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Austria

Bergsteiger bei Absturz lebensgefährlich verletzt

Der Mann und seine beiden Freunde – 43 und 46 Jahre alt – waren am Samstag früh aufgebrochen, um den 1542 Meter hohen Gipfel der Katrin über den Klettersteig zu erreichen. Der Klettersteig gilt als „Einsteigertour“ und wird als „eher leicht“ beschrieben. Mit der Seilbahn fuhr das Trio bis zur Bergstation, von dort marschierten sie Richtung Klettersteig. Schon dieser Zustiegsweg ist nach Angaben der Polizei an manchen Stellen „ausgesetzt“, wie Wege bezeichnet werden, die durch Steilheit oder besondere Exposition gekennzeichnet sind. An diesen Stellen ist der Weg mit Fixseilen gesichert.

Der 44-jährige Bergsteiger war der Erfahrenste des Trios und ging als Erster voran. Kurz vor halb elf Uhr vormittags erreichten sie eine dieser ausgesetzten Stellen. Der Mann wollte das Fixseil ergreifen, um sich festzuhalten, als er auf dem Weg ausrutschte und rund 70 Meter abstürzte. Der Sturz war vorerst abgebremst worden, sodass die beiden Begleiter noch Rufkontakt zu ihrem Freund hatten. Der 44-Jährige rutschte aber noch weiter ab. Da seine Kameraden kein Zeichen mehr von ihrem Freund erhielten, alarmierten sie die Bergrettung. Das Team des Notarzthubschraubers, Bergrettung und Alpinpolizei versorgten den lebensgefährlich verletzten Mann, bargen ihn mit dem Tau. Der Mann wurde in den MedCampus III nach Linz geflogen.

Katrin Klettersteig
Auf dem Weg zum Klettersteig stürzte der 44-Jährige rund 70 Meter in die Tiefe

Dass rasche Hilfe von der Bergrettung Bad Ischl zur Stelle war, war dem Umstand zu verdanken, dass diese im Weißenbachtal ihre Herbstübung mit 25 Personen durchgeführt hatte, wie Gebietsleiter Bernhard Schmid im Gespräch mit den OÖNachrichten berichtet: "Als der Alarm eingegangen ist, haben wir sofort eine Mannschaft Richtung Katrin losgeschickt, fünf Leute von uns waren dann bei der Bergung mit dabei. Einer ist am Tau mitgeflogen." Schon manche Passagen am Weg zum Klettersteig seien gefährlich, wie der Bergretter bestätigt: "Wenn man da ausrutscht, dann rutscht man über steiles und felsiges Gelände unweigerlich ab. Da kann man sich nicht mehr halten."

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