Austria

Ibertsberger hat Mission sogar vorzeitig erfüllt

Er ist gekommen, um zu bleiben: Mit St. Pölten fixierte der Seekirchener Robert Ibertsberger den Klassenerhalt in der Bundesliga und die Vertragsverlängerung vorzeitig. Das „Feuerwehrmann-Image“ will der 43-Jährige nun endgültig ablegen – und mit St. Pölten noch einiges bewegen.

Die „Krone“ kontaktierte Robert Ibertsberger vor etwas über einem Monat vorm Bundesliga-Restart zur Lage-Einschätzung seiner nächsten „Feuerwehr-Mission“ in St. Pölten. Was der 43-Jährige auch gerne machte – aber mit der Einschränkung: „Lass bitte den Feuerwehrmann weg.“

Zwei Mal war der Seekirchner in der Bundesliga schon als „Nothelfer“ eingesprungen, beim WAC (neun Partien) und bei der Austria (elf Spiele) nach Trainerfreistellungen jeweils vom „Co“ zum Chef aufgestiegen. Aber er musste danach jeweils wieder gehen.

Schon vor dem Restart vom Ligaerhalt überzeugt

Das „Feuerwehr-Mann“-Image wollte er ablegen - in St. Pölten ist er gekommen, um zu bleiben. Obwohl der Ex-Teamspieler, der seine Karriere nach einer schweren Knieverletzung viel zu früh beenden musste, die Niederösterreicher vor der Corona-Pause als Schlusslicht übernommen hatte war er schon damals felsenfest vom Klassenerhalt überzeugt. Den er mit seiner Truppe nach dem 3:0 bei der Admira nun schon eine Runde vor Schluss vorzeitig geschafft hat. Womit sich auch sein Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert. „Das war bei mir aber nie im Kopf drinnen. Es ist immer um die Sache gegangen, dass wir oben bleiben und das haben wir jetzt geschafft. Gratulation an die Mannschaft“, meinte „Ibi“. Der Ende Mai prophetisch meinte: „Die Qualität ist da. Und wir schaffen den Liga-Erhalt, weil wir einen qualitativ guten, breiten Kader haben, der uns in der intensiven Phase zu Gute kommt.“

Jedoch wird sich der verändern, nicht nur, weil Georg Zellhofer als Sportdirektor kommen wird. Die Salzburg-Abordnung wird St. Pölten verlassen. Den Pongauer Sandro Ingolitsch (26 Einsätze) zieht es ins Ausland. Der Kuchler Leih-Bulle Luca Meisl (17 Einsätze, davon nur einer nach der Corona-Pause) wird vorerst an Salzburg zurückgegeben.

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