Switzerland

SCB kann guten Start nicht nutzen

Dabei begann die Partie für den SCB optimal. Mit dem ersten Torschuss gingen die Berner durch Gregory Sciaroni in Führung, und in der 11. Minute gelang Andrew Ebbett nur 21 Sekunden nach Servettes erstem Ausgleich mit dem fünften Torschuss das 2:1.

Danach spielte aber nur noch Servette. Zwei vermeidbare (oder sogar haltbare) Gegentore leiteten die Wende ein. Nach 30 Minuten lautete das Schussverhältnis 30:12 für die Genfer (49:27 am Schluss). Servette riss die Führung durch Henrik Tömmernes und Eric Fehr erstmals an sich, brachte den Vorsprung aber nicht über die Zeit. Inti Pestoni rettete Bern mit dem Ausgleichstreffer in der 48. Minute einen Punkt.

In der Verlängerung entschied Roger Karrer mit seinem vierten Saisontor nach 77 Sekunden das Spiel. Auffälligster Genfer war jedoch erneut Eric Fehr mit zwei Toren, nachdem er schon am Donnerstag gegen die ZSC Lions dreimal getroffen hatte.

Telegramm

15'550 Zuschauer. - SR DiPietro/Piechaczek, Obwegeser/Altmann. - Tore: 3. Sciaroni 1:0. 11. (10:02) Fehr 1:1. 11. (10:23) Ebbett (Scherwey) 2:1. 13. Tömmernes 2:2. 30. Fehr (Winnik, Maurer) 2:3. 48. Pestoni (Arcobello) 3:3. 62. (61:17) Karrer (Wingels, Richard) 3:4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 plus 10 Minuten (Maurer) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Wingels.

Bern: Karhunen; Untersander, MacDonald; Andersson, Beat Gerber; Krueger, Blum; Colin Gerber; Praplan, Arcobello, Moser; Ruefenacht, Ebbett, Scherwey; Sciaroni, Heim, Pestoni; Berger, Kämpf; Jeremi Gerber.

Genève-Servette: Mayer; Karrer, Maurer; Jacquemet, Tömmernes; Le Coultre, Kast; Smons; Miranda, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Patry; Wick, Smirnovs, Bozon; Riat, Berthon, Douay; Maillard.

Bemerkungen: Bern ohne Grassi, Bieber, Burren, Henauer (alle verletzt) und Mursak (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Mercier, Völlmin, Fritsche (alle verletzt) und Rod (gesperrt).