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Austria

Studie zeigt: Das passiert, wenn du zu viele Pornos schaust

Laut einer kanadischen Studie kann übermäßiger Porno-Konsum beim echten Sex ernsthafte Probleme bereiten.

Im Internet sind Pornos leicht und immer wieder verfügbar, unterschiedlichste Plattformen bieten Sexfilme an. Doch wer sich zu oft und zu viele davon anschaut, kann ernsthafte neuronale Probleme bekommen. Das haben Forscher der kanadischen Universität Laval herausgefunden.

Tote Hose durch zu viele Pornos

Sie haben untersucht, was sich beim Konsum von zu vielen Pornos abspielt, Stichwort: Kopfkino. Dafür haben sie Probanden obenrum verdrahtet und ihnen Sexfilme vorgespielt, dabei untersuchten sie alle Gehirnprozesse der Teilnehmer.

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Das Ergebnis: Wer zu häufig und zu lange pornografische Filme konsumiert, hat in der Realität beim echten Sex mit seinem Partner häufiger Probleme.

Pornos wie Suchtmittel

"Porno-Szenen, sind wie Suchtmittel hyper-stimulierende Auslöser im Gehirn, die zu einer unnatürlich hohen Dopamin-Ausschüttung führen. Dies kann das Dopamin-Belohnungssystem so schädigen, dass es nicht mehr auf natürliche Genussquellen anspringt. Aus diesem Grund bekommen die Nutzer Schwierigkeiten, die Erregung bei einem physischen Partner zu erreichen", erklärt die kanadische Neurowissenschaftlerin Rachel Anne Barr.

HIER >> "Wie komme ich von meiner Pornosucht los?"

Unzensierten Sexfilme schädigen den präfrontalen Kortex im Gehirn. Sie versetzen also das menschliche Gehirn nach und nach in einen jugendlicheren Zustand zurück. Laut Studie können Betroffene von Emotionen und Reaktionen auf bestimmte Impulse so beeinflusst werden, dass sie stärker zu psychischen Erkrankungen und Depressionen neigen. Auch hätten sie häufiger Erektionsstörungen und ähnliche sexuelle Dysfunktionen.

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Schon 2014 haben Forscher der Berliner Charité Ähnliches festgestellt. Die Studie zeigte auch, dass übermäßiger Porno-Konsum zu Sexsucht und hohem Alkoholkonsum führen kann.

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