Austria

Lebenslange Haftstrafen nach Türkei-Putschversuch

Mehr als vier Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei hat ein Gericht in der Hauptstadt Ankara Urteile gegen Hunderte Beteiligte gefällt. Das Gericht sprach in dem Hauptverfahren bis zu 79-fache lebenslange Haftstrafen unter erschwerten Bedingungen wegen „Umsturzversuchs“, „Attentats auf den Präsidenten“ oder „vorsätzlicher Tötung“ aus. Insgesamt waren 475 Personen angeklagt, unter ihnen hochrangige Militärs, Piloten und auch Zivilisten.

Sie alle seien laut dem Gericht rund um den Luftwaffenstützpunkt Akinci an der Putschnacht beteiligt gewesen. Von dort aus wurde der Umsturzversuch eingeleitet.

Teile des Militärs putschten gegen Erdogan
Am Abend des 15. Juli 2016 hatten Teile des Militärs gegen die Regierung Erdogan geputscht. In Istanbul und der Hauptstadt Ankara gab es Gefechte zwischen Putschisten und staatstreuen Sicherheitskräften. Die Putschisten setzten Panzer und Kampfjets ein und feuerten unter anderem auf Zivilisten, die sich ihnen entgegenstellten und damit einem Aufruf Erdogans folgten.

250 Menschen starben in der Putsch-Nacht
Auch das Parlamentsgebäude in Ankara wurde beschossen. Der Luftwaffenstützpunkt Akinci in der Nähe der Hauptstadt war dabei eine wichtige Basis der Umstürzler in der Putschnacht. Mehr als 250 Menschen wurden getötet, 2000 verletzt. Der Aufstand wurde schließlich niedergeschlagen.

Bilder der Putsch-Nacht vom 15. Juli 2016:

Höchststrafen erhielten zum Beispiel Piloten, die in der Nacht etwa das Parlament und das Polizeihauptquartier bombardiert haben sollen. Auch vier Männer, die laut Gericht ein Attentat auf den Präsidenten geplant hatten, wurden zu 79-facher lebenslanger Haft verurteilt.

Die Türkei macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Gülen weist das zurück. 

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