bundesliga-Protestkomitee verringerte den Punkteabzug von sechs auf vier. Im Fall eines vorzeitigen Abbruchs der Meisterschaft bleibt es beim Abzug von sechs Punkten. Die gegen die Linzer verhängte Busse in der Höhe von 75'000 Euro bleibt unverändert. (sda/apa)

Die Spieler von Linz. Bild: KEYSTONE

Fasel ein weiteres Jahr IIHF-Präsident

Was sich angedeutet hat, ist nun Tatsache: René Fasel bleibt bis im Herbst 2021 Präsident des internationalen Eishockey-Verbandes IIHF.

Die IIHF entschied am Montag bei einem virtuellen Treffen den im Herbst 2020 geplanten, halbjährlichen Kongress in St. Petersburg abzusagen. Da eine physische Versammlung aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich ist, folgte der Kongress dem Vorschlag, die Neuwahlen zu verschieben und das Mandat der derzeitigen Führungsriege bis 2021 zu verlängern. Somit bleibt auch René Fasel weiter im Amt. Der 70-jährige Freiburger, der dem Weltverband seit 1994 als Präsident vorsteht, hatte unlängst angekündigt, nicht mehr für eine siebte Amtszeit kandidieren zu wollen.

Ausserdem entschied die IIHF den Start der nächsten Weltmeisterschaften um zwei Wochen zu verschieben. Das Turnier in Minsk und Riga findet nun vom 21. Mai bis 6. Juni 2021 statt. Der Weltverband will dadurch allen nationalen Verbänden, die wegen der Corona-Krise von Planungsschwierigkeiten betroffen sind, mehr zeitlichen Spielraum einräumen. Die Schweiz wird an der WM 2021 in der Gruppe A in Minsk gegen Russland, Weissrussland, Schweden, Tschechien, die Slowakei, Dänemark und Grossbritannien spielen. (sda)

Bild: KEYSTONE

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