Austria

Hintereggers Doppelpack und Eigentor

Bayern München dominierte auch gegen Eintracht Frankfurt, ÖFB-Legionär Martin Hinteregger schoss zwei Tore und ein Eigentor. Münchner liegen vor dem Dienstag-Schlager gegen BVB vier Punkte voran.

München. Auch ein Doppelpack von Martin Hinteregger hat den nächsten Schritt von Bayern München zum Meistertitel in der deutschen Fußball-Bundesliga nicht verhindern können. Der Rekordmeister gewann am Samstag gegen Eintracht Frankfurt in der Allianz Arena mit 5:2 und liegt auch nach der 27. Runde vier Punkte vor Borussia Dortmund an der Spitze. Der Verfolger setzte sich beim VfL Wolfsburg mit 2:0 durch.

Bei beiden Teams stimmt also die Marschrichtung vor dem Schlager der Topvereine am Dienstag in Dortmund. Sie halten jeweils bei sechs Ligasiegen in Folge. Im Dress der unterlegenen Eintracht stand vor allem Hinteregger im Mittelpunkt. Der ÖFB-Teamverteidiger stellte via Volley (52.) und per Kopf (55.) jeweils nach einem Eckball von 0:3 auf 2:3 und besorgte in der 74. Minute mit einem Eigentor mit der Ferse auch noch den Endstand. Für das Team von Coach Adi Hütter, in dem auch Stefan Ilsanker durchspielte, war es die fünfte Niederlage in der Meisterschaft en suite.

Neuer Dritter ist Bayer Leverkusen nach einem 3:1-Sieg am Samstag beim zuvor auf Rang drei gelegenen Borussia Mönchengladbach. Die Werkself untermauerte ihre starke Form mit dem elften Sieg in den jüngsten 12 Pflichtspielen, in denen es keine Niederlage gab. 1899 Hoffenheim kam beim SC Paderborn über ein 1:1 nicht hinaus und ist schon sieben Ligapartien sieglos. Paderborn hält nun bei 18 Zählern, ist aber nach wie vor Schlusslicht. Der Vorletzte Werder Bremen holte mit einem 1:0 beim SC Freiburg drei wichtige Punkte, der Rückstand auf den Relegationsplatz konnte damit mindestens für einen Tag auf zwei Zähler verkürzt werden.

Für die mit David Alaba in der Startformation angetretenen Münchner lief die Partie gegen die Eintracht plangemäß. Leon Goretzka (17.) und Thomas Müller (41.) schossen eine 2:0-Pausenführung heraus. Unmittelbar nach Wiederbeginn erhöhte Robert Lewandowski auf 3:0 (46.), für den 31-jährigen Polen war es bereits der 27. Saisontreffer. Die Hütter-Truppe ließ sich aber nicht hängen und der Hinteregger-Doppelschlag brachte neue Hoffnung. Der 27-Jährige hält nun bereits bei acht Saisontoren, auch beim 5:1-Erfolg im ersten Duell mit den Bayern hatte er getroffen gehabt.

Der Tabellenführer erkannte aber schnell wieder den Ernst der Lage und legte einen Treffer von Alphonso Davies (61.) nach. Der Schlusspunkt war dann Hinteregger vorbehalten: Der Kärntner schoss sich bei einem Klärungsversuch den Ball mit der einen Ferse auf die andere Ferse, und der Ball kullerte ins eigene Netz.

Die Dortmunder gingen durch Raphael Guerreiro (32.) in Führung, nach dem Seitenwechsel machte Achraf Hakimi (78.) endgültig den Sack zu. Wolfsburg verlor nicht nur die Partie, sondern auch Felix Klaus, der in der 82. Minute ausgeschlossen wurde. Xaver Schlager spielte beim Tabellensechsten wie gewohnt im Mittelfeld durch.

Bei Leverkusens Auswärtserfolg, in einem Stadion in dem 13.000 Pappfiguren auf den Rängen zu sehen waren, durfte Aleksandar Dragovic bis zur 81. Minute in der Abwehr mitwirken. Für ihn wurde im Finish sein ÖFB-Teamkollege Julian Baumgartlinger eingetauscht. Einmal mehr war Kai Havertz die herausragende Figur, der 20-jährige DFB-Teamakteur traf doppelt (7., 58./Elfmeter) und hält nun bei zehn Saisontoren. Auch Sven Bender (81.) trug sich in die Schützenliste ein. Für die gastgebenden Gladbacher, bei denen Stefan Lainer durchspielte, war der zwischenzeitliche Ausgleich von Marcus Thuram (52.) im Rhein-Derby zu wenig. Die Truppe von Coach Marco Rose verlor nach zwei Siegen am Stück wieder einmal.

In Paderborn fielen nur in der Anfangsphase Tore. Robert Skov (4.) sorgte für einen Start nach Maß der Hoffenheimer, bei denen Stefan Posch, Florian Grillitsch und Christoph Baumgartner durchspielten. Dennis Srbeny (9.) schlug aber postwendend zurück. Der Punktgewinn half Paderborn im Kampf um den Klassenerhalt nicht entscheidend weiter. Das auch deshalb, da Bremen dank Leonardo Bittencourt (19.) in Freiburg mit 1:0 gewann. Die Bremer hatten Glück, dass in der Schlussphase der Ausgleich der Freiburger nach Videostudium zurückgenommen wurde. Im Bremen-Dress jubelte auch Marco Friedl, der in der Abwehr bis zur 82. Minute mitwirkte. "Wir haben alles reingeworfen, wir haben wichtige Zweikämpfe gewonnen. So musst du spielen im Abstiegskampf", analysierte Friedl. Bei Freiburg kam Philipp Lienhart nicht zum Zug.

Mit einer Schweigeminute gedachten die Mannschaften vor den Partien der Opfer der Coronavirus-Pandemie. Zudem wurde damit auch den Helfern in der Krisenzeit gedankt. Alle Akteure spielten mit Trauerflor.

Football news:

Werner fährt zu Chelsea: Liverpool hat Klopps Ausfall klar erklärt und Granowski hat den Transfer Online geschoben
Toni Kroos: in Spanien bin ich drei Minuten vor dem Anpfiff der erste, in Deutschland der Letzte
Auf die Häuser der Benfica-Spieler schrieben Drohungen nach dem Angriff auf den clubbus
Haben Sie Loko ' s Waffe gesehen? Der Ball fliegt mit dem gleichen Geräusch wie beim Aufprall, aber es gibt keinen Schlag! Wie so?
Chelsea hat sich auf einen Transfer von Werner für 60 Millionen Euro geeinigt
Ronaldo verkleidete sich als Aladdin, Georgina als Mächtiger Ranger zum Geburtstag der Kinder
Für 6 Stunden der Schicht kann man weder trinken, noch Essen, noch auf die Toilette gehen. Zwei Monologe aus der RPL über ärzte, die das Virus bekämpfen