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Austria

Tumulte in Freiburg, Frankfurt-Kapitän rempelt Trainer um

Freiburg-Coach Christian Streich wurde niedergerempelt. 

© APA/AFP/dpa/PATRICK SEEGER

11/10/2019

In der Nachspielzeit der Partie der deutschen Bundesliga kam es zu einer Rudelbildung, die zwei Rote Karten nach sich zog.

Solche Szenen ist man in der deutschen Bundesliga eher nicht gewohnt. Die abschließende Partie der 11. Runde der deutschen Bundesliga zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt hatte ein unrühmliches Ende samt einer Rudelbildung, nach der Schiedsrichter gezwungen war, zwei Mal die Rote Karte zu zeigen. 

Es lief die fünfte Minute der Nachspielzeit, die Freiburger lagen 1:0 vorne, als ein langer Ball Richtung Freiburger Bank flog. Dort stand gerade Freiburg-Coach Christian Streich und machte keine Anstalten den Ball aufzuhalten bzw. ihn dem heransprintenden Frankfurts Kapitän David Abraham zu geben. Der Argentinier verlor bei dieser Aktion die Beherrschung, checkte Streich um, der Trainer landete unsanft auf dem Rasen. 

Daraufhin kam es zu einer riesigen Rudelbildung, der Fußball geriet in den Hintergrund. Die gesamte Ersatzbank der Freiburger stürzte sich auf Abraham drauf, vornweg stand der ausgewechselte Vincenzo Grifo. 

Sowohl Abraham als auch Grifo, der seinem Gegner ins Gesicht griff, sahen Rot. Beide Spieler dürfen nach diesem Vorfall mit saftigen Strafen rechnen. "Er hat sich halt provoziert gefühlt, aber das darf ihm nicht passieren, das weiß er", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic über die Aktion von Abraham. "Da wird es Konsequenzen geben für alle Beteiligten."

Der SC Freiburg brachte die 1:0-Führung übrigens über die Zeit und behauptete seinen Platz in der Spitzengruppe. Die Breisgauer sind als Vierter punktegleich mit Leipzig und Bayern. 

Gladbach setzte sich ab

Bereits zuvor hatte Borussia Mönchengladbach die Tabellenführung gefestigt. Der Spitzenreiter bezwang mit ÖFB-Teamspieler Stefan Lainer Werder BremenRB Leipzig und Bayern München. Ramy Bensebaini (20.) und Patrick Herrmann (22., 59.) stellten mit ihren Treffern den vierten Liga-Heimsieg in Serie sicher.

Bensebaini sah in der 87. Minute Gelb-Rot, Leonardo Bittencourt verkürzte in der Nachspielzeit. Gladbach jubelte damit 64 Stunden nach dem kräftezehrenden Last-Minute-Sieg gegen die AS Roma in der Europa League neuerlich. Für die Bremer war es das siebente Spiel ohne Sieg nacheinander, damit fiel das Team von Trainer Florian Kohfeldt auf Rang 14 zurück. ÖFB-U21-Teamspieler Marco Friedl wurde in der 81. Minute ausgetauscht.

FBL-GER-BUNDESLIGA-MOENCHENGLADBACH-BREMEN

Vierte Pleite für Glasners Mannschaft in Folge

Mit dem dritten Auswärtssieg der Saison stellte Bayer Leverkusen den Anschluss ans obere Drittel her. Die Truppe der ÖFB-Teamspieler Julian Baumgartlinger (spielte ab der 42. Minute) und Aleksandar Dragovic (saß nur auf der Bank) gewannen beim VfL WolfsburgKarim Bellarabi (25. Minute) und Paulinho (90.+6) erzielten die Treffer für das Team von Trainer Peter Bosz.

Für die von Oliver Glasner trainierten Wolfsburger, bei denen ÖFB-Teamgoalie Pava Pervan zwischen den Stangen stand, war es dagegen die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Der gute Saisonstart ist in der VW-Stadt längst vergessen, stattdessen befindet sich der VfL allmählich in der Krise.
 

Deutsche Bundesliga - 11. Runde:

Köln: Schaub bis 79., Kainz verletzt. Hoffenheim: Posch, Grillitsch spielten durch, Baumgartner, Zulj Ersatz

Schalke: Schöpf bis 75., Burgstaller Ersatz; Düsseldorf: Suttner Ersatz, Stöger verletzt

Augsburg: Gregoritsch Ersatz, Teigl nicht im Kader

Leipzig

MainzBerlin: Trimmel spielte durch, Flecker nicht im Kader

Bayern: Alaba spielte durch

Gladbach: Lainer spielte durch; Bremen: Friedl bis zur 81.

Wolfsburg mit Torhüter Pervan, ohne Schlager/verletzt, Trainer Glasner; Leverkusen: Baumgartlinger ab 42., Dragovic und Özcan Ersatz

Freiburg: Lienhart spielte durch; Frankfurt: Hinteregger spielte durch, Trainer Hütter.

Tabelle:

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