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Liechtenstein

Weirather: In der Königsdisziplin wieder trumpfen

Tina Weirather will nach einer durchzogenen letzten Abfahrtssaison am Wochenende zurück zu ihren Stärken finden.

In der vergangenen Saison fiel Liechtensteins Sportlerin des Jahres, Tina Weirather, in Lake Louise – was die Abfahrt angeht – in ein Loch. Das erste Rennen der Saison war zugleich ihr bestes. Weirather klassierte sich beim Auftakt auf Rang fünf. In der zweiten Abfahrt am gleichen Ort war sie ultraschnell unterwegs, schied dann aber aus. Nach diesem Ausfall war der Wurm drin. Es folgten die Ränge 11 (Val Gardena), 33 und 17 (Cortina d’Ampezzo), 16 (Garmisch-Partenkirchen), 19 (Are), 16 (Crans-Montana) und schliesslich 10 (Grandvalira-Soldeu). Vieles stimmte nicht mehr, vom Material bis zum Selbstvertrauen. In dieser Saison soll alles besser werden. Weirather hat sich definitiv vom Riesenslalom getrennt, startete nicht einmal mehr in Sölden und konzentriert sich nun voll auf die Speed-Disziplinen. Die mit 30 Jahren sehr erfahrene Sportlerin ist zudem spürbar lockerer unterwegs, macht sich weniger Druck, und vom Material her stimmt es auch wieder, wie sie selber sagt: «Wir haben hier einen Riesenschritt gemacht. Das Material macht wieder, was ich will».

Dort reüssieren, wo die Probleme begannen
Neben dem Material und dem Weglassen des Riesenslaloms hat Tina Weirather in der Vorbereitung noch weitere Veränderungen vollzogen. Die Grösste: Der Trainerwechsel.  Auf Karlheinz «Charly» Pichler folgte Mathias Briker. Nun soll an dem Ort, an dem die Abfahrtskrise in der letzten Saison begann, die Wende folgen. Das erste Training am Dienstag verlief für die Plaknerin auf alle Fälle vielversprechend. Wei­rather fuhr auf den siebten Rang und war mit ihrer Fahrt zufrieden. Die Liechtensteinerin verlor 1.08 Sekunden auf die zeitgleich Schnellsten Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen und Alice McKennis aus den USA. «Es lief recht gut. Sie haben nach den Herrenrennen nicht gewalzt, was eigentlich üblich ist. So hatten wir bereits eine harte und unruhige Piste».

Tina Weirather: «Ich kann attackieren»
Weiter meinte die Liechtensteinerin: «Auf der Strecke lag zum Teil Neuschnee. In diesen bin ich auch ein paar Mal reingefahren. Allgemein habe ich sicher noch einige Reserven. Aber das haben alle». Nicht optimal war die Sicht. «Beim Starthaus sahen wir nur Nebel, doch schon nach den ersten drei, vier Kurven wurde die Sicht immer besser». Positiv stimmt die Aussage Weirathers zum Schluss: «Ich fühle mich extrem wohl mit dem Material. Ich kann attackieren».

Gestriges Training wegen Schneefall abgesagt
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen in Lake Louise musste gestern Abend abgesagt werden. Neuschnee über Nacht und anhaltender Schneefall verhinderten einen Einsatz am Mittwoch. Ob heute ein zweites Training stattfinden kann, ist noch ungewiss. Die Wetterprognosen sind etwas besser als für den gestrigen Mittwoch. Für die beiden Abfahrten am Freitag und am Samstag ist dann ebenfalls wieder Schneefall prognostiziert. Besser sieht es am Sonntag beim Super-G aus. (kop)

Weltcup-Rennen in Lake Louise
Freitag: Abfahrt (20.30 Uhr MEZ). Samstag: Abfahrt (20.30 Uhr, MEZ). Sonntag: Super-G (19 Uhr, MEZ).

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