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Befragung: Darum greifen wir zu Energy Drinks

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Sie schmecken wie Gummibärli und machen wach. Doch es gibt einen anderen Grund, warum junge Menschen Energydrinks trinken.

Immer wieder warnen Mediziner vor den schädlichen Auswirkungen von Energydrinks. Offenbar sorgen sie nicht nur und zum Teil langfristig für Herzprobleme, sondern ruinieren auch die Leber. Trotzdem greifen besonders junge Leute immer wieder zu den Wachmachern aus der Dose.

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Aber warum tun sie das? In erster Linie, um besser mit dem Druck in Schule und Arbeitsplatz zurechtzukommen. Das ist das Ergebnis des "Motivation to Succeed"-Studie des Wiener Instituts für Jugendkulturforschung.

Substanzen zur Unterstützung? Warum nicht!

Für diese hatten die verantwortlichen Forscher 400 Österreicher zwischen 14 und 18 Jahren zu ihrem Leben und ihrer Haltung zum Leistungsprinzip befragt. Dabei gaben knapp zwei Drittel der Jugendlichen an, ihre Leistung in Schule oder Ausbildung verbessern zu wollen.

Um das zu erreichen, schrecken die Befragten auch nicht davor zurück, zu Substanzen zu greifen, die in irgendeiner Form Unterstützung versprechen – am beliebtesten sind der Studie zufolge hochdosierte Energydrinks. So gab der Großteil der Studienteilnehmer (53 Prozent) an, schon Erfahrungen damit gemacht zu haben.

Drogen und Rezeptpflichtiges

Anderen unterstützenden Mitteln sind die Probanden ebenfalls nicht abgeneigt. Allerdings landeten Cannabis (zum Stressabbau), Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel auf den hinteren Rängen. Nur jeweils 10 Prozent der Teilnehmer gaben an, mindestens einmal dazu gegriffen zu haben.

Noch seltener nannten die Befragten homöopathische Mittel (9 Prozent) oder Koffeintabletten (8 Prozent). Der Anteil derjenigen, die schon einmal rezeptpflichtige Substanzen eingenommen haben, lag zwischen zwei und sechs Prozent.

Immerhin zwei oder einer unter hundert Befragten gab an, schon einmal harte Drogen wie Kokain, Amphetamine/Speed genommen zu haben. Auch mikrodosiertes LSD zur Verbesserung der kognitiven Leistung wurde erwähnt. Ein, wie Forscher der Universität Delaware und des Drexel College in Philadelphia im Jahr 2014 nachwiesen, nicht ganz ungefährliches Unterfangen.

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