Austria
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Erzeugerpreise legten 2022 kräftig zu

2021 lag die durchschnittliche Preiserhöhung noch bei 7,9 Prozent. Hauptverantwortlich waren die hohen Energiepreise. Im Dezember kletterten die Erzeugerpreise um 13,3 Prozent, nach 15,4 Prozent im November und 18,5 Prozent im Oktober. Der Preisauftrieb verlangsamte sich somit zum dritten Mal in Folge, teilte die Statistik Austria am Montag mit. "Kräftig gestiegene Energiepreise haben im Jahr 2022 die Erzeugerpreise in die Höhe getrieben. Im Vergleich zum Jahr davor haben die österreichischen Hersteller ihre Preise um 19,4 Prozent angehoben. Am aktuellen Rand sehen wir allerdings ein Abflachen der Preisdynamik: Im Dezember 2022 lag der Anstieg der Erzeugerpreise den dritten Monat in Folge unter dem des Vormonats", sagte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas laut Aussendung. Im ersten Quartal lag der Preisanstieg bei 19,4 Prozent, im zweiten und dritten Quartal betrug er bereits 21,1 Prozent bzw. 21,4 Prozent.

Die Energiepreise schnellten 2022 um 49,1 Prozent in die Höhe und waren damit hauptverantwortlich für den rasanten Anstieg der Erzeugerpreise. 2021 verteuerte sich Energie noch um 16,6 Prozent. Maßgeblich für den Anstieg beim Index für Energie waren speziell die Teuerungen bei industriell erzeugten Gasen, Dienstleistungen der Gasversorgung (+51,4 Prozent), elektrischem Strom und Dienstleistungen der Elektrizitätsversorgung (+49,2 Prozent) sowie bei Mineralölerzeugnissen.

Zuletzt verzeichnete die Statistik Austria allerdings eine Verlangsamung der Energiepreisanstiege. Im Dezember erhöhten sich die Preise im Bereich Energie um 33,2 Prozent, nach +39,7 Prozent im November und +48,8 Prozent im Oktober.

Die Preise für Vorleistungsgüter erhöhten sich 2022 um 15,4 Prozent, nach 9,7 Prozent im Jahr 2021. Getrieben wurde diese Entwicklung vor allem durch Preisanstiege im Bereich Metallerzeugung und -bearbeitung (+27,9 Prozent. Investitionsgüter verteuerten sich 2022 durchschnittlich um 4,1 Prozent, nach 1,2 Prozent im Jahr davor. Die Preise für Konsumgüter legten um 6,6 Prozent zu, nach 1,4 Prozent 2021.