Austria

Austria fixiert Platz eins, WSG Tirol nach Debakel vor Abstieg

© DIENER / Philipp Schalber/DIENER / Philipp Schalber

06/30/2020

Die Tiroler gehen in Mattersburg unter, haben aber noch eine allerletzte Chance im Showdown gegen die Admira.

Die Wiener Austria hat am Dienstag-Abend in Altach ihr Minimalziel erreicht und sich Platz eins in der Qualifikations-Gruppe gesichert. Klar war die Aufgabenstellung für beide Klubs und lediglich die Vorzeichen ließen Fragen offen. Setzt Altach seine doch anständige Serie fort, in der Qualigruppe noch ungeschlagen zu sein? Oder war der zuletzt peinliche Auftritt der Austria gegen St. Pölten (2:5) doch nur ein Versehen? Auf dem Spiel stand: Platz eins und damit das Heimrecht im Play-off-Halbfinale am 8. Juli.

Austria Trainer Ilzer zog Konsequenzen, veränderte seine Elf an drei Positionen (Demaku, Madl und Ebner in der Startformation). Zunächst mit der Wirkung, dass die Wiener Offensivgeist erkennen ließen, doch zu den großen Chancen reichte es gegen die kompakten Altacher nicht. Im Gegenteil: Tartarotti nützt das überlegte Zuspiel von Sam ebenso präzise zum 1:0 (27.).

Das Glück auf violetter Seite

Ilzer setzt nach dem Wechsel auf Sax und damit auf den Joker. Dieser sticht nach der feinen Kombination von Sakaria und Ebner: 1:1 (57.). Die Austria scheint sich zufrieden zu geben. Bis Altach Wimmers Alleingang nicht unterbindet und Edomwonyi den Ball ideal vor die Füße spielt (78.). Das Glück bleibt auf der violetten Seite, entschieden ist das Duell um Platz eins in der Qualifikationsgruppe.

Spannend bleibt hingegen der Kampf gegen den Abstieg. Nicht einmal drei Minuten waren gespielt, da zeigte sich, dass die WSG aus Tirol die Nummer eins im Abstiegskampf ist. Eine Mischung aus Zögerlichkeit, Naivität und teils Unvermögen brachte den frühen Rückstand. Kevin Nitzlnader lief Alois Höller im Strafraum von hinten über die Füße. Patrick Bürger verwandelte den Elfer in der 4. Minute zur Führung. In der 27. Minuten schauten die Tiroler den Mattersburgern beim Passen zu. Bis Florian Hart aus spitzem Winkel wuchtig in Kreuzeck zum 2:0 einschoss.

Ein brutales Foul

Zehn Minuten danach schwächte Cabrera mit einer Wahnsinnsattacke seine Mannschaft. Der Tiroler traf mit extrem hohem Bein Andreas Kuen mit voller Wucht an der Schulter. Cabrera sah die Rote Karte und trabte in die Kabine. Kuen musste mit einer Schulterverletzung mit der Trage in die Kabine und von dort ins Krankenhaus.

FUSSBALL: TIPICO BUNDESLIGA / QUALIFIKATIONSGRUPPE: SV MATTERSBURG - WSG SWAROVSKI TIROL

In der Südstadt wollte das Spiel derweil keine Fahrt aufnehmen. Admira spielte gefällig, aber St. Pölten wirkte gefährlicher. Allerdings war an diesem Abend der beste Mann im Tor der Admira. Andreas Leitner hielt bei den beiden St. Pöltner Chancen sehr gut. So auch bei einem Kopfball von Burke aus kurzer Distanz. Und die Admiraner hatten Schützenhilfe, Mattersburg erhöhte kurz nach der Pause durch Jano auf 3:0.

In der letzten Runde kommt es zum Showdown im Tivoli, WSG gegen Admira. Jetzt hat Tirol-Trainer Thomas Silberberger das von ihm angekündigte Finale.

Denn Schütz schoss die Admiraner in eine weitaus schlechtere Position, weil er St. Pölten nach Zuspiel von Burke in Führung brachte (53.). Da half es auch nicht, dass Tirol fast in ein Debakel schlitterte, Höller erhöhte nach einer Stunde auf 4:0. Weil Dedic einen Elfer verwertete und Pusic nicht, kam Tirol noch auf 1:4 heran.

Ein Slapstick-Tor

In der Südstadt mühte sich die Admira, doch noch einen Punkt zu holen und scheiterte drei Mal an Riegler. Ein Slapstick-Tor machte aber aller Admira-Hoffnungen ein Ende. Ein weiter Ausschuss von Riegler fiel Ouedraogo im Lauf auf den Fuß und von dort vorbei an Leitner zum 2:0 für St. Pölten ins Tor. Der Ex-Admiraner stellte noch den Endstand her.

Jetzt genügt Tirol am Samstag ein Sieg gegen die Admira zum Klassenerhalt.


Rote Karte: Cabrera (31., WSG)

  1. Austria Wien - 31 Punkte
  2. SCR Altach - 26 Punkte
  3. SKN St. Pölten - 22 Punkte
  4. SV Mattersburg - 21 Punkte
  5. FC Admira - 17 Punkte
  6. WSG Tirol - 15 Punkte

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