Austria

Natur, Wohnen und Arbeiten: Wie sich Pichling entwickeln soll

Wie soll sich der Stadtteil Pichling weiterentwickeln? Mit dieser Frage hat sich die Städtebauliche Komission der Stadt Linz in den vergangenen Monaten unter der Leitung des Architekten Andreas Kleboth beschäftigt. Denn Stadtentwicklung dürfe nicht den Investoren überlassen werden, so der zuständige Vizebürgermeister Markus Hein (FP).

Die Vorgaben der Kommission geben für neue Projekte eine klare Linie vor: Künftig soll in Pichling Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung in der Natur optimal vereint werden. Die so entstehenden kurzen Wege innerhalb des Stadtteils sollen auch eine Entlastung für das verkehrs- und staugeplagte Areal bringen. Das alleine werde aber nicht ausreichen. „Es braucht auch einen Ausbau des Öffentlichen Verkehr“, sagt Kleboth. 

Und spielt damit auf die geplanten Buslinien 13 und 14 und auf eine Verlängerung der Straßenbahn bis zum Pichlinger See an. Die Buslinien könnten laut Hein bereits 2022/2023 befahrbar sein, wann die Straßenbahnverlängerung kommt ist ungewiss. 

Geht es nach der Städtebaulichen Kommisson soll der Stadtteil entlang zwei zentraler Achsen weiterentwickelt werden: der Heliosallee und der Traundorfer Straße. Damit greift sie eine Idee auf, die bereits 1994 im städtebaulichen Leitbild verankert, aber dann nicht weiterverfolgt wurde: So soll allen voran entlang der Helios-Allee kreisförmig verdichtet werden.

Bei dem Ausbau rund um die Helios-Allee soll sowohl den Autofahrern, Radfahrern und dem öffentlichen Verkehr ausreichende Platz eingeräumt werden, so Kleboth. Ebenso ist eine Begrünung, in Form von Bäumen, angedacht. Was die Verdichtung angeht gibt es je nach Standort unterschiedliche Empfehlungen: Westlich der Solar City sei eine fünf- bis sechsgeschossige Verbauung denkbar, östlich davon sollte sie niedriger sein, um eine optimalen Übergang zu dem bestehenden zwei- bis dreigeschossigen Siedlungsraum zu schaffen. 

Neu gedacht werden sollte auch die Nutzung der Gebäude, so sollen in den Erdgeschossbereichen Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe, Ärztezentren oder Vereine Platz finden, während sich das Wohnen in den oberen Etagen abspielt. Wodurch auch eine Art „Gewerbehof des 21. Jahrhunderts“ entstehen könnte, wie es Kleboth formuliert. Darüber hinaus soll zur weiteren Schaffung von Arbeitsplätzen auch der Südpark erweitert werden. Das sei nötig, um das Ungleichgewicht zwischen Wohneinheiten und Arbeitsplätzen zu verringern, so Hein.

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