Switzerland

Starköchin Meta Hiltebrand schiesst scharf gegen neue Corona-Massnahmen: «Ein Lockdown wäre besser gewesen»

Meta Hiltebrand (37) kann es nicht verstehen. Gestern gab der Bund eine Verschärfung der bisherigen Corona-Massnahmen bekannt. Restaurants und Bars dürfen zwar noch offen bleiben, neu dürfen aber nicht mehr als vier Personen gleichzeitig am Tisch sitzen. Ausserdem gilt seit heute eine Sperrstunde. Gastro-Betriebe dürfen nur noch von sechs Uhr morgens bis elf Uhr abends servieren.

Für die Inhaberin des Zürcher Restaurants Le Chef sei das keine Lösung, wie sie auf Facebook sagt. «Herr Berset, ich verstehe gewisse Sachen nicht», wendet Hiltebrand sich direkt an Gesundheitsminister Alain Berset (48). «Sie sagen den Leuten, sie sollen daheim bleiben, wo immer das möglich ist. Gleichzeitig sagen Sie aber auch, dass ich mein Restaurant weiter betreiben soll.» Ein klarer Widerspruch für die Starköchin: «Sie machen den Leuten Angst, uns wirtschaftlich zu unterstützen.»

Hiltebrand kämpft für Menschen in Kurzarbeit

Sie hoffe, dass der Gesundheitsminister gelegentlich mal in ein Restaurant gehen würde, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. «Leute mit einem Lohn zwischen 4000 und 6000 Franken kämpfen um ihr Leben», sagt Hiltebrand über die Menschen, die in Kurzarbeit geschickt werden mussten. «Ich bedenke dabei, dass Sie vom Staat leben, Herr Berset. Ich habe nichts gegen Sie und ich möchte auch nicht mit Ihnen tauschen. Aber überlegen Sie mal, was Sie für ein Jahreseinkommen haben – und wir nicht.»

Hiltebrands Le Chef bleibt offen

Für Hiltebrand ist klar: «Mit diesen Massnahmen wäre ein Lockdown besser gewesen.» Dann hätten Restaurants und Bars mit finanzieller Unterstützung vom Staat oder den Versicherungen rechnen können. Für den TV-Star würde es auch Sinn machen, dass grössere Internetkonzerne oder Ladenketten einen Teil der Kosten übernehmen würden: «Denn das sind die Gewinner der Corona-Krise. Und wir sind die Verlierer.»

Die Zürcherin hofft derzeit, dass es bald weitere Massnahmen geben werde: «Entweder nehmen wir Corona ernst und machen wirklich etwas, oder wir lassen es schleifen, wie jetzt gerade.» In der Zwischenzeit versichert sie: «Wir vom Le Chef bleiben offen, solange es geht. Um wirtschaftlich nicht zusätzliche Schäden zu verursachen.» (klm)

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