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Das Ende der Immobilien-Party [premium]

Die Zinswende sorgt dafür, dass der Boom auf dem Immobilienmarkt ein jähes Ende findet. Experten rechnen aber nicht mit Notverkäufen aufgrund steigender Kreditraten.

„Die lange Party ist zu Ende“, sagt Matthias Reith. Der Ökonom von Raiffeisen Research sieht in seiner jüngsten Analyse zum heimischen Immobilienmarkt erstmals seit 17 Jahren einen „heftigen Gegenwind“ auf dem Wohnungsmarkt. Die Nachfrage nach Eigenheimen wird aufgrund der steigenden Zinsen zwar stark sinken, von einer platzenden Immobilienblase oder Notverkäufen könne aber keine Rede sein. Alles deute auf eine eher sanfte Landung hin, meint Reith im Gespräch mit der „Presse“. Worauf sich Kreditnehmer einstellen müssen, warum Eigenheimbesitzer anders ticken als Mieter und wohin sich die Preise entwickeln könnten − hier ein Überblick zu den wichtigsten Fragen zum Immobilienmarkt.

Warum taten die steigenden Preise dem Boom bisher keinen Abbruch?