Austria
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Palmers: Nach Masken-Skandal auch Steuerbetrug?

Nächster Takt im Masken-Skandal: Wie der „Standard“ berichtet, soll Palmers (als Eigentümer der Hygiene Austria) rund um den Schwindel mit umetikettierten FFP2-Masken aus China nicht nur Waren durchmischt, sondern auch Abgaben hinterzogen haben. 

Nach der Affäre um Millionen von FFP2-Masken, die von der „Hygiene Austria“ aus China bestellt, umetikettiert, und als „Made in Austria“ weiterverkauft wurden, gelangt nun ein weiterer schwerer Verdacht gegen die Palmers-Tochterfirma an die Öffentlichkeit.

FFP2-Masken von Hygiene Austria: Der Maskenproduzent ist im Visier der Korruptionsjäger. (Bild: Hygiene Austria, stock.adobe.com, Krone KREATIV)

FFP2-Masken von Hygiene Austria: Der Maskenproduzent ist im Visier der Korruptionsjäger.

(Bild: Hygiene Austria, stock.adobe.com, Krone KREATIV)

Wie der „Standard“ am Mittwoch berichtete, soll im Zuge des Maskenimports aus China viel zu niedrige Rechnungen gelegt worden sein, um Abgaben beim Zoll zu drücken. 37 Millionen Masken aus China sollen auf den Zollrechnungen um bis zu 40 Prozent günstiger bewertet worden sein, als sie tatsächlich waren. Mit dem Ergebnis, dass dafür knapp 700.000 Euro weniger Abgaben bezahlt werden mussten. 

(Bild: P. Huber)

Die Finanzermittler werfen dem Betrieb nun „fortgesetzte Steuerhinterziehung in großem Ausmaß unter Verwendung nachgemachter oder verfälschter Belege“ vor.

Palmers selbst wehrte sich in einer ersten Stellungnahme, weist alle Vorwürfe „entschieden“ zurück.