Austria

Italien will 184 tunesische Migranten abschieben

184 tunesische Migranten, die vor kurzem auf der Insel Lampedusa eingetroffen waren, werden ab dem heutig Montag in ihre Heimat zurückgeführt. Wie das Innenministerium in Rom mitteilte, werden die Migranten im Einklang mit einem Rückführungsabkommen mit Tunesien mit Charterflügen dorthin zurückgeführt. Eine erste Gruppe aus circa 40 Migranten werde am Montag Italien verlassen, der Rest am Donnerstag.

Von den 3515 Tunesiern, die in diesem Jahr in Italien eingetroffen sind, wurden bereits 1812 zurückgeführt, berichtete das Außenministerium in Rom. Innenminister Matteo Salvini plant in den nächsten Tagen einen Besuch in Tunis, um das Rückführungsabkommen zu erweitern. Tunesische Migranten nutzten zuletzt kleinere Boote, um Lampedusa südlich von Sizilien zu erreichen.

Seit dem Amtsantritt der neuen rechtspopulistischen italienischen Regierung ist die Zahl der positiven Asylbescheide stark gesunken. In knapp mehr als zwei Monaten sei der Anteil der positiv entschiedenen Asylanträge von 28 auf 19 Prozent zurückgegangen, teilte Salvini mit. Von Anfang Juli bis Ende August wurden 2759 Asylanträge angenommen, im Vergleichszeitraum 2017 waren es 3085 gewesen.

Die italienische Regierung will im Herbst eine Reihe von Rückführungsabkommen mit afrikanischen und asiatischen Ländern für die Abschiebung und die Heimführung von illegal nach Italien eingewanderten Migranten abschließen. Geplant sind Abkommen mit Senegal, Pakistan, Bangladesch, Eritrea, Mali, Gambia, Cote d'Ivoire, Sudan und Niger.

(APA/dpa)

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