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Amtsinhaber Kaboré gewinnt Präsidentenwahl in Burkina Faso

Offenbar klarer Sieg in Runde eins. Die Opposition will das Ergebnis nicht anerkennen, spricht von Manipulation. Teile des Sahelstaats werden indes faktisch schon von Jihadisten beherrscht.

Amtsinhaber Roch Marc Christian Kaboré hat die Präsidentenwahl im Sahel-Staat Burkina Faso vom Sonntag laut offiziellen Ergebnissen gewonnen. Mit knapp 58 Prozent der Stimmen sicherte sich der 63-Jährige den Sieg im ersten Wahldurchgang, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag berichtete.

Hinter ihm lagen mit großem Abstand die Oppositionskandidaten Eddie Komboigo, Chef der Partei des 2014 entmachteten Langzeitpräsidenten Blaise Compaoré mit 15 Prozent, sowie Zephirin Diabre mit 12 Prozent.

Beobachter waren zuletzt von einem knapperen Resultat und einer Entscheidung erst in der Stichwahl ausgegangen, die nötig geworden wäre, hätte kein Kandidat über 50 Prozent der Stimmen erreicht.

Regierung entgleitet zusehends Kontrolle

Kaboré, einem in Frankreich ausgebildeten Ökonomen und Finanzexperten, der seit Ende 2015 regiert, wird vor allem die instabile Lage in dem verarmten westafrikanischen Land (rund 22 Millionen Einwohner) wegen des wachsenden islamischen Extremismus angelastet. Auf gut einem Fünftel des Staatsgebiets konnte die Wahl wegen Sicherheitsbedenken nicht abgehalten werden, über mehrere Regionen hat die Regierung die Kontrolle verloren.

Die Opposition hat erklärt, die Wahl sei "von Betrug begleitet" gewesen, sodass sie die Ergebnisse nicht anerkennen werde.

Burkina Faso, das bis 1960 als Obervolta Teil Französisch-Westafrikas war und Anfang August seinen 60. Unabhängigkeitstag feierte, zählt nach wie vor zu den ärmsten Staaten weltweit. Die Lebenserwartung in dem vorwiegend muslimisch geprägten Land (rund 60 Prozent Moslemanteil, etwa ein Viertel Christen, 15 Prozent Animisten und andere) liegt bei 61 Jahren, das BIP pro Kopf bei rund 770 US-Dollar. Im Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen belegt das Land Rang 182 von 189.

Seit 1992 ist Burkina Faso Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA). Österreich finanziert in dem Land, das mehr als dreimal so groß ist wie Österreich, mehrere Projekte, etesa im Bereich Ausbildung, Wasser, erneuerbare Energie und Gesundheit.

(APA)

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